Nicht weniger als 75 Boeing 737-800 aus der Next Generation-Familie bilden derzeit das Rückgrat der Qantas-Flotte im Inlandverkehr und auf regionalen Strecken im Südpazifik und nach Südost-Asien. Doch die Boeing 737-838 VH-XZF und ihre Schwestern haben mittlerweile ein Duchschnittsalter von 17,4 Jahren erreicht, die ältesten Exemplare fliegen inzwischen gar schon knapp 25 Jahre im Dienst des ikonischen Kanguruhs. Deshalb steht nun ihre Ablösung durch den Airbus A321neo XLR bevor.
Zwar trugen die Airbus A320-232 der Thai Smile wie die HS-TXT eine eigenständige Bemalung, doch war diese deutlich an das Design der Mutter Thai International angelehnt. Inzwischen sind ihre A320 wieder für die Mutter Thai Airways International unterwegs.
VietJet Air besitzt gegenwärtig knapp 100 Jets der A320-Familie, wovon neun A321 derzeit noch stillgelegt sind. Zu den 60 Airbus A320, die auf die Muttergesellschaft in Vietnam und die thailändische Tochter VietJet Thailand verteilt sind, gehört auch die A320-214 VN-A689, die 2010 für Olympic Air gebaut wurde, aber bereits seit 2012 bei VietJet im Einsatz steht.
Air Asia ist zusammen mit ihren Töchtern in Südostasien eine grosse Nutzerin der Airbus A320-Familie, und eine frühe Kundin für den Airbus A320neo. Das erste Exemplar des verbesserten Musters, passend als 9M-NEO eingetragen, übernahm sie bereits Ende August 2016. Insgesamt betreibt Air Asia-Gruppe Stand Mai 2026 207 A320/A320neo, 19 A321P2F und A321Neo sowie 30 A330-300/900neo.
Im März 2017 flog die Boeing 777-212ER HS-XBB der NokScoot noch regelmässige Low-Cost-Liniendienste zu Zielen in Südostasien und nach Japan. Die ursprünglich für Singapore Airlines gebaute Triple Seven gelangte nun Mitte Juli 2025 unter dem temporären madagasischen Kennzeichen 5R-HER auf verschlungenen und abenteuerlichen Wegen in den Iran, wo sie mutmasslich zur Flotte von Mahan Air stossen soll.
Bald ist wieder WEF: Im Stimmungsbild von 2017 scheinen die Boeing 757-2G4 98-0002, 99-0003 und 99-0004 der US Air Force die für den Premierminister betriebene VIP-Boeing 747-4J6(P) B-2472 der Air China zu «belagern».
Auch die Embraer 190 wie die D-AECC haben die Lufthansa CityLine-Flotte inzwischen verlassen, um bei anderen Töchtern des Konzerns zu dienen. So steht die «Lutherstadt Eisleben» inzwischen als I-JENE bei Air Dolomiti im Dienst.
Zu den inzwischen in Victorville abgestellten Boeing 777-222ER gehört seit Ende Oktober 2025 auch die N775UA, die Zürich in der Vergangenheit regelmässig auf der saisonalen Linie nach San Francisco besucht hat. Das Design der Bemalung mit dem blau/goldenen Globus stammt von Continental Airlines und wurde bei der Übernahme durch United Airlines flottenweit eingeführt.
Auch wenn Swiss draufsteht, handelt es sich bei der Bombardier CS100 C-GWXZ um einen der Prototypen des Herstellers, genauer gesagt um das Testflugzeug Nummer 5, wie der Zusatz «FTV5» (für Flight Test Vehicle 5) unter der grossen Bombardier-Aufschrift verrät. Ihr kam die Ehre zu, als allererstes Flugzeug der Bombardier CSeries (respektive der heutigen A220) einen Flug mit richtigen Passagieren und nicht bloss Mitarbeitern des Herstellers an Bord durchgeführt zu haben, als sie am 3. Juni 2016 eine Delegation von Airlinechefs von einem IATA-Meeting in Dublin zu einem Star Alliance-Anlass nach Zürich flog. Wie ihre Schwester in Werksfarben wurde die C-GWXZ bereits 2020 abgebrochen.
Mit seiner auffälligen Vollbemalung in der Firmenfarbe wies der Airbus A320-214 G-EZUI ab Mai 2011 darauf hin, dass mit seiner Auslieferung EasyJet eine Flottenstärke von 200 Airbus-Jets erreicht hatte.