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CSA erhielt erst vergleichsweise spät mit der Markteinführung der Version M ihre ersten Tupolev Tu-154. Die ersten Einheiten, darunter die OK-TCD, wurden noch in der «OK Jet»-Bemalung ausgeliefert.

Nach der Umregistrierung auf das frühere Kennzeichen HB-IFA fliegt die Aeroleasing DC-9-15 noch längere Zeit in den Grundfarben der Vorbesitzerin, aber mit unüblich grossen Aufschriften der Genfer VIP-Betreiberin ad-hoc Charter für Privatkunden und internationale Oranisationen wie die Vereinten Nationen. Sie flog aber auch Delegationen der Schweizer Behörden an weiter entfernte Ziele, etwa im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für den im Jahr 1992 erfolgten Beitritt der Schweiz zum Internationalen Währungsfonds

Kel Air mit Basis in Nizza betrieb zwischen 1986 und 1990 drei BAe 748-2A, darunter die F-GHKL, auf ad-hoc Charterflügen.

Im Juli 1986, nur drei Monate nach dem Start der ersten internationalen Verbindung nach Guam, nahm ANA All Nippon Airways ihre ersten transpazifischen Flüge in die USA auf. Zunächst bediente sie mit vier eigens hierfür erworbenen Boeing 747-281B, darunter die JA8181, die Destinationen Los Angeles International (LAX) und Washington Dulles (IAD).

JA8181

c/n: 23698

s/n: 667

Lukas Lusser 27.9.1989 IAD

Eine Besonderheit des Flughafens Washington Dulles ist es, dass das Hauptterminal, das den landseitigen Zugang darstellt, isoliert vom Flugbetrieb am Rand des Geländes liegt und selbst weder Flugzeugstandplätze noch ein Vorfeld aufweist. Die Passagiere wurden anfangs mit sogenannten Mobile Lounges, einer schwerfälligen Kreuzung aus Vorfeldbus und hydraulisch anhebbarer Andockvorrichtung, zwischen dem Hauptterminal und den Satelliten mit den Flugzeugstandplätzen hin- und hertransportiert. Wegen der vielen Stehplätze und der langen Fahrzeit waren sie bei den Passagieren eher unbeliebt. Eine solche Mobile Lounge auf ihrem langen Weg zum Hauptterminal ist nahe dem Leitwerk der wenige Monate vor ihrer Ausserdienststellung stehenden American Airlines Boeing 727-23 N1985 klein auszumachen. 

N1985

c/n: 18441

s/n: 97

Lukas Lusser 27.9.1989 IAD

Mit einer Bestellung von 100 Airbus A320 sorgte Northwest Airlines im Herbst 1986 für Aufsehen, zeichnete sich doch erstmals ab, dass es Airbus Industrie durchaus gelingen könnte, für die bisherigen führenden Anbieter im Markt für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge mit Standardrumpf, Boeing und McDonnell Douglas, zur ernst zu nehmenden Konkurrenz zu werden. Waren zunächst nur zehn dieser 100 Bestellungen feste Order, übernahm Northwest in der Folge schliesslich sogar 155 Flugzeuge der A320-Familie, teilweise allerdings gewandelt zum kleineren Muster A319: Insgesamt 77 A319 und 78 A320 erhielten das rot/graue Farbkleid der Airline aus Minneapolis. Die N301US mit Baunummer 031 wurde als erstes Airbus-Flugzeug bei Northwest am 6. Juni 1989 übergeben.

Die aus Beständen der japanischen ANA All Nippon Airways erworbene Lockheed L-1011 TriStar 1 N763BE und weitere sieben Schwestermaschinen erlaubten es Hawaiian Airlines, ab Mitte der 1980er Jahre erstmals eigene Flüge zwischen Hawaii und der US Westküste anzubieten. Nach dem ersten Ziel Los Angeles International baute sie mit dem Muster auch Verbindungen nach Las Vegas, Portland, San Francisco und Seattle/Tacoma auf, die zunächst von Honolulu (O'ahu) sowie später auch von Kahului (Maui) aus angeboten wurden.

In der Grundbemalung der Express One und noch mit der entsprechenden US-Immatrikulation N120NE steht die einstige Swissair DC-9-15 im Sommer 1989 wieder in ihrer alten Heimat im Einsatz.

N120NE

(HB-IFA)

c/n: 45731

s/n: 34

Lukas Lusser 16.7.1989 ZRH

Auch SAS bestellte die DC-9, doch orderte sie explizit zwei Varianten, die speziell nach den Wünschen der SAS gebaut wurden. Die DC-9-21 wie die SE-DBP kombinierte den kurzen Rumpf der DC-9-10 mit den Tragflächen der DC-9-30, welche im Gegesatz zu den Tragflächen der kleinen Schwester über hier im Bild gut sichtbare Vorflügel verfügten. Nur zehn Einheiten des Musters wurden gebaut, da SAS die einzige Kundin blieb. Daneben bestellte SAS anstelle der DC-9-32 die um zwei Sitzreihen verlängerte DC-9-41 mit einer Kapazität für 125 Passagiere, die lediglich in einer Stückzahl von 71 Exemplaren gebaut wurde, davon 49 für SAS und 22 für TDA TOA Domestic Airlines, Japan.

Zur Abdeckung ihrer Transportbedürfnisse erwarb die belgische Luftwaffe 1975/76 insgesamt drei BAe 748-2A, die sie unter der Bezeichnung H.S. 748-288LFD einsetzte,darunter die CS-02.

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