Bild 1980 - 1989 (von 2420)

Iberworld wurde 1998 durch die Iberostar-Gruppe als Auffanggesellschaft der kurzlebigen BCM Airlines gegründet. Neben Airbus A320-231 wie der EC-GUR kamen auch Airbus A310-300 zum Einsatz. Nachdem die Orizonia-Gruppe das Unternehmen übernahm, erfolgte 2011 die Umbenennung zu Orbest Airlines, unter der sie bis heute im ACMI-Bereich tätig ist.

Einige der Boeing 757-200 wie die im Frühjahr 1990 als drittes von insgesamt 17 bestellten Flugzeugen ausgelieferte Boeing 757-230 D-ABNC erhielten gegen Ende der Dekade die neue, weiss-gelbe Bemalung der Condor, mit der die traditionelle Hausfarbe der deutschen Urlauber-Airline wieder stärker in den Fokus gerückt wurde.

D-ABNC

(PH-DBA)

c/n: 24747

s/n: 275

Lukas Lusser 6.6.2000 ACE

In der eher langweiligen, an die damalige Konzernmutter Lufthansa angelehnte Bemalung setzt mit der D-ABUA die älteste der total 21 Boeing 767-330ER in der Condor-Flotte auf Lanzarote zur Landung an.

D-ABUA

c/n: 26991

s/n: 455

Lukas Lusser 6.6.2000 ACE

Die Boeing 737-382 OY-SEF der italienischen Blue Panorama Airlines ist von Sterling European Airways gemietet, als sie im Sommer 2000 einen Charterkurs nach Lanzarote durchführt. Obwohl zum Namen durchaus passend, stammt auch die blaue Grundbemalung vom dänischen Leasinggeber.

OY-SEF

c/n: 25162

s/n: 2241

Lukas Lusser 6.6.2000 ACE

Auch auf den Flugzeugen der britischen Mutter machte EasyJet mit provokativen Aussagen Stimmung gegen die Konkurrenz. Mehrere Boeing 737-33V wie die G-EZYH erhielten zur Jahrtausendwende Slogans gegen die übermächtige British Airways, die EasyJet mit der - letztlich erfolglosen - Lancierung der eigenen Low-Cost-Tochter Go frontal angriff.

G-EZYH

c/n: 29332

s/n: 3072

Lukas Lusser 24.5.2000 ZRH

Die Tupolev 134B-3 YL-LBG der Latcharter gehörte mit Baujahr 1980 zu den jüngsten Einheiten der sowjetischen Kurzstreckenjets. Zunächst noch an die Aeroflot-Division in Riga ausgeliefert und als CCCP-65699 eingetragen, flog sie nach dem Zerfall der Sovjetunion zunächst für die Nachfolgegesellschaft Latavio, bevor sie im April 1994 zu Latcharter stiess. 

Mit dem Slogan «Genève-Barcelone, toujours!» bekräftigte EasyJet Switzerland auf der Boeing 737-33V HB-IIJ ihren Willen, an der lukrativen Verbindung festzuhalten, die neben Amsterdam und Nizza zu den ersten drei ab Genf bedienten Zielen gehörte.

HB-IIJ

c/n: 29342

s/n: 3127

Lukas Lusser 19.4.2000 ZRH

SkyJet Europe wurde 1991 in Belgien gegründet, um ab Charleroi weltweite Charterflüge durchzuführen. Da sie kein belgisches AOC erwerben konnte, wurde in Antigua eine Tochter gegründet, die anschliessend mit der DC-10-15 V2-LER für die Mutter flog. Durchgeführt wurden jedoch in erster Linie ad-hoc Charter und ACMI-Einsätze für andere Airlines, etwa für Saudia während der Hadj-Saison. Ihr Besuch am EuroAirport fand ebenfalls im Rahmen eines solchen Sublease statt, als sie für die griechische Galaxy Airlines einen Flug nach Heraklion durchführte.

Auf die Lockheed TriStar folgten ab Februar 1994 schrittweise bis zu 20 McDonnell Douglas DC-10-10 als Nachfolgemuster. Hawaiian erwarb sie alle mietweise aus Beständen der American Airlines, weshalb sie wie hier die N153AA weiterhin das metallisch-silberne Erscheinungsbild der AA behielten und lediglich neue Aufschriften, Logos und Zierstreifen erhielten. Die für Transkontinetalstrecken innerhalb der USA entwickelte Mittelstreckenversion der DC-10 verfügte bei Hawaiian über 34 Sitze in der ersten Klasse und 270 Sitzen in der Economy.

Die McDonnell Douglas DC-10-10 N128AA der Hawaiian Airlines kann ihre Herkunft aus Beständen der American Airlines nicht verleugnen: Nicht nur das unveränderte Kennzeichen und der weiterhin silbern polierte Rumpf erinnern eindeutig an die Vorbesitzerin, sondern auch die unterhalb der Kabinenstreifen noch deutlich erkennbare Aufschrift «Luxury Liner» geht auf AA zurück.

Bild 1980 - 1989 (von 2420)