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In der Grundbemalung der Express One und noch mit der entsprechenden US-Immatrikulation N120NE steht die einstige Swissair DC-9-15 im Sommer 1989 wieder in ihrer alten Heimat im Einsatz.

N120NE

(HB-IFA)

c/n: 45731

s/n: 34

Lukas Lusser 16.7.1989 ZRH

Auch SAS bestellte die DC-9, doch orderte sie explizit zwei Varianten, die speziell nach den Wünschen der SAS gebaut wurden. Die DC-9-21 wie die SE-DBP kombinierte den kurzen Rumpf der DC-9-10 mit den Tragflächen der DC-9-30, welche im Gegesatz zu den Tragflächen der kleinen Schwester über hier im Bild gut sichtbare Vorflügel verfügten. Nur zehn Einheiten des Musters wurden gebaut, da SAS die einzige Kundin blieb. Daneben bestellte SAS anstelle der DC-9-32 die um zwei Sitzreihen verlängerte DC-9-41 mit einer Kapazität für 125 Passagiere, die lediglich in einer Stückzahl von 71 Exemplaren gebaut wurde, davon 49 für SAS und 22 für TDA TOA Domestic Airlines, Japan.

Zur Abdeckung ihrer Transportbedürfnisse erwarb die belgische Luftwaffe 1975/76 insgesamt drei BAe 748-2A, die sie unter der Bezeichnung H.S. 748-288LFD einsetzte,darunter die CS-02.

Erst mit dem Langstrecken-Muster DC-10 konnte der Hersteller McDonnell Douglas Lufthansa zu einem Kauf beim langjährigen Boeing-Konkurrenten überzeugen. Insgesamt elf Einheiten des Dreistrahlers bestellte Lufthansa, drei weitere orderte ihre Chartertochter Condor, wovon eine, die D-ADSO, später zur Mutter transferiert wurde. Die D-ADAO wurde als erste der bestellten DC-10-30 am 12. November 1973 ausgeliefert. Interessant ist, dass Lufthansa die Kennzeichen der DC-10 etwas gewöhnungsbedürftig auf dem zweitletzten Buchstaben durchdeklinierte, auf die D-ADAO folgte also die D-ADBO, dann die D-ADCO und so weiter. Auf eine D-ADIO verzichtete Lufthansa übrigens, wohl weil man eine makabere Assoziation mit dem italienischen «addio» befürchtete, obwohl das IO auch passend als «10» hätte interpretiert werden können.

Pan Am sorgte mit der Bestellung von Airbus A300 und A310 anfangs der 1980-er Jahre für einiges Aufsehen, war sie doch zuvor eine fast unerschütterlich loyale Kundin des US-Flugzeugbauers Boeing. Während die A300B4-203 N210PA und ihre Schwestern vorab in die Karibik zum Einsatz kamen, wurden die A310 auch auf Transatlantikstrecken genutzt.

Die Pan Am Boeing 747-121(A) N748PA trug zwischen 1985 und 1989 einen Versuchsanstrich mit nach unten verschobenem Zierstreifen und neu gestalteten Aufschriften. Das Design wurde jedoch nicht weiterverfolgt, stattdessen kam es zum Neuauftritt mit weissem Rumpf und sogenannten Billboard-Titeln über die gesamte Höhe des Rumpfes.

N748PA

c/n: 19652

s/n: 26

Lukas Lusser 18.2.1989 MIA

Die frühere Lufthansa L-1649A Starliner D-ALAN strandete als N974R mit Motorenproblemen in Sanford, Florida, als sie von Maine Coast Airways hätte nach Auburn/Lewistown überführt werden sollen. Die an ihrer Stelle nun für Lufthansa als D-ALAN aufgearbeitete Starliner N7316C befand sich ebenfalls im Besitz der Maine Coast Airways, die einst mit den auffälligen Starlinern Werbeflüge durchführen wollte.

Als spanische Tochter der Air Europe Group erhielt die inzwischen 40-jährige Air Europa ab 1986 das selbe Erscheinungsbild wie die britische Charterairline Air Europe. Ebenso wie die Mutter im Vereinigten Königreich war Air Europa zunächst als klassische Charterairline im saisonalen Urlaubsverkehr zwischen Nord- sowie Mitteleuropa und Spanien inklusive den Kanarischen Inseln tätig, wofür sie zunächst eine reine Boeing 737 Classic Flotte einsetzte. Die Boeing 737-375 EC-ECS war von GPA Guiness Peat Aviation eingemietet und diente bis Ende 1998 bei Air Europa. Anschliessend ging sie an America West Airlines in den USA. Heute fliegt sie als Frachter bei Kalitta Charters II ab Detroit-Willow Run.

EC-ECS

c/n: 23707

s/n: 1388

Lukas Lusser 20.1.1989 SZG

Bei ihrer Auslieferung trugen die Boeing 737-330 der ersten Tranche noch die klassische Lufthansa-Bemalung mit dem blauen Kabinenstreifen, so auch die 1986 gebaute D-ABXH «Cuxhaven».

D-ABXH

c/n: 23528

s/n: 1290

Lukas Lusser 31.10.1988 ZRH

Als Nachfolgerin der SATA wurde nur wenige Wochen nach deren Konkurs im Oktober 1978 die CTA Compagnie de Transport Aérien mit Sitz in Genf gegründet. Nicht nur optisch zeigte sie ihre Herkunft deutlich. CTA übernahm auch die drei SE-210 Caravelle 10R HB-ICN, ICO und ICQ der SATA und zahlreiche ihrer Mitarbeitenden. 1980 erwarb sie zusätzlich die HB-ICI aus Beständen der Trans Europa (Spanien).

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