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Auch bei der Boeing 737-3Q8 N956WP setzte «Sam's Town» zwei unterschiedliche Revue-Girls auf das Flugzeugheck. Damit sollten Glücksspieler in eines der drei Casinos der Kette gelockt werden, die sich in Las Vegas, Kansas City und Tunica (Missouri) befanden.

Von Mitte der 1980-er Jahre bis Anfang der 2000-er Jahre gab es viele kleine afrikanische Frachtairlines, manchmal mit nur einem Flugzeug, die vom boomenden Luftfrachtgeschäft profitierten wollten und auch ab Luxemburg tätig wurden. Transportiert wurde beim Hinflug nach Europa meistens Obst und Gemüse, beim Rückflug nach Afrika dann elektronische Geräte und Maschinen. Die DC-8-55F Z-WMJ der Affretair aus Zimbabwe befand sich auf einem dieser Flüge von Luxemburg via Port Harcourt nach Harare.

Z-WMJ

c/n: 45821

s/n: 255

Serge Braun 16.12.1995 LUX

Im Februar 1986 wurde die Boeing 747-230B D-ABZC als Passagierjet an Lufthansa ausgeliefert. Nach dem Umbau zum Vollfrachter wechselte sie im April 1993 zu Lufthansa Cargo, wo sie bis April 2005 im Einsatz stand.

D-ABZC

c/n: 23393

s/n: 633

Lukas Lusser 24.11.1995 SHJ

Die Fokker 50 der Lufthansa CityLine waren während vieler Jahre im europäischen Zubringermarkt nicht wegzudenken. Sie trugen im Laufe der Zeit immer wieder angepasste Bemalungen und Beschriftungen. Hier ist die D-AFFE in den vollen Farben der Konzernmutter zu sehen, ohne Hinweis auf die Betreiberin CityLine.

D-AFFE

c/n: 20254

Lukas Lusser 5.11.1995 ZRH

Noch mit dem Kennzeichen N301AU ihres Vorbesitzers USAir wird die «Stardust» Boeing 737-301 der Western Pacific an ihrer Heimatbasis für einen neuen Flug vom Gate zurückgeschoben.

N301AU

(N950WP)

c/n: 23229

s/n: 1112

Bob Shane November 1995 COS

Die Boeing 757-27B D-ABNX wurde ursprünglich als PH-AHL für Air Holland gebaut, dort aber nur zwei Monate lang eingesetzt. Condor mietete sie in der Folge ab Oktober 1990 zu den eigenen Einheiten hinzu und betrieb sie bis ins Jahr 2000, als sie den Jet an Icelandair als TF-FIW abgab.

D-ABNX

c/n: 24838

s/n: 302

Lukas Lusser 17.10.1995 DUS

Das Rückgrat der LTU-Flotte bestand aus bis zu 13 Lockheed L-1011 TriStar, darunter die für Langstrecken genutzte L-1011 TriStar 500 D-AERL.

Zwischen Herbst 1991 und Frühjahr 1993 stellte LTU vier werksneue McDonnell Douglas MD-11 für ihre Langstreckenflotte in Dienst. Alle vier Einheiten wurden 1998 von Swissair übernommen, so etwa wurde die D-AERX später zur HB-IWT.

Mitte der 1990er Jahre wurde der Airbus A300-603 D-AIAP zur kurzlebigen internen Low-Cost-Abteilung Lufthansa Express verschoben, wo er im Inlandverkehr sowie auf ausgewählten Europarouten eingesetzt wurde. Nach seiner Ausflottung 2008 gelangte er via Kyrgiz Trans Avia unter Umgehung der Handelssanktionen zu Mahan Air in den Iran.

Holiday Air legte 1994 einen holprigen Start hin, nachdem ihre ersten beiden Flugzeuge, zwei gemietete A320, bereits nach wenigen Monaten vom Leasinggeber zurückgefordert wurden. 1995 kehrte Holiday Air mit einer der unverständlichsten Flottenpolitiken der Luftfahrtgeschichte auf den türkischen Chartermarkt zurück, mietete sie doch je eine einzelne Boeing 727-200, eine Boeing 737-200, eine Lockheed L-1011 TriStar 1, eine Tupolev 154M, eine Yakovlev 42D und einen Airbus A310-200 an. Lediglich vom Airbus A300 legte sie sich drei Exemplare zu, eine A300B2 und zwei A300B4-2C wie die TC-RAA. Im November 1996 stellte das verschuldete Unternehmen im Nachgang zum Absturz der Birgenair Boeing 757 vor der Dominikanischen Republik, der den Ruf türkischer Charteranbieter nachhaltig trübte, den Betrieb ein.

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