SkyJet Europe wurde 1991 in Belgien gegründet, um ab Charleroi weltweite Charterflüge durchzuführen. Da sie kein belgisches AOC erwerben konnte, wurde in Antigua eine Tochter gegründet, die anschliessend mit der DC-10-15 V2-LER für die Mutter flog. Durchgeführt wurden jedoch in erster Linie ad-hoc Charter und ACMI-Einsätze für andere Airlines, etwa für Saudia während der Hadj-Saison. Ihr Besuch am EuroAirport fand ebenfalls im Rahmen eines solchen Sublease statt, als sie für die griechische Galaxy Airlines einen Flug nach Heraklion durchführte.
Auf die Lockheed TriStar folgten ab Februar 1994 schrittweise bis zu 20 McDonnell Douglas DC-10-10 als Nachfolgemuster. Hawaiian erwarb sie alle mietweise aus Beständen der American Airlines, weshalb sie wie hier die N153AA weiterhin das metallisch-silberne Erscheinungsbild der AA behielten und lediglich neue Aufschriften, Logos und Zierstreifen erhielten. Die für Transkontinetalstrecken innerhalb der USA entwickelte Mittelstreckenversion der DC-10 verfügte bei Hawaiian über 34 Sitze in der ersten Klasse und 270 Sitzen in der Economy.
Die McDonnell Douglas DC-10-10 N128AA der Hawaiian Airlines kann ihre Herkunft aus Beständen der American Airlines nicht verleugnen: Nicht nur das unveränderte Kennzeichen und der weiterhin silbern polierte Rumpf erinnern eindeutig an die Vorbesitzerin, sondern auch die unterhalb der Kabinenstreifen noch deutlich erkennbare Aufschrift «Luxury Liner» geht auf AA zurück.
Ab März 2000 setzte JMC Air als grösstes Muster in der Flotte zwei McDonnell Douglas DC-10-30 ein, darunter die G-LYON, die hier zufälligerweise gerade die bestens zur Kennung passende Destination Lyon Satolas auf einem saisonalen Skicharterflug bedient.
Aéro Lyon war eine Tochter des Reiseunternehmens Nouvelles Frontières, die sich darauf spezialisierte, mit DC-10-30 wie der F-BTDD ab regionalen Flughäfen Frankreichs Langstreckenflüge auf die Antillen und nach La Réunion durchzuführen.
Vor dem inzwischen durch einen Neubau ersetzten Tower und Verwaltungsgebäude aus den 1960er Jahren erinnerte die als Ausstellungsstück restaurierte Douglas DC-3C OE-LBC des First Austrian Dakota Clubs in den Farben der Austrian Airlines an die Geschichte des Salzburger Flughafens. Es handelt sich bei ihr aber nicht um die originale OE-LBC, die von 1963 bis 1966 bei Austrian flog, sondern um die ehemalige N86U der Freefall Enterprises aus Phoenix, USA.
In der ersten Phase ihres Bestehens nutzte Spirit Airline insgesamt 18 ältere DC-9 verschiedener Serien. Neben 13 DC-9-32 befanden sich darunter auch Jets zweier seltener Versionen, so drei ehemalige SAS DC-9-21 und zwei DC-9-41, die zuvor bei TDA Toa Domestic Airlines und Finnair im Einsatz standen. Zu letzteren gehört auch die DC-9-41 N130NK.
Nach einem ersten Nachlass-Stundungsverfahren zur Schuldensanierung im Jahr 1993 trat Hawaiian Airlines unter neuem Namen und mit leicht geändertem Erscheinungsbild auf: Neu nutzte sie nur noch den Titel «Hawaiian» auf den Flugzeugen, der Zusatz «Air» entfiel. So startet auch die DC-9-51 N699HA zu einem weiteren Inselhüpfer-Flug ab Maui.
Von März 1997 bis Dezember 1998 flog die chilenische LAN Chile Cargo mit ihren beiden DC-8-71F wie der CC-CDS zwei wöchentliche Frachtflüge von Santiago de Chile via Vitoria in Spanien nach Luxemburg. Transportiert wurde u.a. Obst, Wein, Fleisch, Fisch und Gemüse.
Neben der 1965 eingemieteten Passagier-DC-8 N8008D trug Jahrzehnte später nochmals eine einzelne Douglas DC-8 das Lufthansa-Design. Die von der Frachttochter German Cargo betriebene DC-8-73AF D-ADUE stand im Gegensatz zu ihren vier Schwestern nicht im grau/gelben Anstrich der Betreiberin, sondern in den vollen Farben der Nachfolge-Marke Lufthansa Cargo im Einsatz.