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L'Aéropostale wurde gegründet, um das französische Nacht-Postflugnetz zu betreiben, welches zuvor von Air France mit entsprechend beschrifteten Fokker 27 im Auftrag der Post geflogen wurde. Sie nutzt dafür eine Flotte von schnell umrüstbaren Flugzeugen wie die Boeing 737-33A (QC) F-GIXL, die tagsüber Urlaubsflüge mit Passagieren durchführt, bevor abends die auf Paletten montierte Kabine ausgebaut und der Jet binnen 30 Minuten zum Frachter umfunktioniert wird.

F-GIXD

c/n: 25774

s/n: 2198

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Bis zum flächendeckenden Anschluss aller französischen Regionen an das TGV-Hochgeschwindigkeitnetz der französischen Bahn sorgt Air Inter mit einem dichten Inland-Flugnetz für den Anschluss nach Paris. In den letzten Jahren vor ihrer Integration in Air France und der Einstellung zahlreicher Inlandrouten modernisiert Air Inter ihre Flotte noch mit Jets der A320-Familie wie dem Airbus A320-211 F-GJVF.

Das Allschwiler Reisebüro African Safari Club betreibt mit der in Kenya registrierten African Safari Airways regelmässige Urlaubsflüge ab Deutschland und der Schweiz nach Mombasa. Um im Rahmen von Kreuzfahrtzubringern und Urlaubsflügen auch Passagiercharter in Drittländer durchführen zu können, hat sie in der Schweiz die Tochter ASA Air Starline mit eigenem AOC gegründet und mit der HB-IBF eine ihrer beiden DC-8-63 ins Schweizer Register verschoben.

HB-IBF

c/n: 46141

s/n: 533

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

TEA Switzerland, die hauptsächlich am dem Zürcher Flughafen im Feriengeschäft tätig ist, hat ihren formellen Hauptsitz am Basler EuroAirport. Sie führt saisonal einzelne Charterketten ab dem EAP durch, wie hier die Boeing 737-3M8 HB-IIA belegt. 1999 wird aus TEA Switzerland ironischerweise die EasyJet Switzerland hervorgehen, die inzwischen zur unbestritten stärksten Kraft am Basler Flughafen geworden ist.

HB-IIA

c/n: 24023

s/n: 1675

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Crossair ist in den 1990er Jahren für den Schweizer Teil des Linienverkehrs am EuroAirport zuständig. Mit ihrer Flotte von Regionalflugzeugen, darunter die Avro RJ85 HB-IXG, baut sie ein dichtes Hub-and-Spoke-Netz von regionalen Verbindungen auf, das sie unter dem Namen EuroCross mit kurzen Umsteigezeiten und dichten Frequenzen erfolgreich bedient.

HB-IXG

c/n: E.2231

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Auch Luxair will sich zu Beginn der 1990er Jahre ein Stück vom Charterkuchen am EuroAirport abschneiden. Jedes Wochenende legt deshalb ihre Tochter Luxair Tours Ketten nach Rhodos und Palma de Mallorca auf, die mit einer der Boeing 737-4C9 der Mutter, hier die LX-LGF, geflogen werden.

LX-LGF

c/n: 25429

s/n: 2215

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Während der Sommersaison führt Transavia Holland mit einer ihrer Boeing 737-3K2, hier die PH-HVG, ab dem EuroAirport, Charterketten im Auftrag verschiedener Reisebüros wie Alfa oder Starter Voyages durch.

PH-HVG

(TC-ESB)

c/n: 23412

s/n: 1198

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

KLM CityHopper bindet mit der Saab 340B PH-KSE und ihren neun Schwesterflugzeugen den EuroAirport viermal täglich an ihr Drehkreuz Amsterdam-Schiphol an.

Zusätzlich zur kursmässigen Boeing 737-400 verstärkt Turkish Airlines zum Ferienbeginn ihren täglichen Istanbul-Kurs mit einem Zusatzflug, auf dem die mittlerweile in Europa bereits selten gewordene Douglas DC-9-32 TC-JBK mit Baujahr 1975 einen Abstecher ans Rheinknie machen darf.

Schon in den frühen 1990er Jahren, als der grosse «Wachstumsschub» bei Turkish Airlines erst ganz am Anfang steht, überrascht der Nationalcarrier vom Bosporus mit einem schnellen und zielstrebigen Aufbau seiner Präsenz am EuroAirport Basel/Mulhouse/Freiburg, der damals von Legacy-Carriern dritter Staaten zumeist noch links liegengelassen wird. Am frühen Nachmittag landet die Boeing 737-4Y0 TC-JDY auf dem neuen Linienflug aus Istanbul.

TC-JDY

c/n: 26065

s/n: 2284

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL
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