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Sultan Air wird 1989 als private türkische Charterairline gegründet. Ihre ursprüngliche Flotte von Boeing 737-200 ersetzt sie nun mit moderneren Boeing 737-300 wie der Boeing 737-3G7 TC-JTC und Airbus A300 Widebodies. Ende 1993 wird das Unternehmen wegen angeblicher Ungereimtheiten sein Betreiberzeugnis verlieren und in Konkurs gehen.

TC-JTC

c/n: 23783

s/n: 1531

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Das einzige Motiv vom Bündelitag 1993, das mehr als 30 Jahre später in beinahe gleicher Form noch angetroffen werden kann, zeigt sich in Form des Airbus A320-211 TS-IMD der Tunisair. Zwar ist der genannte Airbus mit Baujahr 1991 seit Januar 2019 an seiner Heimatbasis abgestellt, doch betreibt die nordafrikanische Airline nach wie vor acht A320ceo in einer unveränderten Bemalung.

Wie eine der McDonnell Douglas MD-83 der Trans Alsace trägt auch die MD-83 VR-BMI der Oasis eine Bemalung aus Übersee. Sie steht jeweils im Winter bei der US-Partnergesellschaft Private Jet auf Charterflügen nach Mexiko und Las Vegas im Einsatz und fliegt während der Sommermonate in deren Grundbemalung für die spanische Mutter.

Air Manitoba diente bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1994 in erster Linie der Versorgung kleiner Kommunen und Siedlungen der indianischen Urbevölkerung im Norden Manitobas. Ihre sieben BAe 748-2A, darunter die C-FAGI, transportierten dabei sowohl Passagiere wie auch Fracht.

Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass die Bae 748-2A C-GYMX der First Air nicht in den Hausfarben der kanadischen Airline, sondern noch in der sehr ähnlichen Grundbemalung der Air Pacific aus Fiji unterwegs ist, was sich am deutlichsten in der Gestaltung des Hecks mit einer an die Meeresbrandung erinnernden Form manifestiert.

Die insgesamt nicht weniger als 47 Boeing 737-230 in Diensten der Lufthansa wurden grösstenteils als Nachfolgemuster der Boeing 737-100 erworben. Sie alle gehörten der verbesserten Version 200 Adv. an, die über leistungsstärkere Triebwerke, mehr Treibstoffkapazität und ein höheres Startgewicht verfügte.

D-ABHU

c/n: 22143

s/n: 838

Lukas Lusser 6.6.1993 ZRH

Die letzte reguläre Verbindung, die Kuwait Airways nach Zürich unterhielt, war eine nach dem Ende des ersten Irak-Krieges aufgebaute Frachtlinie, mit der zum Wideraufbau des Landes benötigte Güter transportiert wurden. Die zunächst wöchentlichen, später 14-täglichen Cargo-Flüge wurden zumeist sonntags oder montags mit drei von TMA of Lebanon gemieteten Boeing 707C durchgeführt, die jeweils die vollen Kuwait Airways-Farben erhielten. Neben der Boeing 707-327C OD-AGX landeten so auch ihre zwei Schwestern OD-AGS und OD-AGY zwischen Ende 1991 und Herbst 1993 regelmässig nachmittags in Zürich. 

OD-AGX

c/n: 19104

s/n: 498

Lukas Lusser 6.6.1993 ZRH

Bei der Boeing 737-530 D-ABIK handelt es sich um die 2000. gebaute Boeing 737. Sie zeigt sich hier im Design der Lufthansa Express, einer internen Low Cost-Marke, die Lufthansa zwischen 1992 und 1994 betrieb. Seit 2015 wird die Marke Lufthansa Express für intermodale Zubringerdienste wie innerdeutsche Zugverbindungen unter LH-Code und Buszubringer verwendet.

D-ABIK

c/n: 24823

s/n: 2000

Lukas Lusser 14.3.1993 GVA

Bisher wurden alle Flugzeuge, die von Betreibern im britischen Überseegebiet Gibraltar betrieben wurden, im nationalen Luftfahrtregister Grossbritanniens eingetragen. Dies galt etwa auch für die bis 2008 altive GB Airways - GB steht dabei für Gibraltar, und nicht etwa für Great Britain - deren Boeing 737-236 Adv. hier auf einem winterlichen Skicharter von London-Gatwick nach Genf das britische Kennzeichen G-BGDB trägt.

G-BGDB

c/n: 21791

s/n: 626

Lukas Lusser 14.3.1993 GVA

Vier Airbus A300-605R wie die G-MAJS waren bis Mitte der 1990er-Jahren die grössten Flugzeuge in der Flotte der traditionsreichen Charterairline Monarch aus London Luton. Sie kamen nicht nur auf Rennstrecken in Europa zum Einsatz, sondern führten auch Charterketten nach Gambia, Goa, Orlando und Tobago durch. Ab 1996 verstärkte eine einzelne DC-10-30 die Langstreckenflotte.

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