Nur gerade fünf Jahre lang führte Air Ferry mit Vickers Viscount und Douglas DC-4 sowie DC-6 Charterflüge durch. Auch in Basel/Mulhouse war sie ein häufiger Gast, wo sie in ihrer kurzen Betriebszeit 1'994 Rotationen durchführte. Im letzten Betriebsjahr startet die Douglas DC-4 (C-54B Skymaster) G-ARWI ihre Motoren für den Rückflug.
Die Douglas DC-8-62 HB-IDG und fünf weitere Flugzeuge dieses Typs (davon zwei «Combi» DC-8-62CF) bilden bis zur Ablieferung der Boeing 747-200 und DC-10-30 die Langstreckenflotte der Swissair, zusammen mit acht Convair 990A Coronado, die auf Mittelstrecken und mit Zwischenlandugen zu Fernzielen in Asien eingesetzt wurden.
1958 erwirbt die Regierung Jugoslawiens zwei Douglas DC-6B. Während die YU-AFA exklusiv als Präsidentenflugzeug von Josip Broz Tito eingesetzt wird, fliegt die YU-AFB auch für JAT auf Langstrecken und später auch auf Ferienflügen, unter anderem ab Zürich im Auftrag der Air Yugoslavia. Sie ist zugleich die letzte jemals gebaute DC-6.
Noch bis 1971 setzt die belgische Sabena die DC-6B OO-CTN als «Super DC-6B» auf Charter- und ad hoc-Flügen ein. Anschliessend dient sie noch während einiger Zeit als TR-LQD der Gabonair, Transgabon und Gabon Air.
Die spanische TAE nahm den Betrieb im Frühjahr 1967 mit zwei aus den USA gebraucht importierten DC-7C auf. Die EC-BEN diente nach der Ausserdienststellung 1977 noch bis 1984 als Discothek in Valencia.
Soeben ist die HB-IFA nach ihrem Ablieferungsflug in Zürich angekommen. Ein interessiertes Publikum darf das erste Exemplar einer DC-9 in den Diensten der Swissair aus der Nähe begutachten, und das garstige Wetter scheint dem Andrang keinen Halt geboten zu haben. Während der kommenden rund 30 Jahre wird Swissair diverse Versionen des robusten und zuverlässigen Zweistrahlers nutzen: Zunächst die DC-9-10 (5 Einheiten), dann die DC-9-32 (20 Einheiten, zusammen mit Balair, inklusive einer DC-933F Vollfrachter und einer DC-9-34CF mit verbesserter Leistung bei Flügen in heisser Umgebung oder an hohegelegenen Flugplätzen, von Balair für lange Ferienflüge genutzt). Vier von SAS gemietete DC-9-41 dienen 1974/75 als Überbrückungslösung, 1975 dann nimmt Swissair als Erstkundin 12 DC-9-51 in Betrieb. Ab 1981 folgen sukzessive 26 DC-9-81/82 (später als MD-81/82 vermarktet, technisch korrekte Zulassung aber stets als DC-9-81 resp. -82), deren letzte Einheiten die Flotte erst 1998 verlassen.
Bei der Douglas DC-8-51 N8008D handelt es sich gleich in zweierlei Hinsicht um eine besondere Rarität. Zum einen stellte die einzelne, über den Sommer 1965 von ONA Overseas National Airlines angemietete und voll bemalte DC-8 einen Exoten in der ansonsten ganz auf Boeing-Jets ausgerichteten Lufthansa-Flotte des frühen Jetzeitalters dar. Zum anderen handelt es sich bei ihr um den immer noch die ursprüngliche Kennung des Herstellers tragenden, ersten Prototypen der DC-8, der nach Abschluss der Zulassung der modifizierten Version -51 an kommerzielle Betreiber verkauft wurde.
Lufthansa setzte ihre eingemietete DC-8-51 N8008D hauptsächlich auf der Verbindung zwischen Frankfurt und New York-Idlewild, dem heutigen Flughafen JFK, ein. Zu bestaunen ist sie hier von der ehemaligen Besucherterrasse des International Wing, die bis gegen Ende der 1970er Jahre gute Aussicht auf den abwechslungsreichen Flugverkehr bot.
Trans-Canada Airlines übernahm die DC-8-43 CF-TJB im Mai 1960 werksneu. Seit Juni 1964 firmiert Trans-Canada Airlines als Air Canada, und entsprechend trägt der mit Rolls-Royce Convay-Triebwerken ausgerüstete Jet die zugleich mit dem Namenswechsel eingeführte, bekannte rote Bemalung. Transvalair wird die Maschine im Juni 1977 erwerben und nach Sion überfliegen, wo sie als Ersatzteilspender ausgeschlachtet wird.
Die von KLM für VIASA Venezuelan International Airways eingesetzte DC-8-53 PH-DCH «Orville Wright» trägt die Farben der Partnergesellschaft nur auf einer Seite. Am 29. Juni 1968 wird sie während Wartungsarbeiten in einem KLM-Hangar in Amsterdam durch Feuer komplett zerstört. Ursache ist die Explosion eines Treibstofftanks, ausgelöst beim Wechseln einer Treibstoffpumpe.