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Abendliche Sonnenstrahlen erhellen den Airbus A350-1041 A6-XWA im Anflug auf die Piste 27R in London-Heathrow. Während einiger Wochen des durch Kriegswirren gestörten Flugverkehrs ersetzen die A350 auf den Flügen von Abu Dhabi nach Heathrow die ansonsten eingesetzten Airbus A380.

Mit fast 74 Metern Länge ist der Airbus A350-1041 die längste Version des A350, im Einsatz unter anderem bei Qatar Airways. Hier ist die im Dezember 2018 ausgelieferte A7-ANF im Anflug auf die Piste 27L in Heathrow zu sehen, auf einem der zahlreichen täglichen Flüge aus Doha.

Noch scheint die Sonne etwas arg von hinten auf das Heck, als früh morgens vor acht Uhr der Airbus A330-841N 5X-NIL von Uganda Airlines in London-Gatwick eintrifft. Er ist einer von zwei A330neo, die bei Uganda Airlines in der Flotte stehen. Vor dieser Aufnahme mussten sich die A330 allerdings auf den Flügen von Entebbe nach Gatwick mehrere Wochen lang durch Boeing 787 von Ethiopian Airlines vertreten lassen.

Als 10000. Flugzeug verliess der Airbus A350-941 mit der Baunummer 054 im Oktober 2016 die Werkshallen von Airbus in Toulouse. Seither ist er als 9V-SMF bei Singapore Airlines auf Langstrecken unter anderem in Richtung Europa unterwegs. Hier befindet er sich im Endanflug auf die Piste 26L in London-Gatwick, auf einer im Frühling 2026 zusätzlich eingerichteten Frequenz.

Mit dem jüngsten Spezialdesign unter dem Motto «This Flag Will Always Fly» (diese Flagge wird immer wehen) besuchte die A380-842 A6-EVG nur drei Tage nach Lancierung der Sonderbemalung als erstes Ziel in Europa den Flughafen Zürich.

An der offiziellen Taufe der ersten A320neo HB-JDB auf den Namen «Hoch-Ybrig» haben die Vertreter der Ferienregion Hoch-Ybrig, des Regierungsrates des Kantons Schwyz sowie der Edelweiss Air sich vor dem jüngsten Mitglied in der Flotte aufgestellt. Rechtzeitig zum Taufakt wurde auch der kleine Orthographie-Fehler mit dem Kleinbuchstaben-y im Namen korrigiert, der sich bei der Neubemalung des ehemaligen Swiss International Airbus in England eingeschlichen hatte.

Insbesondere auf den Strecken nach Asien hat Swiss vom de-facto-Grounding der drei grossen Golfcarrier in den ersten Monaten des Irankriegs profitiert. So ist etwa der kurzfristig eingeführte, zweite Delhi-Kurs, der täglich mit einem Airbus A330-343 wie der HB-JHH durchgeführt wird, auf sehr grosse Kundenresonanz gestossen, insbesondere auch im ertragsstarken Premium-Segment der First- und Business-Class. Ebenso rechnet sich derzeit das Nordatlantik-Programm, da Swiss im Windschatten der Tariferhöhungen der US-Konkurrenz ihre Tarife ebenfalls anpassen, aber dank erfolgreichem Hedging der Rohölpreise die Erträge steigern konnte.

Am frühen Morgen erreicht der Airbus A330-243 B-8226 den Flughafen in Schwechat auf dem Erstflug der China Eastern Airlines in die Donaumetropole.

Angesichts der rasant gestiegenen Treibstoffpreise prüft Edelweiss Air, ob sie die Ausflottung ihrer verbliebenen Airbus A340-313-Langstreckenjets beschleunigen kann. Ursprünglich war die Stilllegung des letzten Exemplars nach Abschluss der Auslieferung und Kabinenumbauten aller sechs Airbus A350-941 etwa Mitte 2027 vorgesehen. Mit der HB-JMD vorne und ihrer Schwester HB-JME im Hintergrund zeigen sich gleich zwei der momentan drei noch aktiven kultigen Vierstrahler am Line-Up zur Piste 32.

GP Aviation setzte auf dem Erstflug nach Salzburg den aus Beständen der Bulgaria Air stammenden Airbus A319-112 LZ-FBA ein. Dieser steht schon seit Ende 2023 zur Verstärkung der aus drei Boeing 737-400 gebildeten Flotte im Einsatz, war bis vor Kurzem jedoch in neutralem Weiss ohne Logo und Aufschriften unterwegs. Inzwischen hat er die Heckbemalung sowie die Aufschriften der GP Aviation erhalten.

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