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CTA Canafrica de Transportes Aereos hatte ihren Ursprung auf den kanarischen Inseln, von wo aus sie im Sommer 1987 zunächst mit zwei DC-8-61 wie der EC-DZA den Betrieb aufnahm.
Lukas Lusser 10.10.1987 ZRH | |
Air Charter International war eine 100%-Tochter der Air France, die zunächst mit gebrauchten Caravelle III der Mutter, später mit von dritter Seite erworbenen Boeing 727-200, Boeing 737-200 und Caravelle 10B3 wie die F-GDFZ, die von Finnair stammte, Ferienflüge in den Mittelmeerraum anbot. c/n: 211 | |
Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Vor der ursprünglichen Terrasse im französischen Sektor des Flughafens verlässt die Sud Aviation SE.210 Caravelle 12 F-BNOH der Air Inter ihren Standplatz «Alpha 1», um den Vormittags-Linienflug nach Paris Orly anzutreten. | |
Von der Boeing 737-200 erwarb Lufthansa zunächst lediglich sechs Exemplare in der mit einem Frachttor ausgerüsteten Version einer Boeing 737-230C und setzte sie zunächst wahlweise als Passagierjet, Combi oder Frachter ein. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde die D-ABGE zu einem Vollfrachter umgebaut und von Lufthansa Cargo innereuropäisch eingesetzt. | |
Sterling Airways nutzte verschiedene Muster der Sud Aviation SE-210 Caravelle zum Aufbau ihres Charternetzes. Neben den frühen Caravelle 6R betrieb sie später auch die Version 10B3 wie etwa die OY-STD, war aber neben Air Inter mit sieben Bestellungen auch Kundin für die nur in zwölf Stück gebaute, grösste Version 12. Mit ihren Caravelle flog Sterling gelegentlich sogar zu Zielen im Mittleren Osten, in Südostasien oder an der US-Ostküste, wofür jeweils ein bis zwei Tankstopps eingelegt werden mussten. | |
Der Airbus A300C-620 9K-AHG war erst drei Jahre alt und somit eines der modernsten Flugzeuge in der Kuwait Airways-Flotte, als er im Sommer 1987 Zürich auf einem der regelmässigen Besuche in Zürich ansteuerte. Bei der Besetzung Kuwaits durch den Irak am 2.8.90 wurde er als einer von zehn am Flughafen Kuwait parkierten Linienjets vom Irak beschlagnahmt und im November 1990 nach Mosul überführt. Unmittelbar bei Ausbruch des ersten Kuwait-Kriegs am 15. Februar 1991 wurde er durch das Feuer der anrückenden Koalitionstruppen zerstört, die den Flughafen Mosul als eines der ersten Ziele angriffen, um die irakische Luftwaffe zu schwächen. | |
Hawaiian-Bilder aus Europa lassen sich nur mit tiefem Graben im Archiv finden, und meist handelt es sich dabei um Truppenflüge im Auftrag des US Military Airlift Command. Im Sommer 1987 konnte man Hawaiian aber regelmässig in Zürich antreffen. Auf dem wöchentlichen US-Charterflug des Schweizer Reisebüros «Ferien Service» kam durchgehend die DC-8-62H N8969U der IAL International Air Lease/Batchelor Air Group (Miami) zum Einsatz, die an Hawaiian Air vermietet war, wobei leider das unbemalte Ersatzruder das Hecklogo verunstaltete. Der Flug landete jeweils am Samstag-Abend aus Miami kommend am Flughafen Kloten. Nach einem Nightstop mit Crew-Rest führte er am Sonntag-Vormittag zurück. | |
Der Airbus A310-203 D-AICA wurde mit einer für 201 Passagiere eingerichteten Kabine in Business/Economy-Konfiguration auf nachfragestarken Europastrecken eingesetzt. Insgesamt 25 A310 flogen bei Lufthansa, neben 13 Kurz- und Mittelstreckenmustern der Serie -200 auch zwölf Einheiten der Version -300, deren transatlantische Reichweite auch Interkontinentalflüge ermöglichte. | |
Als die zukünftige Lufthansa CityLine noch DLT hiess, brachte sie mit dem raschen Wachstum der Zubringerflüge unter LH-Flugnummern die Embraer 120RT Brasilia an den europäischen Himmel. Die D-CEMD wurde im Mai 1987 ausgeliefert und im September 1990 an den Hersteller retourniert. | |
Die 1961 in Jugoslawien gegründete Adria Airways führte zunächst Charterflüge in befreundete Staaten in Nordafrika und im Mittleren Osten durch. Nachdem das Handelsunternehmen InterExport eine Beteiligung an Adria Airways erworben hatte, firmierte sie zeitweise als Inex-Adria Airways. Die in dieser Zeit von Alitalia übernommene ersten Douglas DC-9 prägten dabei auch die Bemalung, entsprechen doch die schmalen blauen Kabinenstreifen der ursprünglichen Alitalia-Farbgebung vor der Einführung deren ikonischen grün-weiss-roten Designs. Auch die DC-9-32 YU-AHJ wurde von Alitalia bestellt, jedoch nie übernommen und direkt an Adria Airways ausgeliefert. |
