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Zur Flotte der Finnair gehörten neben den «langen» MD-82 auch drei MD-87 wie die OH-LMA, die von GPA gemietet waren.

OH-LMA

c/n: 49403

s/n: 1404

Lukas Lusser 19.5.1992 ZRH

Bei der privaten Boeing 707-138B N707SK handelt es sich um eine ausschliesslich für Qantas gebaute verkürzte Version des klassischen Vierstrahlers. Sie besticht durch eine vergrösserte Reichweite für Flüge über den Pazifik.

Noch setzte MEA Middle East Airlines auf der Zürich-Strecke die Boeing 707 ein, hier die Boeing 707-347C OD-AGU. Zunehmend traten zwar gemietete Airbus A310 an ihre Stelle, doch waren bis 1995 sporadisch auch Boeing 707 am Zürcher Fingerdock B anzutreffen.

Die Boeing 737-330 der Lufthansa, hier die D-ABXZ, waren für lange Zeit die Arbeitspferde im Europaverkehr.

D-ABXZ

c/n: 24564

s/n: 1807

Lukas Lusser 14.5.1992 ZRH

Die britische BAC 1-11 war einer der ersten Jet-Airliner, von dem eine substantielle Anzahl zu Geschäftsflugzeugen umgebaut wurde. Die private BAC 1-11-401AK HZ-NB2 stammte aus Beständen der American Airlines.

Die dritte im Bunde der US Airlines, die 1992 Zürich bediente, war TWA Trans World Airways. Sie setzte hierbei Lockheed Tristar wie die L-1011-100 N31024 ein.

Während über 30 Jahren wird die Boeing 767-323ER, hier die N362AA, das Standardflugzeug der American Airlines in Zürich sein.

N362AA

c/n: 24043

s/n: 237

Lukas Lusser 14.5.1992 ZRH

Im November 1991 hatte Delta Air Lines die Nordatlantik-Strecken inklusive der zugehörigen Airbus-Flugzeuge von der finanziell angeschlagenen Pan Am gekauft. Kurze Zeit später trugen alle übernommenen Flugzeuge, so auch der Airbus A310-324 N816PA, die vollen Delta-Farben.

Zusammen mit Swissair war Austrian Airlines Erstbesteller der MD-80, die zunächst als DC-9 Super 80 bezeichnet wurde. Bei der OE-LMD handelte es sich um eine MD-83 mit erhöhter Leistung und Reichweite.

OE-LMD

c/n: 49933

s/n: 1837

Lukas Lusser 14.5.1992 ZRH

Nach dem Fall des «Eisernen Vorhangs» in Europa brach im Luftverkehr eine Phase des «Wilden Ostens» an, bei dem hoffnungsvoll gegründete Airlines ebenso schnell erschienen, wie sie wieder verschwanden. So tauchte im Frühjahrs-Städtereisemarkt auf einem Charter nach Prag die Ilyushin IL-62M OK-OBL der wenig bekannten Air Moravia auf, die noch die «OK Jet»-Grundbemalung der staatlichen CSA und keine weiteren Aufschriften trug.

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