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In Schiphol ist NCA Nippon Cargo Airlines bereits seit geraumer Zeit ein regelmässiger Gast, wie die startende Boeing 747-481F JA02KZ in Gesellschaft der zahlreichen, längst verschwundenen Fokker 100 der KLM Cityhopper im Hintergrund bezeugt.

Zum damaligen Zeitpunkt bereits über ein Jahrzehnt bei Continental Airlines im Einsatz, leistet die Boeing 757-224 N17104 auch heute noch zuverlässig ihren Dienst, mittlerweile bei United Airlines. Sie ist hin und wieder auch auf westeuropäischen Flughäfen für Transatlantikverbindungen ab der US-Ostküste anzutreffen.

N17104

c/n: 27294

s/n: 629

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Mit der Fusion von Continental Airlines und United Airlines Ende 2011 verstärkten 22 Boeing 777-200ER aus Continental-Beständen die bereits aus über 30 Einheiten des Typs bestehende Flotte bei United. Alle 22 Exemplare sind heute noch immer aktiv, so auch die im November 2000 an Continental ausgelieferte B777-224ER N27015.

Als erste Boeing 777-200 wurde die N860DA im März 1999 an Delta Airlines ausgeliefert. Nach über 20 Jahren im Dienst des Carriers aus Atlanta verliess sie die Flotte und steht seither bei Giridon Air für Charterflüge für Sportmannschaften im Einsatz.

N860DA

c/n: 29951

s/n: 202

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

2005 übernahm die isländische Investmentgesellschaft FL Group die beiden dänischen Airlines Maersk Air und Sterling Airlines und führte diese in eine Gesellschaft zusammen, welche sich fortan Sterling nannte. Die ehemaligen Maersk Air-Flugzeuge behielten dabei zunächst ihren Grundanstrich und wurden lediglich mit entsprechenden Sterling-Titeln versehen. Ende Oktober 2008 musste jedoch Insolvenz angemeldet werden. Daraufhin sicherte sich der dänische Mitbewerber Cimber Air die Namensrechte und Teile der Flotte und trat in der Folge neu als Cimber Sterling auf, bis er 2012 seinerseits Konkurs anmelden musste. Die B737-5L9 OY-APK ist heute noch immer bei der Luftwaffe Ecuadors als FAE640 aktiv.

Während eines guten Jahrzehnts betrieb KLM auch die Boeing 767-300ER in ihrer Flotte. Zwölf Einheiten wurden ab Mitte der 90er-Jahre bis zur Jahrtausendwende an den niederländischen Flagcarrier ausgeliefert, darunter im Mai 1997 auch die B767-306ER PH-BZK. Sie wurde auf den Namen Zeelandbrug / Zeeland Bridge getauft, der mit 5'022 Metern Länge längsten Brücke der Niederlande. Im April 2007 verliess der Zweistrahler die Flotte, heute ist er bei Azur Air als RA-73032 noch immer aktiv.

PH-BZK

c/n: 27614

s/n: 661

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Während heute Boeing 787 und Airbus A350 auf den Langstreckenverbindungen von Vietnam Airlines zum Einsatz kommen, betrieb man zwischen Mitte der Nuller- und Mitte der Zehnerjahre zehn Boeing 777-200. Die B777-2Q8 VN-A142 war von Juni 2003 bis März 2016 beim Flagcarrier des südostasiatischen Staates aktiv und wurde anschliessend in Lourdes abgestellt.

VN-A142

c/n: 32701

s/n: 443

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Über Jahrzehnte war die Boeing 747 das Flaggschiff bei Air India, entsprechend waren die Vierstrahler an vielen europäischen Drehkreuzen regelmässig zu sehen, so auch in Paris-CDG. Die abgebildete B747-412 VT-AIQ, welche man aus Singapore Airlines-Beständen erwarb, weilte allerdings nur gerade ein Jahr bei Indiens nationaler Fluggesellschaft, von Oktober 2005 bis Oktober 2006. Anschliessend wurde sie zum Frachter umgebaut und stand als solcher bei Martinair, Air Cargo Germany, Ruby Star und JetOneX im Einsatz.

VT-AIQ

c/n: 24975

s/n: 838

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Mit der Übernahme von UTA zu Beginn der 1990er-Jahre gelangten auch zwei Boeing 747-300 in die Flotte von Air France. Der französische Flagcarrier betrieb die B747-3B3(SCD) F-GETA und ihre Schwestermaschine F-GETB bis Ende 2006. Zuletzt waren sie in Orly stationiert und kamen vorwiegend auf den Langstrecken zu den französischen Überseegebieten zum Einsatz. Beide Vierstrahler gelangten anschliessend über Umwege zu Mahan Air, die ehemalige F-GETA schaffte es danach auch noch nach Venezuela als YV3531 bei Emtrasur Cargo.

F-GETA

c/n: 23413

s/n: 632

Francesco Frasa 27.2.2006 ORY

1962 als Compagnie Sénégalaise de Transports Aériens gegründet und 1971 in Air Sénégal umbenannt, erhielt der senegalesische Flagcarrier mit dem Einstieg von Royal Air Maroc zu Beginn der Nullerjahre noch den Zusatz "International". Betrieben wurden unter anderem auch drei Boeing 737-700, darunter die abgebildete B737-7BX 6V-AHO. Nach mehreren verlustreichen Jahren entbrannte zwischen RAM und dem senegalesischen Staat ein Streit, welcher in der Einstellung des Betriebs im April 2009 mündete. Die heutige Air Sénégal hat übrigens operativ keine Verbindung und wurde erst 2016, also sieben Jahre später, aus der Taufe gehoben.

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