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Zum damaligen Zeitpunkt bereits über ein Jahrzehnt bei Continental Airlines im Einsatz, leistet die Boeing 757-224 N17104 auch heute noch zuverlässig ihren Dienst, mittlerweile bei United Airlines. Sie ist hin und wieder auch auf westeuropäischen Flughäfen für Transatlantikverbindungen ab der US-Ostküste anzutreffen. | |
Mit der Fusion von Continental Airlines und United Airlines Ende 2011 verstärkten 22 Boeing 777-200ER aus Continental-Beständen die bereits aus über 30 Einheiten des Typs bestehende Flotte bei United. Alle 22 Exemplare sind heute noch immer aktiv, so auch die im November 2000 an Continental ausgelieferte B777-224ER N27015. | |
Neun Airbus A330-323E übernahm US Airways zwischen März 2000 und März 2001, darunter die N675US, welche wenige Monate nach dieser Aufnahme umregistriert wurde und fortan als N275AY eingesetzt wurde. Nach der Übernahme von US Airways durch American Airlines 2015 war der Zweistrahler zusammen mit seinen acht Schwestermaschinen noch einige Jahre weiterhin beim neuen Besitzer aktiv. Inzwischen sind aber bereits seit über zwei Jahren alle Exemplare stillgelegt. | |
Als erste Boeing 777-200 wurde die N860DA im März 1999 an Delta Airlines ausgeliefert. Nach über 20 Jahren im Dienst des Carriers aus Atlanta verliess sie die Flotte und steht seither bei Giridon Air für Charterflüge für Sportmannschaften im Einsatz. Delta Airlines (Delta Air Lines) | |
2005 übernahm die isländische Investmentgesellschaft FL Group die beiden dänischen Airlines Maersk Air und Sterling Airlines und führte diese in eine Gesellschaft zusammen, welche sich fortan Sterling nannte. Die ehemaligen Maersk Air-Flugzeuge behielten dabei zunächst ihren Grundanstrich und wurden lediglich mit entsprechenden Sterling-Titeln versehen. Ende Oktober 2008 musste jedoch Insolvenz angemeldet werden. Daraufhin sicherte sich der dänische Mitbewerber Cimber Air die Namensrechte und Teile der Flotte und trat in der Folge neu als Cimber Sterling auf, bis er 2012 seinerseits Konkurs anmelden musste. Die B737-5L9 OY-APK ist heute noch immer bei der Luftwaffe Ecuadors als FAE640 aktiv. | |
Während eines guten Jahrzehnts betrieb KLM auch die Boeing 767-300ER in ihrer Flotte. Zwölf Einheiten wurden ab Mitte der 90er-Jahre bis zur Jahrtausendwende an den niederländischen Flagcarrier ausgeliefert, darunter im Mai 1997 auch die B767-306ER PH-BZK. Sie wurde auf den Namen Zeelandbrug / Zeeland Bridge getauft, der mit 5'022 Metern Länge längsten Brücke der Niederlande. Im April 2007 verliess der Zweistrahler die Flotte, heute ist er bei Azur Air als RA-73032 noch immer aktiv.
Francesco Frasa 13.3.2006 CDG | |
In den Nullerjahren verschwand mit VARIG eine sehr traditionsreiche Marke, als nach der Übernahme durch den Lowcoster GOL im Herbst 2008 der Name nicht mehr weitergeführt wurde. Die erste in Brasilien gegründete Fluggesellschaft war seit Juni 1927 tätig und stellte über Jahrzehnte die interkontinentale Anbindung des grössten südamerikanischen Staates sicher. Ab Anfang der 1990er Jahre gehörten MD-11 zur Flotte, die PP-VQK war von November 1999 bis Februar 2007 Teil davon. Sie wurde später zum Frachter umgebaut und stand knapp sieben Jahre bei Ethiopian Cargo im Einsatz, bevor sie 2016 in Victorville abgestellt wurde. | |
Mitte der Nullerjahre bildeten insgesamt sieben CRJ100/200 das Rückgrat von Adria Airways, entsprechend waren diese auch regelmässig an Europas Flughäfen anzutreffen, so auch in Paris-CDG. Der CRJ-200LR S5-AAE stand von November 1998 bis Januar 2014 beim slowenischen Flagcarrier im Einsatz und wurde daraufhin in Ljublijana abgestellt. Adria stellte im September 2019 nach fast 60 Jahren Aktivität den Betrieb ein. | |
Als Ersatz für die bis dahin eingesetzten Boeing 747-200 beschaffte sich Olympic Airways kurz vor der Jahrtausendwende vier Airbus A340-313X. Da das Langstreckennetz des ehemaligen griechischen Flagcarriers aufgrund mangelnder Rentabilität sukzessive zusammengestrichen wurde, kamen Mitte der Nullerjahre die Vierstrahler auch des öfteren auf den innereuropäischen Rennerstrecken zum Einsatz, so wie hier die SX-DFC nach Paris-CDG. Sie ist heute als YK-AZB Teil der Flotte von Syrian Air und dürfte trotz ihres Alters von bald 27 Jahren relativ wenig Flugstunden aufweisen, wurde sie doch nach ihrer Ausmusterung bei Olympic im September 2009 zunächst bis Februar 2017 in Athen, anschliessend bis März 2020 in Teheran und seit August 2024 erneut in Damaskus abgestellt. | |
Im März 1991 an Ansett ausgeliefert, gelangte der Airbus A320-211 mit Baunummer 157 2003 über Umwege zu Nouvelair Tunisie, welche ihn sogleich an Afriqiyah Airways weiter vermietete. Im September 2006, wenige Monate nach dieser Aufnahme, gab die libysche Airline den Zweistrahler zurück nach Tunesien, dieser wurde dort jedoch gar nicht mehr eingesetzt, sondern an Ural Airlines nach Russland veräussert. Als VP-BQZ stand er dort noch bis Februar 2015 im Einsatz und wurde anschliessend in Lourdes verschrottet. |
