Welcome back Sun d'Or – ab sofort direkt von Salzburg nach Tel Aviv

12.12.2025    Quelle: Flughafen Salzburg         

Immer mehr israelische Familien entdecken die Alpenregion rund um Salzburg als Urlaubsparadies. «Die Rückkehr von Sun d'Or ist ein starkes Signal für Salzburg und bringt zwei dynamische Regionen wieder näher zusammen. Zugleich stärkt die Verbindung unsere internationale Positionierung im Tourismus: Israel ist eine der stärksten Wachstumsregionen. In nur 3,5 Stunden nach Tel Aviv: Der Salzburger Flughafen beweist einmal mehr, dass er unser Tor zur Welt ist», unterstreicht der Aufsichtsratsvorsitzende Landeshauptmann-Stv. Stefan Schnöll, der in der Landesregierung zudem für den Tourismus zuständig ist. Schon in den vergangenen Jahren verzeichnete das Salzburgerland stark steigende Nächtigungszahlen aus Israel – im Sommer wie im Winter.

Leo Bauernberger, Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus: «Die Gäste aus Israel sind für das Salzburgerland seit Jahren eine wichtige und treue Zielgruppe. Im vergangenen Tourismusjahr konnten wir ein beeindruckendes Plus von 53 Prozent verzeichnen. Die wiederaufgenommene Direktverbindung von Tel Aviv nach Salzburg mit Sun d'Or hilft uns, dieses Potenzial noch besser auszuschöpfen. Wir sind zuversichtlich, dass eine nachhaltige Stabilisierung der Lage und die Hoffnung auf dauerhaften Frieden in der Region die Nachfrage weiter stärken werden.»

Isabella Laimer (3. von rechts), Leiterin Aviation Sales & Marketing Salzburg Airport und Stationsleiterin Barbara Horner (2. von rechts) begrüssen vor der Boeing 737-8Q8 LY-PMI nach der Landung die Crew des ersten Sun d'Or Fluges Tel Aviv-Salzburg (Flughafen Salzburg, 11.12.25).

Israelische Gäste schätzen vor allem das Ski- und Snowboarderlebnis auf den rund 2700 Pistenkilometern und die klassische Winterromantik in den Skigebieten. «Viele Israelis sind bereits Traditionsgäste im Salzburgerland und Salzburg ist als Urlaubsdestination stark nachgefragt. Die neue Direktverbindung mit Sun d'Or ist ein wichtiges Signal. Mit den zwei wöchentlichen Flügen kommen nicht nur israelische Gäste zu uns, um ihren Urlaub in Salzburg zu verbringen, auch alle Menschen in Salzburg und Bayern und den angrenzenden Regionen haben die Möglichkeit, Städte wie Tel Aviv oder Jerusalem besser kennenzulernen» so Isabella Laimer, Leiterin Aviation Sales & Marketing Salzburg Airport. Mit der Rückkehr von Sun d'Or wird diese Entwicklung weiter gestärkt – und die Verbindung ist keine Einbahnstrasse: Sowohl Gäste aus Israel als auch Reisende aus der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land profitieren von der bequemen Nonstop-Verbindung.  
 
Durchgeführt werden die Flüge zwischen 14.12.25 und 29.3.26 jeweils am Donnerstag und Sonntag mit Boeing 737-800. Sun d'Or betreibt dabei zwei Einheiten aus den Beständen der Mutter El Al (4X-EKM und -EKR) sowie zusätzliche, von KlasJet im ACMI-Modell angemietete Einheiten wie die LY-PMI, die auch auf dem Eröffnungsflug nach Salzburg zum Einsatz kam. Gemäss den Angaben auf der Buchungsmaske ist auch für die weiteren Flüge der Verbindung der Einsatz von durch KlasJet betriebenen Jets geplant.

Es gilt hierbei für beide Flugtage nachstehender Flugplan:
LY5193 Tel Aviv ab 15:00, Salzburg an 18:00 / LY5194 Salzburg ab 19:05, Tel Aviv an 23:35

Sun d'Or wurde bereits im Oktober 1977 als Charter-Tochter des israelischen Flagcarriers aus der Taufe gehoben und zunächst mit zwei Boeing 707-300C aus Beständen der El Al ausgerüstet. Diese wurden ab den 1990er Jahre durch wechselnde, von El Al angemietete Boeing 757-200 sowie ab Anfang 2000 eine eigene Boeing 757-300 ersetzt. Nach einem Entzug der Betriebsbewilligung durch das israelische Luftamt im Jahr 2011 übernahm El Al die Durchführung der Urlaubsflüge ihrer Tochter im Codeshare. Ab 2013 kehrte Sun d'Or nach einer Reorganisation mit geleasten Boeing 737-800 auf den Markt zurück.

Auch die Boeing 737-85P LY-LOC der Sun d'Or ist von KlasJet angemietet. Die El Al-Ferienreise-Tochter setzt sie nicht nur auf Flügen nach Europa, sondern auch auf Urlaubsflügen im Mittelmeerraum ein, so etwa um israelische Casinobesucher Kurzreisen zu Zielen wie Rhodos oder Kreta zu bringen (Serge Braun, Heraklion, 29.9.25).