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Knappe zwei Monate alt war der Embraer 190SR HB-JQF von Baboo bei dieser Aufnahme auf der damaligen Piste 23 in Genf. Die 2003 gegründete Airline ging drei Jahre später in der Darwin Airline auf und betrieb zeitweise drei Embraer 190 auf Kurzstreckenflügen ab Genf. Eine vierte bestellte Maschine desselben Typs wurde hingegen nie an Baboo ausgeliefert.

HB-JQF

(D-APRI)

c/n: 19000178

Joel Vogt 25.7.2008 GVA

Die A319-132 N515NK wurde im Februar 2006 von Spirit Airlines werksneu übernommen. Von Dezember 2008 bis Oktober 2012 gab sie ein knapp vierjähriges Gastspiel bei der damaligen italienischen Billigfluggesellschaft Windjet. Im Januar 2024 wurde sie nach 18 Betriebsjahren ausgemustert und nach Coolidge / Arizona überflogen.

Air North behielt ihre BAe 748 noch bis Januar 2021 in Betrieb, wobei die Flotte auf fünf Einheiten anwuchs und anstelle der Mount Cook-Grundbemalung das neue Design der Air North angebracht wurde, das ihre Rolle als Airline des Yukon prominent hervorhob. Die Turboprops kamen dabei sogar neben den Boeing 737 der Air North auch auf den Anschlussflügen nach Vancouver zum Einsatz.

Zwei Airbus A321-211 betrieb CSA Czech Airlines von 2005 bis 2013, hier die OK-CEC bei einem Einsatz zur EURO 2008 in Basel.

Als erste Maschine ihres Typs flottete CSA die A320-214 OK-GEA im März 2005 ein. Zweieinhalb Jahre später erhielt sie die neu eingeführte Bemalung.

Der Ende 2006 ausgelieferte Airbus A319-111 G-EZBI trug bis 2014 den Namen der Stadt Madrid durch Europa. Die dortige Basis erwies sich für easyJet allerdings als zu streikanfällig, sodass sie wenige Jahre später wieder geschlossen wurde. Vor trübem Himmel befindet sich die G-EZBI im Anflug auf die Piste 08R in Gatwick.

Der blaue Bauch lässt den Airbus A320-232 G-TTOB von easyJet noch klar als ehemalige Maschine von GB Airways erkennen, wo er in den Farben von British Airways unterwegs war. Die kleine Gruppe von neun A320 konnte nur wie hier ab London-Gatwick sowie ab Manchester eingesetzt werden, da die Galleys dieser A320 anders ausgestattet waren als bei easyJet damals üblich.

Bei Virgin Atlantic waren einst 19 Airbus A340-642 im Einsatz. Ende 2006 wurde die G-VWEB ausgeliefert, die hier im Anflug auf die Piste 09L in London-Heathrow zu sehen ist. Sie schied Ende September 2019 aus dem Betrieb bei Virgin Atlantic aus, als die ersten Airbus A350-1000 ihre Rolle übernahmen.

Die A319-112 OK-MEK wurde im August 2007 noch in der Bemalung mit den drei Wimpeln im Heck an CSA ausgeliefert.

Die eher sparsam daherkommende Delta-Bemalung der Nullerjahre sollte eine im Wind wehende Flagge in den Nationalfarben der USA symbolisieren, wurde aber von verschiedenen Seiten kritisiert, weil das ikonische Logo des "Wedges", zu Deutsch Keil oder Ecke, nur noch klein auf dem Rumpf prangte. Böse Zungen sprachen beim Hecklogo schon auch mal davon, es erinnere eher an zerknüllte Bettlaken als an eine Flagge. Dieser Spott dürfte an den Insassen der Boeing 767-332ER N173DN, die von August 1990 bis August 2012 bei Delta im Dienst stand, bei der morgendlichen Landung wohl schadlos abgeperlt sein, dürfte sie doch nach einem langen Transatlantikflug ein baldiger Kontakt mit einem echten Bettlaken wesentlich mehr interessiert haben.

N173DN

c/n: 24800

s/n: 313

Lukas Lusser 3.5.2008 ZRH
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