Die 156-plätzigen Airbus A319-111 fliegen inzwischen länger als ursprünglich geplant für EasyJet. Während die Schweizer Tochter EasyJet Switzerland die nicht unbedingt für optimale Wirtschaftlichkeit bekannte kleine Schwester des Airbus A320 bereits im Juni 2023 ausgeflottet hat, kündigte EasyJet zum selben Zeitpunkt an, bis zum Sommer 2026 knapp die Hälfte der damals noch 95 A319 auszumustern, doch stehen heute immer noch total 80 A319 bei EasyJet (45) und EasyJet Europe (35) im aktiven Dienst. Zu letzteren zählt die hier frühmorgens aus Rom kommende A319-111 OE-LQT.
Mailand-Malpensa ist ausserhalb Grossbritanniens die grösste Basis für EasyJet. Dennoch tragen die dort stationierten Flugzeuge Registrationen aus Österreich und nicht aus Italien. Im Bild zu sehen sind die Airbus A320-214 OE-IJV und OE-IZH sowie der Airbus A321-251NX OE-IUC, der bereits als HB-AWC für EasyJet Switzerland vorgemerkt ist.
Am 15. April 2026 hat die Sperrung der Basler Hauptpiste 15/33 für anstehende Reparaturarbeiten begonnen. EasyJet hält während der Bauzeit ein Grundangebot an Flügen ab dem EuroAirport aufrecht, die über die kurze Querpiste 07/25 abgewickelt werden. Trotz der gelegentlichen Präsenz der EasyJet Europe A319-111 OE-LQE oder einer ihrer Schwestern wird es in den kommenden fünf Wochen sehr wenig Flugverkehr am Basler Flughafen herrschen.
Im Low-Cost-Segment baut EasyJet ihre Präsenz in Zürich langsam aber stetig aus. Neu ist das Unternehmen auch in den bisher von Chair Airlines, Edelweiss und lokalen Anbietern aus Südosteuropa dominierten Markt mit ethnischen Flügen in den Balkan eingetreten. Aus verkehrsrechtlichen Gründen kommen dort Flugzeuge der Schweizer Tochter EasyJet Switzerland zum Einsatz, während EasyJet Europe aus Östereich ab Zürich weiterhin die Mehrheit der Verbindugen innerhalb Kontinentaleuropas abdeckt, wie hier etwa mit der als EJU 5306 aus Palma de Mallorca eintreffenden A319-111 OE-LKQ.
Edinburgh ist nicht nur eine stattliche easyJet-Basis für das britische Mutterhaus, auch Maschinen von anderen Basen finden täglich ihren Weg in die schottische Hauptstadt. Hier landet der Airbus A320-251N OE-LSU von easyJet Europe auf der Piste 24. Speziell ist an diesem A320neo, dass er aus der Fabrikationslinie in Tianjin, also aus China stammt.
Im Sommer 2025 flogen konzernweit noch mehr als 80 Airbus A319 bei easyJet. Hier ist der A319-111 OE-LQI von easyJet Europe im Anflug auf die Piste 34 in Korfu zu sehen. Er wurde im Februar 2008 als G-EZDB an easyJet UK ausgeliefert und ist seit Dezember 2017 in Österreich und somit wieder innerhalb der EU registriert.
Sowohl die Schweiz wie auch Österreich sind Kernmärkte, ab denen EasyJet Europe aktiv ist. Mit der für den Sitzstaat der EasyJet Europe werbenden A320-214 OE-IVA widmet das Unternehmen gar eine ihrer Sonderbemalungen dem alpinen Markt.
Am Schweizer Flughafen mit den zweitmeisten Flugbewegungen, dem Flughafen Genf-Cointrin, muss SkyGuide vorüberhend die Kapazität spürbar um 20% reduzieren, da eine Komponente des bildgebenden Radarsystems wiederholt für kurze Zeit ausgefallen ist. EasyJet und ihre Töchter EasyJet Switzerland sowie EasyJet Europe, hier mit der A320-214 OE-IZQ, sind als Marktführerinnen naturgemäss besonders betroffen.
Im Januar 2023 übernahm EasyJet Europe den A320-251N OE-LSP direkt ab Werk. Wie andere «Neos» in der Flotte des Lowcosters trägt auch er die entsprechenden Zusatzaufschriten.
Erst wenige Wochen alt war der Airbus A321-251NX OE-IUB von easyJet Europe bei dieser Aufnahme in Teneriffa-Süd. Ein halbes Jahr später erlitt er am selben Ort eine überharte Landung und musste für rund vier Monaten aus dem Betrieb genommen werden. Für Ende 2026 oder Anfang 2027 ist der Transfer ins schweizerische Register als HB-AWB vorgesehen.