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Von Mitte der 1980-er Jahre bis Anfang der 2000-er Jahre gab es viele kleine afrikanische Frachtairlines, manchmal mit nur einem Flugzeug, die vom boomenden Luftfrachtgeschäft profitierten wollten und auch ab Luxemburg tätig wurden. Transportiert wurde beim Hinflug nach Europa meistens Obst und Gemüse, beim Rückflug nach Afrika dann elektronische Geräte und Maschinen. Die DC-8-55F Z-WMJ der Affretair aus Zimbabwe befand sich auf einem dieser Flüge von Luxemburg via Port Harcourt nach Harare.

Z-WMJ

c/n: 45821

s/n: 255

Serge Braun 16.12.1995 LUX

Anhand ihres Kennzeichens N672MC ist als Vorbesitzer der Hawaiian Air DC-9-51 die kurzlebige US-Low-Costerin Muse Air ersichtlich, doch erwarb die vom namensgebenden Gründer Marion Lamar Muse als Konkurrenz zu Southwest Airlines gegründete Fluglinie ihre ersten Jets ebenfalls gebraucht von Swissair. Somit hat mit der N672MC eine weitere Hawaiian-DC-9 ihre Wurzeln bei Swissair, wo sie bis Mai 1984 als HB-ISS im Einsatz stand.

Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, die US-Charterairlines: Sun Country Airlines aus Minneapolis/St. Paul betrieb in den 1990er Jahren eine reine Dreistrahler-Flotte. Neben Boeing 727-200 setzte sie auch das für Mittelstrecken konzipierte Modell der DC-10 ein, hier die ab 1991 von der Scanair of Scandinavia zugemietete DC-10-10 SE-DHX. Am 3.1.94, also nur vier Tage nach Entstehen dieser Aufnahme, kaufte Sun Country sie der schwedischen Charterairline ab und registrierte sie auf N571SC um.

Im Winter 1992/93 erhält die HB-IFA die reguläre damalige Bemalung der Aeroleasing, die um Einiges diskreter daherkommt als das vorangehende ex Express One-Design. In identischen Farben ist zur gleichen Zeit auch eine zweite kurze DC-9 bei Aeroleasing im Einsatz, die HB-IEF, deren Karriere bei Delta Air Lines begann und über Southern Airlines, Alisarda und mehrere Privatbesitzer zu Aeroleasing führte.

Auf ihrem vorübergehend angebotenen wöchentlichen Frachtkurs von Rom nach Basel setzt Alitalia im Sommer 1993 regelmässig die Douglas DC-8F-54 3D-ADV der African International Airways aus Swaziland im Wetlease ein.

Das Allschwiler Reisebüro African Safari Club betreibt mit der in Kenya registrierten African Safari Airways regelmässige Urlaubsflüge ab Deutschland und der Schweiz nach Mombasa. Um im Rahmen von Kreuzfahrtzubringern und Urlaubsflügen auch Passagiercharter in Drittländer durchführen zu können, hat sie in der Schweiz die Tochter ASA Air Starline mit eigenem AOC gegründet und mit der HB-IBF eine ihrer beiden DC-8-63 ins Schweizer Register verschoben.

HB-IBF

c/n: 46141

s/n: 533

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Zusätzlich zur kursmässigen Boeing 737-400 verstärkt Turkish Airlines zum Ferienbeginn ihren täglichen Istanbul-Kurs mit einem Zusatzflug, auf dem die mittlerweile in Europa bereits selten gewordene Douglas DC-9-32 TC-JBK mit Baujahr 1975 einen Abstecher ans Rheinknie machen darf.

Am 22. Mai 1992 startete zum letzten Mal eine DC-10 auf einem Swissair-Flug. Die HB-IHI führte einen einstündigen Rundflug für Mitarbeiter und ihre Angehörigen durch.

HB-IHI

c/n: 46969

s/n: 241

Lukas Lusser 22.5.1992 ZRH

Viasa aus Venezuela zählt zu einer Liste von Airlines aus Südamerika, die Zürich noch bis in die 1990er Jahre regelmässig ansteuerten, anschliessend aber meist infolge Insolvenz ohne lokalen Nachfolger vom Markt verschwunden sind. Zuletzt setzte Viasa auf den Langstrecken DC-10-30 wie die YV-134C ein.

YV-134C

c/n: 46556

s/n: 146

Lukas Lusser 14.5.1992 ZRH

Auf den Strecken von Mailand und Rom nach Zürich setzte Alitalia 1992 noch regelmässig DC-9-32 wie die I-RIZL ein.

I-RIZL

c/n: 47437

s/n: 544

Lukas Lusser 9.5.1992 ZRH
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