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Sieben Jahre lang flog die Boeing 737-8AS EI-DLS in den Farben der Ryanair. Sie ist hier im Endanflug auf die Piste 28 (heute 28L) in Dublin zu sehen, wo der irische Low-Cost-Carrier eine seiner grössten Basen betreibt. Im September 2013 wurde die Maschine stillgelegt und wenige Wochen später an die thailändische Nok Air übergeben.

EI-DLS

(HS-DBO)

c/n: 33621

s/n: 2058

Joel Vogt 25.7.2007 DUB

Noch in der ursprünglichen dunklen Bemalung präsentiert sich der Airbus A330-323X N276AY der US Airways bei Start auf der Piste 23R in Manchester. Er war im Januar 2001 noch als N676UW ausgeliefert worden und wurde Ende März 2020 inmitten der Covid-19-Krise in Roswell abgestellt, wo er letztlich auch verschrottet wurde.

Schon eine halbe Ewigkeit scheint es her zu sein, als in den Jahren unmittelbar nach ihrer Gründung Swiss International Air Lines die Langstreckenflotte nochmals reduzieren musste und dabei ihren Airbus A330-223 HB-IQD an Air Caraïbes veräusserte. Der Zweistrahler ist mittlerweile seit über 21 Jahren Teil der Flotte der Airline aus den französischen Überseegebieten in der Karibik und war anfangs regelmässig für Wartungsbesuche bei SR Technics zurück in Kloten. Die Einsätze in den letzten Monaten sind jedoch nicht mehr allzu regelmässig und immer wieder wird er auch längere Zeit auf kleineren Flughäfen in Frankreich wie beispielsweise Perpignan oder Chateauroux parkiert.

Lufthansa ersetzte ihre frühen Airbus A300B2 und A300B4 ab Frühjahr 1987 mit der aerodynamisch verbesserten und mit einem Zweimann-Cockpit ausgestatteten Version A300-603. Sie nutzte hierbei aber im Gegensatz zu vielen späteren Kunden der 600er-Version die Basisvariante mit Mittelstrecken-Reichweite, und nicht die für Langstrecken und ETOPS-Flüge optimierte Version A300-600R.

In der Sommersaison 2007 flog die Swiss ab Basel-Mulhouse ein Vollcharterprogramm mit Airbus A321. Hier ist der A321-111 HB-IOH bei der Ankunft auf der damaligen Piste 16 (heute 15) zu sehen. 

Der Airbus A310-304ET OK-WAA kam als erste A310 im Februar 1991 zu CSA und stand beim tschechischen Flagcarrier bis im Juni 2009 im Einsatz. Anschliessend kam er über Umwege in den Iran, wo er zunächst lange als EP-MNX für Mahan Air unterwegs war und nun seit Oktober 2023 als EP-DZB von Yazd Air weiterbetrieben wird.

Der Airbus A340-313 D-AIFA der Lufthansa sorgte ungewollt für Schlagzeilen, als am 11. Juni 2018 der angekuppelte Flugzeugschlepper während des Zurückstossens vom Gate in Brand geriet. Die Cockpitsektion des Jets inklusive der Elektronikbucht wurde dabei durch Hitze und Russ derart schwer in Mitleidenschaft gezogen, dass die D-AIFA abgeschrieben werden musste und ihre Überreste 2022 abgebrochen wurden.

Insgesamt elf verschiedene Airbus A320 betrieb CSA von 2005 bis zuletzt, wobei die einzelnen Einheiten immer wieder kamen und gingen. Die A320-214 OK-LEF erhielt nie das überarbeitete Erscheinungsbild des ehemaligen tschechischen Flagcarriers.

Die West Air Europe-Gruppe entwickelte sich nach der Jahrtausendwende zum «Sammelbecken» für zum Frachter umgebaute BAe ATP. Die SE-LNY der West Air Sweden trägt noch unverkennbar die Grundfarben der British Airways, als sie mit Kurierfracht an Bord zu ihrem Standplatz in Oslo rollt.

Anstelle einer Ilyushin 96 der Cubana erscheint im Anflug auf die Piste 08R in Gatwick die Boeing 767-3Q8ER EC-HSV der Air Europa auf dem samstäglichen Kurs aus Havanna. Die 2001 gebaute Maschine flog ab 2012 als EI-RUY bei der russischen Transaero, ehe sie 2016 als D-ABUO von Condor übernommen wurde. 2024 erfolgte nach einem zweijährigen Stillager der Umbau zum Frachter. Im Frühling 2026 ist die Boeing 767 als B-226X nach wie vor bei der chinesischen SF Airlines im Cargo-Geschäft unterwegs.

EC-HSV

c/n: 29387

s/n: 840

Joel Vogt 7.4.2007 LGW
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