Pegasus übernimmt CSA Czech Airlines / Smartwings und lanciert Ljubljana als neue Destination
10.12.2025 Quelle: Pegasus Airlines / Aeroroutes
Pegasus Airlines hat mit der Vereinbarung zur Übernahme von Czech Airlines, eine der ältesten Fluggesellschaften der Welt, und ihrer Tochtergesellschaft Smartwings, dem führenden Ferienreiseanbieter mit Sitz in Tschechien, einen wichtigen Schritt in Richtung ihrer internationalen Wachstumsziele unternommen. Die strategische Investition zielt darauf ab, die Präsenz des Unternehmens in Europa zu stärken und seine weitere globale Expansion zu unterstützen. Der Gesamtwert der Transaktion beträgt 154 Millionen Euro und umfasst beide Unternehmen sowie die dazugehörigen Forderungen. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen und der Erfüllung weiterer Übertragungsbedingungen.
Pegasus Airlines wurde 1990 gegründet und ermöglicht seit über zwei Jahrzehnten Millionen von Menschen durch ihr Low-Cost-Geschäftsmodell den Zugang zu Flugreisen. Die Fluggesellschaft fliegt heute 158 Ziele in 55 Ländern an und verfügt über eine der jüngsten und treibstoffeffizientesten Flotten der Welt. Smartwings, die größte Fluggesellschaft Tschechiens, zählt mit ihren Marken Smartwings und Czech Airlines zu den etabliertesten Airline-Gruppen in Mittel- und Osteuropa. Die Fluggesellschaft zeichnet sich durch ihr Streckennetz mit 80 Destinationen in 20 Ländern, enge Partnerschaften mit Reiseveranstaltern und ihre führende Position im regionalen Freizeitreisemarkt aus.
Mit dieser Übernahme will Pegasus Airlines die Erfahrung und Ressourcen beider Fluggesellschaften bündeln, um ein zukunftsfähiges Unternehmen zu schaffen, das Passagieren ein erweitertes Streckennetz und günstige Tarife bietet. Nach der Übernahme werden beide Fluggesellschaften auf ihre gemeinsame Expertise zurückgreifen und ihre jeweiligen Stärken ausbauen.
„Wir schlagen ein neues Kapitel unserer Wachstumsgeschichte auf.“
Güliz Öztürk, CEO von Pegasus Airlines, kommentierte die Übernahme wie folgt: „Wir bei Pegasus Airlines starteten 2005 mit einem ambitionierten Ziel: Flugreisen für alle zugänglich zu machen. Seitdem haben wir unsere Flotte von 14 auf 127 Flugzeuge ausgebaut und uns zu einer der effizientesten und profitabelsten Fluggesellschaften der Welt entwickelt. Durch den Zusammenschluss mit Czech Airlines und Smartwings, die zusammen über eine Flotte von 47 Flugzeugen verfügen, schlagen wir nun ein neues Kapitel unserer Wachstumsgeschichte auf.
„Mit dem Management von Czech Airlines und Smartwings haben wir eine gemeinsame Vision entwickelt: Gemeinsam wollen wir mit zwei eigenständigen Marken, Smartwings und Pegasus Airlines, in ganz Europa expandieren. Bei dieser Integration geht es nicht nur um Wachstum, sondern auch um die Schaffung zukunftsfähiger, technologieorientierter Unternehmen, die Sicherheit in den Mittelpunkt ihres Betriebs stellen und für die Zukunft gerüstet sind, um einfache, personalisierte und effiziente Reiseerlebnisse zu bieten. Wir freuen uns darauf, diese Zukunft gemeinsam zu gestalten.“
„Heute kann ich mit voller Überzeugung sagen: Wir haben die Luftfahrt in der Türkei nicht erfunden, aber wir haben sie grundlegend verändert. Und jetzt sind wir bereit für den nächsten Schritt unserer Wachstumsgeschichte. Gemeinsam mit Czech Airlines und Smartwings verfolgen wir eine gemeinsame Vision: Als Pegasus Airlines und Smartwings, die unter zwei eigenständigen Marken operieren, werden wir unsere weltweite Präsenz weiter ausbauen.“
Auf zu neuen Herausforderungen: Mit dem Einstieg bei CSA / Smartwings versucht Pegasus Airlines, die eigene Präsenz in Mitteleuropa weiter zu stärken. Die Flieger des türkischen Carriers wie der abgebildete A321-251NX TC-RDM werden zudem ab Ende Januar 2026 neu auch dreimal wöchentlich in Ljublijana anzutreffen sein (Francesco Frasa, Zürich, 28.11.25).
Die Gesellschafter von Czech Airlines und die Gründer von Smartwings gaben bekannt, dass sie nach fast 27 Jahren Aufbau und Entwicklung der Fluggesellschaften die strategische Entscheidung getroffen haben, Czech Airlines und Smartwings an Pegasus Airlines zu übertragen – eine starke europäische Fluggesellschaft mit dem Potenzial und der Fähigkeit, die Geschäftstätigkeit des Unternehmens weiter auszubauen und zu stärken.
Jiří Šimáně, Gesellschafter von Czech Airlines und Mitgründer ihrer Tochtergesellschaft Smartwings, erklärte im Namen der Gründer und Gesellschafter: „Wir sind sehr stolz darauf, Czech Airlines und Smartwings mit begrenzten finanziellen Mitteln und ohne die übliche staatliche Unterstützung für Fluggesellschaften erfolgreich aufgebaut und ausgebaut zu haben. Über all die Jahre hinweg haben wir uns stets für Resilienz, Innovation und Kundenzufriedenheit eingesetzt und jede Herausforderung auf dem Weg zu langfristigem Erfolg gemeistert. Wir sind überzeugt, dass Pegasus Airlines der ideale Gesellschafter für Czech Airlines und Smartwings ist und Millionen von Passagieren in seinem gesamten Streckennetz neue Vorteile, verbesserte Verbindungen und anhaltende Reisefreude bieten wird.
Das Management und die Gesellschafter danken allen Mitarbeitern, Partnern und Passagieren herzlich für ihre Treue, ihr Vertrauen und ihren Beitrag zum Erfolg des Unternehmens. Wir freuen uns darauf, Czech Airlines und Smartwings unter der Führung von Pegasus weiter wachsen zu sehen.“
Neben vier A220-300 und einem A320 in CSA-Farben betreibt Smartwings aktuell 10 B737-800, 2 B737-900ER sowie 13 B737-8 MAX. Im Bild die Boeing 737-8FN OK-TVL (Francesco Frasa, Zürich, 9.10.21).
Neu nach Ljubljana
Gemäss dem Portal Aeroroutes wird Pegasus Airlines zudem ab dem 26. Januar 2026 neu dreimal wöchentlich (montags, donnerstags und samstags) die slowenische Hauptstadt mit dem eigenen Drehkreuz in Istanbul-Sabiha Gökcen verbinden, dies gemäss folgendem Flugplan:
Montag und Samstag:
PC460 SAW ab 09:40, LJU an 10:05 / PC461 LJU ab 10:50, SAW an 15:00
Donnerstag:
PC460 SAW ab 15:05, LJU an 15:30 / PC461 LJU ab 16:15, SAW an 20:25
Zum Einsatz kommen soll ein Mix von A320 und B737-800, zu welchen sich ab dem Sommerflugplan 2026 auch noch A321neo gesellen sollen.