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Beinahe scheint es, als würde die Boeing 707-330B D-ABUG extra für den Fotografen im äussersten Winkel des Rollwegs Alpha posieren, um eine optimale Ausleuchtung durch die Nachmittagssonne zu gewährleisten. Nach einem Terroranschlag auf eine El Al Boeing wurde die als Standort für das Bild genutzte, unmittelbar am Rollfeldrand gelegene Wiese gesperrt und später überbaut. | |
Die DC-9-15 D-AMOR mit dem zu den späten 1960er-Jahren passenden Namen «Lovebird» kann ihre Vergangenheit als Swissair-Flugzeug kaum verbergen: Von Sommer 1967 bis Herbst 1968 flog sie als HB-IFE «Ticino», bevor sie im Austausch für grössere DC-9-32 an den Hersteller retourniert wurde. Im Sommer 1969 vermietete dieser sie an Germanair in Frankfurt, die auf die Auslieferung ihrer vier bestellten BAC 1-11 wartete, die ebenso «liebevolle» Registrationen erhielten - neben einer neuerlichen D-AMOR wurden sie als D-AMAT (lateinisch für er/sie liebt), D-AMUR (franz. «l'amour») und D-AMIE (franz. Freundin) eingetragen. Als N9348 flog diese DC-9 bis Januar 2005 für Northwest Airlines, wo sie als letzte DC-9-10 in der Flotte ausgemustert wurde. | |
Als Inlandairline gegründet, wurde Kar-Air ab 1963 zur Chartertochter der Finnair. Neben Passagierflügen führte sie insbesondere mit ihren drei Douglas DC-6B, hier die OH-KDC, auch Frachtflüge durch. | |
Anlässlich eines Sabena-Frachtkurs von Genf via Basel-Mulhouse nach Brüssel zeigt sich die SATA Convair 640 HB-IMM in ihren ursprünglichen Aufschriften am Flughafen Basel-Mulhouse. c/n: 412 | |
Nachdem die Swissair DC-9-15 HB-IFA in den Plandienst getreten ist, hat sie auch das Wappen des Kantons Graubünden erhalten. Wenige Wochen vor ihrer Rückgabe an den Hersteller rollt sie zum Start auf Piste 28, an deren Line-Up-Position einst ein beliebter Fotostandort existierte. Man beachte zudem die ungewöhnlich gestaltete Heckbemalung, die kurioserweise dem späteren Swissair Rhombus-Logo der 1990er Jahre vorzugreifen scheint.
Karl Freund August 1968 ZRH | |
Anfangs Juli 1962 erhielt TAP drei Sud Aviation Caravelle 6R, darunter die CS-TCB, mit denen sie im Europaverkehr ins Jet-Zeitalter einstieg. Die Maschinen werden fünfmal pro Woche auf den Flügen ab Lissabon via Genf nach Zürich eingesetzt. | |
Lufthansa setzt auf ihren Kursen ab Deutschland nach Zürich auch im Sommer 1968 oft ihre Vickers 814 Viscount ein. Die D-ANEF ist als letzte bis Ende 1971 bei der deutschen Airline im Einsatz. Am 28. Januar 1972 geht sie bei einem Landeunfall auf dem Flughafen Bournemouth-Hurn verloren, dies auf dem Ablieferungsflug an ihren neuen Besitzer, den Aircraft Broker Airwork. | |
Nur gerade fünf Jahre lang führte Air Ferry mit Vickers Viscount und Douglas DC-4 sowie DC-6 Charterflüge durch. Auch in Basel/Mulhouse war sie ein häufiger Gast, wo sie in ihrer kurzen Betriebszeit 1'994 Rotationen durchführte. Im letzten Betriebsjahr startet die Douglas DC-4 (C-54B Skymaster) G-ARWI ihre Motoren für den Rückflug. | |
Swissair setzt die Caravelle HB-ICZ von August 1960 bis Januar 1969 ein. Vor ihrem Verkauf als PH-TRR an Transavia Holland wird sie noch bis Anfang 1970 als HB-ICZ an Air Algérie vermietet. | |
Die Douglas DC-8-62 HB-IDG und fünf weitere Flugzeuge dieses Typs (davon zwei «Combi» DC-8-62CF) bilden bis zur Ablieferung der Boeing 747-200 und DC-10-30 die Langstreckenflotte der Swissair, zusammen mit acht Convair 990A Coronado, die auf Mittelstrecken und mit Zwischenlandugen zu Fernzielen in Asien eingesetzt wurden. |
