Edelweiss streicht Flüge nach Denver, Seattle und in den Oman

17.04.2026    Quelle: Edelweiss Air         

In den letzten Jahren hat man sich daran gewöhnt, dass Streckennews von Edelweiss Air die Aufnahme neuer Ziele in Nah und Fern beinhalten. Nun aber kann sich auch die Schweizer Ferienairline den gegenwärtigen Problemen der Luftfahrt nicht entziehen, verursacht durch massiv gestiegene Treibstoffpreise und geopolitische Unsicherheit.

Streichung von Denver und Seattle aus dem Flugplan

Edelweiss nimmt im Sommerflugplan Anpassungen bei ihren Nordamerika-Verbindungen vor. Die Flüge nach Denver und Seattle werden ab sofort aus dem Programm genommen. Auf der Strecke nach Las Vegas werden zudem die Frequenzen im Frühsommer und Herbst auf zwei statt drei wöchentliche Flüge reduziert.

Ausschlaggebend für die Anpassungen sind die anhaltenden Auswirkungen der geopolitischen Situation, insbesondere im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt, die Entwicklung der Treibstoffpreise sowie eine rückläufige Nachfrage nach einzelnen Destinationen in den USA.

Anpassung im Winterflugplan trifft die Destination Oman

Ergänzend dazu passt Edelweiss ihr Angebot im kommenden Winterflugplan 2026/27 an: Die geplanten Flüge nach Maskat und Salalah im Oman werden nicht durchgeführt.

Betroffene Gäste werden von Edelweiss oder ihrer Buchungsstelle kontaktiert. Sie werden auf alternative Verbindungen, primär über andere Lufthansa Group Hubs, umgebucht oder erhalten auf Wunsch eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises.

Der Edelweiss Airbus A350-941 HB-IHC taucht aus dem Nebel auf - sinnbildlich für die gegenwärtig unsichere Entwicklung des Langstreckengeschäfts, das unter hohen Treibstoffpreisen und geopolitischer Unsicherheit leidend offenbar hinter den Erwartungen zurück bleibt, sodass erste schmerzhafte Anpassungen am Angebot vorgenommen werden (Raphael Joggi, Zürich, 21.1.26).