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Als die zukünftige Lufthansa CityLine noch DLT hiess, brachte sie mit dem raschen Wachstum der Zubringerflüge unter LH-Flugnummern die Embraer 120RT Brasilia an den europäischen Himmel. Die D-CEMD wurde im Mai 1987 ausgeliefert und im September 1990 an den Hersteller retourniert. | |
Die 1961 in Jugoslawien gegründete Adria Airways führte zunächst Charterflüge in befreundete Staaten in Nordafrika und im Mittleren Osten durch. Nachdem das Handelsunternehmen InterExport eine Beteiligung an Adria Airways erworben hatte, firmierte sie zeitweise als Inex-Adria Airways. Die in dieser Zeit von Alitalia übernommene ersten Douglas DC-9 prägten dabei auch die Bemalung, entsprechen doch die schmalen blauen Kabinenstreifen der ursprünglichen Alitalia-Farbgebung vor der Einführung deren ikonischen grün-weiss-roten Designs. Auch die DC-9-32 YU-AHJ wurde von Alitalia bestellt, jedoch nie übernommen und direkt an Adria Airways ausgeliefert. | |
Aviogenex mit Sitz in Belgrad war die Hauptkonkurrentin der (Inex-)Adria Airways im jugoslawischen Chartergeschäft. Sie nahm den Betrieb mit Tupolev Tu-134 aus sowjetischer Produktion auf, darunter die 1971 gebaute Tu-134A-3 YU-AHY. Später stiessen Boeing 727-200 aus Beständen der jugoslawischen Regierungsflotte sowie Boeing 737-200 hinzu, die schrittweise die Tupolev ersetzten. | |
Vor den nun zu ersetzenden Hangars der Jet Aviation erhält die ehemals durch Personal Way betriebene BAC 1-11-401AK N800PW im Frühjahr 1987 den letzten Schliff, bevor sie auf das Kennzeichen HZ-TA1 umregistriert und in Saudia-Bemalung an Saudi Royal Flight für ein Mitglied des saudischen Königshauses ausgeliefert wird. c/n: 078 | |
Aviaco wurde schon 1949 als Inlandairline gegründet, stieg aber ab den 1970er Jahren stark in das Chartergeschäft ein. Hierfür setzte sie eigene ebenso wie aus Iberia-Beständen zugeteilte Douglas DC-8 und Douglas DC-9 ein, hier etwa die über eine vergrösserte Reichweite verfügende DC-9-34 EC-DGB. | |
Vor ihrer Integration in die Mutter Finnair betrieb Kar-Air als letztes Flugzeugmuster zwei Airbus A300B4-203 zu Zielen im Mittelmeerraum und auf den Kanaren, darunter die im Dezember 1986 ausgelieferte OH-LAA. | |
Transwede nahm den Betrieb 1985 auf und nutze zu Beginn drei bereits in die Jahre gekommene Sud Aviation SE-210 Caravelle 10B3 wie die SE-DHA. Bereits ab 1987 kamen grössere und leistungsstärkere McDonnell Douglas MD-83 hinzu, die die Caravelle schrittweise ersetzten. | |
Germania wurde ursprünglich unter dem Namen SAT Fluggesellschaft gegründet und nahm den Betrieb mit zwei Fokker 27 und drei Caravelle 10R auf. 1986 wurde sie nach einer Reorganisation in Germania umbenannt und mit zwei Boeing 727-100 aus Beständen der Hapag-Lloyd neu aufgestellt, darunter auch die Boeing 727-89 D-AHLS. | |
Balair war sicherlich das prominenteste Beispiel einer Charterairline aus der Schweiz. Als Swissair-Tochter nutzte sie dieselben Flugzeugmuster wie die Mutter, so etwa den Airbus A310-322 HB-IPK, der noch in der klassischen Bemalung mit dem roten Kabinenstreifen zur Auslieferung gelangte. | |
Die ursprüngliche Air Belgium – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen ACMI-Anbieterin aus dem Jahr 2016 – ging 1979 aus der Abelag Airways hervor. Mit einer kleinen Flotte einzelner Boeing 737 und später Boeing 757 führte sie für örtliche Reiseveranstalter Charterdienste durch. Die Boeing 737-3Q8 OO-ILF war von ILFC angemietet. |
