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Von der 400er-Variante der Boeing 747 betrieb Air France lediglich 16 verschiedene Einheiten in Passagierkonfiguration, eine eher bescheidene Anzahl im Vergleich mit anderen grossen europäischen Mainline-Carrier wie BA, KLM oder Lufthansa. Die B747-428SCD wurde im September 1992 übernommen und knapp 20 Jahre später ausgeflottet. Via einen Abstecher bei Orient Thai gelangte der Vierstrahler in die Flotte von Eaglexpress Air Charter aus Malaysia. Seit zehn Jahren ist er jedoch in Jakarta abgestellt.

F-GISD

c/n: 25628

s/n: 934

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Von der Frachtversion der B747-400 übernahm Air France Anfang bis Mitte der Nullerjahre fünf Einheiten, welche später noch von einer Einheit aus KLM-Beständen sowie drei zum Frachter umgebaute Passagier-B747-400 ergänzt wurden. Die F-GIUA transportierte von Oktober 2002 bis April 2015 Fracht für den französischen Flagcarrier und verliess die Flotte anschliessend Richtung ACT Cargo bzw. MyCargo, wo nochmals fast 10 Jahre im Einsatz stand. Aktiv ist sie mittlerweile bei Compass Air Cargo aus Bulgarien.

F-GIUA

c/n: 32866

s/n: 1315

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Europe Airpost, zuvor auch bekannt als Aéropostale, war ein Ableger der französischen Post und betrieb damals mehrere Boeing 737-300QC, welche üblicherweise tagsüber Linien- und Charterpassagierflüge flogen und nachts im Fracht- und Paketlieferdienst zum Einsatz kamen. Später wurde sie Teil der irischen ASL-Gruppe und tritt heute als ASL Airlines France auf. Die B737-3B3 F-GIXE war von Juni 1992 bis Dezember 2015 Teil der Flotte. Sie ist heute als ER-BTC bei der moldawischen Terra Avia noch immer aktiv.

F-GIXE

c/n: 26850

s/n: 2235

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Blue Line war von 2002 bis 2010 aktiv und operierte im Frühjahr 2006 mit zwei MD-83 sowie zwei Fokker 100, wovon eine die F-GNLG war. Die Fluggesellschaft mit Basis in Paris-CDG war vorwiegend im Bereich Vollcharter für Reiseveranstalter oder Sportmannschaften, ACMI-Dienstleistungen für andere Airlines oder VIP-Flüge tätig. Nach der Betriebseinstellung im Oktober 2010 wurde für die F-GNLG kein Betreiber mehr gefunden, so dass sie im Februar 2012 in Norwich verschrottet wurde.

F-GNLG

c/n: 11363

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Die älteste der damaligen Air France-Töchter war die 1973 im bretonischen Morlaix gegründete Brit Air. Ursprüglich mit dem Ziel abgehoben, unabhängig vom fernen Paris die Anbindung der Bretagne mittels Flugverbindungen sicherzustellen, wurden schon in den 80er-Jahren Feeder-Dienste für Air Inter und Air France angeboten. Im Jahr 2000 sicherte sich der französische Flagcarrier die Aktienmehrheit, das Erscheinungsbild entsprach fortan jenem der Muttergesellschaft. Mitte der Nullerjahre operierte Brit Air mit CRJ-100/200, CRJ-700 und Fokker 100. Teil der Flotte war von März 1998 bis Mai 2015 auch die CRJ-100ER F-GRJM. Sie wurde anschliessend an RusLine in Russland veräussert, wo sie noch heute als RA-67151 aktiv ist.

Im Leisure-Segment tätig war die 1995 als Star Europe gegründete Star Airlines, wobei "Star" ein Akronym für Société de Transport Aérien Régional war. Die Flotte bestand im Frühling 2006 aus zwei Airbus A330-200 und vier Airbus A320-214, darunter die F-GRSE, welche im Februar 1997 direkt ab Werk übernommen wurde. Wenige Monate vor dieser Aufnahme erfolgte ein Besitzerwechsel an die isländische Holding Avion Group, in deren Portfolio sich bereits Air Atlanta Icelandic und Excel Airways befanden. Noch im November desselben Jahres wurde die Fluggesellschaft auf XL Airways France umbenannt und war fortan als solche noch bis Herbst 2019 aktiv, als sie den Betrieb aufgeben musste. Die F-GRSE wurde bereits im April 2008 an TAME in Ecuador veräussert, wo sie noch sechs weitere Jahre aktiv war, bevor sie abgestellt wurde.

16 Airbus A330-203 übernahm Air France zwischen Dezember 2001 und April 2005. Das tragische Schicksal der letzten ausgelieferten Einheit, der F-GZCP, dürfte weit über die Aviatikszene bekannt sein. Sie stürzte am 1. Juni 2009 auf dem Flug AF447 von Rio de Janeiro nach Paris-CDG in den Atlantik, wobei alle 228 Insassen ihr Leben verloren. Es handelt sich um das Ereignis mit den meisten Todesopfern in der Geschichte von Air France und ebenso des Airbus A330.

Die französische Luftwaffe setzte als Truppentransporter bis vor einigen Jahren drei Airbus A310 ein, darunter den A310-304 F-RADC. Er wurde im Januar 1988 an Wardair nach Kanada ausgelifert. Nach der Übernahme durch Canadian Airlines verliess er die Flotte schon bald und stand in den 90ern zunächst für Sudan Airways und später für KTHY in Nordzypern im Einsatz, bevor im Januar 2001 zur Armée de l'Air stiess. Im November 2021 wurde er in Lourdes verschrottet.

F-RADC

c/n: 418

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Jet2, damals noch eine relativ neue Erscheinung am europäischen Himmel, betrieb insgesamt 26 verschiedene Boeing 737-300, wobei heute noch sieben Exemplare aktiv sind. Nicht mehr dazu gehört schon länger die B737-377 G-CELB, welche über viele Jahre auffällig auf die Verbindungen des Lowcosters in die nordenglische Grafschaft Yorkshire aufmerksam machte. Sie wurde im Januar 1987 an Ansett ausgeliefert und stiess im Juli 2003 zu Jet2, wo sie noch bis im Herbst 2015 im Einsatz stand, bevor sie in Kemble verschrottet wurde.

G-CELB

c/n: 23664

s/n: 1326

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Ewig lange her scheinen die Zeiten, als EasyJet Boeing-Flugzeuge betrieb. Im Frühling 2006 waren jedoch Boeing 737 noch eher der Normalfall, während die ersten A319 erst kurz vorher zur Flotte gestossen waren. Die B737-73V wurde im Juli 2003 direkt ab Werk übernommen und stand nach der Ausmusterung im Frühling 2011 als EI-IGT bei Meridiana resp. später Air Italy im Einsatz. Im Januar 2017 wurde sie jedoch nach noch nicht mal 14 Dienstjahren im kalifornischen San Bernardino abgestellt.

G-EZJZ

c/n: 32421

s/n: 1357

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