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Die «Astrojet»-Bemalung wurde von American Airlines mit dem Markteintritt ihrer Boeing 707 eingeführt und fand somit bereits ab 1958 Verwendung. Während die ersten Jets noch mit Turbofan-Triebwerken der Bauart Pratt & Whitney JT3A als Boeing 707-123 in den Dienst gingen, erhielten sie bereits ab 1961 Mantelstromtriebwerke der verbesserten Bauart JT3D-1. Die Boeing 707-123B N7577A wurde bereits mit Triewerken der verbesserten Bauart ausgeliefert und im September 1967 in Betrieb genommen. Nach ihrer Ausmusterung im September 1981 wurde sie in Tucson auf der Davis Monthan AFB als Ersatzteilspenderin für die KC-135 Stratotanker der US Luftwaffe ausgeschlachtet.

N7577A

c/n: 19327

s/n: 562

Karl Freund Oktober 1969 ORD

Beinahe scheint es, als würde die Boeing 707-330B D-ABUG extra für den Fotografen im äussersten Winkel des Rollwegs Alpha posieren, um eine optimale Ausleuchtung durch die Nachmittagssonne zu gewährleisten. Nach einem Terroranschlag auf eine El Al Boeing wurde die als Standort für das Bild genutzte, unmittelbar am Rollfeldrand gelegene Wiese gesperrt und später überbaut.

D-ABUG

c/n: 18929

s/n: 461

Karl Freund Juli 1969 ZRH

Bereits mit den neuen Titeln und dem vereinfachten Zierstreifen der 1970er Jahre, aber noch mit dem alten Hecklogo des ursprünglichen Lufthansa-Design beginnt die Boeing 707-330B D-ABUM ihren Startlauf auf der Piste 28 am Flughafen Kloten.

D-ABUM

c/n: 19316

s/n: 547

Karl Freund 18.5.1968 ZRH

Die gut sichtbare Service-Türe rechtsseitig in der Mitte des Rumpfes ist ein typisches Merkmal der Boeing 727-100, deren Galley sich an jener Stelle der Kabine befand. Erst bei der Version -200 wurde sie von der Kabinenmitte an die übliche Stelle zwischen Cockpit und Passagierkabine verschoben.

D-ABIT

c/n: 18935

s/n: 234

Karl Freund 12.4.1968 FRA

Die Boeing 707-330B D-ABUH flog von Januar 1966 bis April 1982 bei Lufthansa, bevor sie als Z-WKU an Air Zimbabwe veräussert wurde. Dort diente sie noch bis 1998 weiter als Passagierjet.

D-ABUH

c/n: 18930

s/n: 464

Karl Freund 23.3.1968 ZRH

Die D-ABIW «Bielefeld» war eine von nein mit einem Frachttor ausgerüsteten Boeing 727-30C der Lufthansa, die wahlweise als Passagierflugzeug oder als Combi eingesetzt werden konnte.

D-ABIW

c/n: 19008

s/n: 364

Karl Freund Februar 1968 ZRH

Die Boeing 707-430 D-ABOD gehörte zur ersten Tranche von vier Boeing 707, mit denen Lufthansa den Einstieg ins Jetzeitalter wagte. Sie gehörte zur eher seltenen Gruppe von Boeing 707, die von britischen Rolls-Royce Conway-Triebwerken - erkennbar an den markanten Schalldämpfern - anstelle der üblichen amerikanischen Pratt&Whitney JT3A respektive JT3D angetrieben wurden. Nach ihrer Ausmusterung bei Lufthansa diente die D-ABOD bei Lufthansa Technik in Hamburg als Ausbildungsflugzeug, bevor sie dem Flughafen als Ausstellungsstück geschenkt wurde. Während der Covid-19-Pandemie wurde entschieden, die vom Zahn der Zeit angenagte D-ABOD trotz ihrer historischen Bedeutung aus Kostengründen zu verschrotten, worauf sie im April 2021 abgebrochen wurde.

D-ABOD

c/n: 17720

s/n: 115

Karl Freund 13.5.1967 FRA

Neben den 24 Boeing 707 für das Langstreckennetz beschaffte sich Lufthansa auch acht Boeing 720-030B, eine für Mittelstrecken entwickelte, leichtere Schwester des Typs. Bei einem Zwischenstopp auf dem Rückflug aus Südamerika hat die D-ABOR in Zürich eine planmässige Zwischenlandung eingelegt.

D-ABOR

c/n: 18251

s/n: 273

Karl Freund Oktober 1965 ZRH

Da die Boeing 720 primär für Transkontinentalflüge in den USA entwickelt worden war, verfügte auch die Lufthansa Boeing 720-030B D-ABOR über weniger Redundanzen als die für lange Überwasserflüge konzipierte Boeing 707: So waren beispielsweise nur zwei der vier Triebwerke mit einem Generator für die Bordstromerzeugung ausgerüstet, während bei der Boeing 707 drei dieser Geräte installiert waren, erkennbar am bis zum Einlass vorgezogenen, gerundeten Gehäuse der Aufhängung der beiden inneren Triebwerke, das Frischluft zur Kühlung des Generators zapfte.

D-ABOR

c/n: 18251

s/n: 273

Karl Freund 5.8.1965 FRA

Eine weitere Bemalungsvariante zeigt sich auf der Boeing 707-330B D-ABOX, die den vereinfachten blauen Kabinenstreifen mit den ursprünglichen, mittig angebrachten Aufschriften und dem Logo der 1950er Jahre kombiniert.

D-ABOX

c/n: 18819

s/n: 398

Karl Freund 5.8.1965 FRA
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