Anfangs Juli 1962 erhielt TAP drei Sud Aviation Caravelle 6R, darunter die CS-TCB, mit denen sie im Europaverkehr ins Jet-Zeitalter einstieg. Die Maschinen werden fünfmal pro Woche auf den Flügen ab Lissabon via Genf nach Zürich eingesetzt.
Lufthansa setzt auf ihren Kursen ab Deutschland nach Zürich auch im Sommer 1968 oft ihre Vickers 814 Viscount ein. Die D-ANEF ist als letzte bis Ende 1971 bei der deutschen Airline im Einsatz. Am 28. Januar 1972 geht sie bei einem Landeunfall auf dem Flughafen Bournemouth-Hurn verloren, dies auf dem Ablieferungsflug an ihren neuen Besitzer, den Aircraft Broker Airwork.
Nur gerade fünf Jahre lang führte Air Ferry mit Vickers Viscount und Douglas DC-4 sowie DC-6 Charterflüge durch. Auch in Basel/Mulhouse war sie ein häufiger Gast, wo sie in ihrer kurzen Betriebszeit 1'994 Rotationen durchführte. Im letzten Betriebsjahr startet die Douglas DC-4 (C-54B Skymaster) G-ARWI ihre Motoren für den Rückflug.
Swissair setzt die Caravelle HB-ICZ von August 1960 bis Januar 1969 ein. Vor ihrem Verkauf als PH-TRR an Transavia Holland wird sie noch bis Anfang 1970 als HB-ICZ an Air Algérie vermietet.
Die Douglas DC-8-62 HB-IDG und fünf weitere Flugzeuge dieses Typs (davon zwei «Combi» DC-8-62CF) bilden bis zur Ablieferung der Boeing 747-200 und DC-10-30 die Langstreckenflotte der Swissair, zusammen mit acht Convair 990A Coronado, die auf Mittelstrecken und mit Zwischenlandugen zu Fernzielen in Asien eingesetzt wurden.
1958 erwirbt die Regierung Jugoslawiens zwei Douglas DC-6B. Während die YU-AFA exklusiv als Präsidentenflugzeug von Josip Broz Tito eingesetzt wird, fliegt die YU-AFB auch für JAT auf Langstrecken und später auch auf Ferienflügen, unter anderem ab Zürich im Auftrag der Air Yugoslavia. Sie ist zugleich die letzte jemals gebaute DC-6.
Bevor CSA eigene Ilyushin Il-62 übernahm, mietete sie in den Jahren 1968 und 1969 insgesamt sechs verschiedene Il-62 bei Aeroflot für jeweils wenige Monate an, darunter auch die CCCP-86666 von Mai bis August 1968.
Bereits mit den neuen Titeln und dem vereinfachten Zierstreifen der 1970er Jahre, aber noch mit dem alten Hecklogo des ursprünglichen Lufthansa-Design beginnt die Boeing 707-330B D-ABUM ihren Startlauf auf der Piste 28 am Flughafen Kloten.
Die HA-MOA ist die erste von insgesamt acht Ilyushin Il-18, die Malév für ihre Mittel- und Langstrecken beschaffte. Diese Maschine ist heute im Kozlekedesi Muzeum in Budapest erhalten geblieben.
Jeden Samstag verkehrt MEA mit De Havilland D.H.106 Comet 4C auf der Strecke von Beirut nach Zürich und Franfurt. Die OD-ADR wurde im Dezember 1960 an die libanesiche Gesellschaft geliefert. Am 28. Dezember 1968 wird sie bei einem israelischen Angriff auf den Flughafen von Beirut zerstört.