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Falconair – nicht zu verwechseln mit der späteren Frachtairline Falcon Air Sweden – führte zwischen 1967 und 1970 mit jeweils drei Vickers 700 Viscount und drei Lockheed L-188 Electra Charterflüge ab dem Flugplatz Malmö Bulltofta durch, der 1972 durch den heutigen Airport Malmö Sturup ersetzt wurde. Die Vickers 784D Viscount SE-CNL stammte von Philippine Airlines.

Die spanische TAE nahm den Betrieb im Frühjahr 1967 mit zwei aus den USA gebraucht importierten DC-7C auf. Die EC-BEN diente nach der Ausserdienststellung 1977 noch bis 1984 als Discothek in Valencia.

Zu den Charter-Pionieren gehört die britische Invicta Air Cargo, die 1961 als Frachtairline gegründet wurde und später auch Passagierflüge anbot. Nach dem Verkauf einzelner Geschäftsfelder an BMA British Midland Airways und einer Reorganisation trat sie als Invicta International Airlines auf. Zur Flotte gehörten mehrheitlich Flugzeuge aus heimischer Produktion, so auch die Vickers Viking 1A G-AHOY.

Die von Sir Freddie Laker initiierte Laker Airways nahm 1966 den Charterbetrieb mit zwei Britannia auf, die sie von BOAC erwarb. Die Bristol 175 Britannia 102 G-ANBN wirbt im Laker-Kleid erstaunlich modern.

Die Boeing 707-430 D-ABOD gehörte zur ersten Tranche von vier Boeing 707, mit denen Lufthansa den Einstieg ins Jetzeitalter wagte. Sie gehörte zur eher seltenen Gruppe von Boeing 707, die von britischen Rolls-Royce Conway-Triebwerken - erkennbar an den markanten Schalldämpfern - anstelle der üblichen amerikanischen Pratt&Whitney JT3A respektive JT3D angetrieben wurden. Nach ihrer Ausmusterung bei Lufthansa diente die D-ABOD bei Lufthansa Technik in Hamburg als Ausbildungsflugzeug, bevor sie dem Flughafen als Ausstellungsstück geschenkt wurde. Während der Covid-19-Pandemie wurde entschieden, die vom Zahn der Zeit angenagte D-ABOD trotz ihrer historischen Bedeutung aus Kostengründen zu verschrotten, worauf sie im April 2021 abgebrochen wurde.

D-ABOD

c/n: 17720

s/n: 115

Karl Freund 13.5.1967 FRA

Die SE-CFD war eine von einem Dutzend Curtiss C-46 Commando, die von Transair Sweden ab 1951 für Fracht- und Passagiercharter in den Süden genutzt wurden. Bei ihr handelt es sich um eine C-46A, die Transair direkt aus Beständen der US Navy erwarb.

Die Avia-14 war ein tschechoslowakischer Nachbau der Ilyushin Il-14, bei welchem der Rumpf gegenüber dem sowjetischen Originalmuster um einen Meter verlängert wurde. Die OK-MCP war, wie die meisten Maschinen des Typs bei CSA, eine Avia-14-32A, wobei die "32" für die Anzahl Passagiere stand. Sie wurde Ende Juni 1958 übernommen und stand bis Ende 1974 im Einsatz. Aeroflot betrieb den Prop anschliessend weiter, doch im September 1977 wurde er bei einem Absturz in Vitim/Jakutien zerstört, wobei 39 Menschen ihr Leben verloren.

OK-MCP

c/n: 806109

s/n: 86

Karl Freund Dezember 1966 ZRH

Die Convair 440 Metropolitan D-ACEF führte 1955 den Erstflug der «neuen» Lufthansa durch, der von Hamburg nach Frankfurt führte. Bis zu ihrem Verkauf an General Air im Frühjahr 1969 stand sie auf den Europastrecken im Einsatz, somit natürlich auch auf Flügen in die Schweiz.

Soeben ist die HB-IFA nach ihrem Ablieferungsflug in Zürich angekommen. Ein interessiertes Publikum darf das erste Exemplar einer DC-9 in den Diensten der Swissair aus der Nähe begutachten, und das garstige Wetter scheint dem Andrang keinen Halt geboten zu haben. Während der kommenden rund 30 Jahre wird Swissair diverse Versionen des robusten und zuverlässigen Zweistrahlers nutzen: Zunächst die DC-9-10 (5 Einheiten), dann die DC-9-32 (20 Einheiten, zusammen mit Balair, inklusive einer DC-933F Vollfrachter und einer DC-9-34CF mit verbesserter Leistung bei Flügen in heisser Umgebung oder an hohegelegenen Flugplätzen, von Balair für lange Ferienflüge genutzt). Vier von SAS gemietete DC-9-41 dienen 1974/75 als Überbrückungslösung, 1975 dann nimmt Swissair als Erstkundin 12 DC-9-51 in Betrieb. Ab 1981 folgen sukzessive 26 DC-9-81/82 (später als MD-81/82 vermarktet, technisch korrekte Zulassung aber stets als DC-9-81 resp. -82), deren letzte Einheiten die Flotte erst 1998 verlassen.

In den 60er-Jahren waren auch zwei Bristol Britannia 318, die OK-MBA sowie die abgebildete OK-MBB, Teil der Flotte von CSA. Beide Maschinen stammten aus Beständen der Cubana. Eine dritte Maschine wurde zudem von Cubana eingemietet, aber nie im tschechischen Register eingetragen.

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