Vor 20 Jahren ein tägliches Highlight am Flughafen Zürich - der Start der Boeing 747-412 der Singapore Airlines. Hier hebt gerade die 9V-SMV von der Piste 16 ab und startet zu ihrem langen Heimflug nach Singapur. Eineinhalb Jahre später ging der Jumbo als B-HKU an Cathay Pacific über, wo er noch bis 2015 im Einsatz war. 2016 wurde er in Marana verschrottet. Das Kennzeichen 9V-SMV ziert heutzutage einen Airbus A350-900 von Singapore Airlines.
Im Januar 2006 waren die Airbus A340-642 von Thai Airways Stammgäste in Zürich. Hier zeigt sich die HS-TNA beim Start von der Piste 16. Wegen einer Umleitung aus Mailand-Malpensa waren an diesem Tag sogar zwei dieser elegant bemalten Maschinen in Kloten zu sehen. Nach jahrelanger Abstellung in Rayong/U-Tapao sowie später im chinesischen Taiyuan soll die Maschine nun an einen dubiosen Carrier in Malawi verkauft werden.
Als Condor ihre Boeing 757-200 Flotte veräusserte, trat die russische VIM Airlines als Käuferin des gesamten Pakets in Erscheinung. Die in Moskau-Domodedovo ansässige Charterairline hatte im Jahr 2000 den Betrieb mit ex CSA Ilyushin 62M aufgenommen und nutzte nun die Boeing 757-200, um in neue Urlaubsmärkte vorzustossen. So führte sie mit ihnen etwa im Winter 2005/06 mehrere Ski-Charterketten nach Innsbruck und Salzburg durch, hier zum orthodoxen Weihnachtsfests mit der Boeing 757-230 RA-73014, hinter der sich die ehemalige D-ABNN der Condor verbirgt.
Als grosses Highlight an einem durchaus reichhaltigen Tag in Genf kommt die Ilyushin Il-62M RA-86583 von Aviaenergo am Nachmittag aus Moskau an. Die Maschine wurde im Dezember 2014 in Moskau verschrottet.
Bei ihrer Auslieferung an Weihnachten 1999 erhielt die Boeing 777-222ER N210UA die blau/graue Bemalung, die United Airlines Mitte der 1990er Jahre bei der Einflottung ihrer ersten Airbus A320 und der Boeing 777 eingeführt hatte.
Im Dezember 2005 war die Boeing 737-990 N303AS, eine von zwölf rund zwanzig Jahre später zum Ausschlachten verkauften Einheiten des Musters, seit gut vier Jahren im Einsatz. Sie stellte damals das grösste und modernste Flugzeug in der Flotte der Alaska Airlines dar und kam dementsprechend auf den wichtigsten Strecken entlang der Pazifikküste und quer durch den Nordamerikanischen Kontinent zum Einsatz.
Bei ihrer Auslieferung im Jahr 2000 trug die Boeing 777-222ER N211UA der United Airlines die als «Battleship Grey» (also Schlachtschiff-grau) bezeichnete Bemalung, die zu Beginn der 1990er Jahre zeitgleich mit der beginnenden Auslieferung von Airbus A319 und A320-Flugzeugen an United eingeführt wurde.
In den frühen 2000er Jahren führte Delta Air Lines die eher kurzlebige Bemalung mit silbern/weissem Rumpf und wehender Flagge in blau und rot auf dem Heck ein, wie sie zu Beginn auch die 2001 werksneu ausgelieferte Boeing 737-832 N3741S trug.
Das zweite Design, das die 52 ursprünglichen Boeing 777-222ER der United Airlines zierte, war die blau/weisse Bemalung, welche bis zur Fusion von United Airlines und Continental Airlines Bestand hatte. Bei der hier gezeigten N774UA handelt es sich übrigens um die Boeing 777 mit Seriennummer 2, und somit die älteste Einheit in der Flotte der United.
Die Boeing 767-33A/ER N580HA gehörte zu einer Flotte von 18 Einheiten des Musters, mit denen Hawaiian Airlines zwischen 2001 und 2019 primär Verbindungen zwischen der Inselgruppe und der US-Westküste unterhielt.