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Auf weniger nachfragestarken Verbindungen setzt Air Canada auf die Airbus A220-300, hier die C-GVDQ.

C-GVDQ

c/n: 55152

Lukas Lusser 24.4.2024 YYZ

Anfang August 2023 übernahm Cyprus Airways zwei werksneue Airbus A220-300, die abgebildete 5B-DEA sowie ihre Schwestermaschine 5B-DEB. Inzwischen hat eine dritte Einheit aus Egypt Air-Beständen, die 5B-DEC, die beiden ergänzt. Gemäss der Datenbank atdb.aero sollen 2027 und 2028 noch je drei weitere Exemplare hinzukommen.

Seit einigen Jahren tragen die Flugzeuge von Air France Taufnamen von Gemeinden Frankreichs. Der im November 2021 übernommene Airbus A220-300 F-HZUC erhielt den Namen der 15'000-Einwohner-Stadt Senlis im Département Oise, ca. 50km nördlich von Paris.

Bulgaria Air beweist Kreativität bei der Vergabe von Registrationen, zumindest bei den Maschinen des Types A220-300 und den Embraer 190. Die LZ-ROM darf als Hinweis auf die italienische Hauptstadt gedeutet werden, auch wenn die IATA-Codes der beiden bekannten Flughäfen in Rom anders lauten. Die sechs weiteren Maschinen des selben Types tragen beispielsweise die Registrationen LZ-LIS, LZ-AMS, LZ-FRA oder LZ-VIE, ähnlich sieht es bei den vier Embraer-Maschinen in der Flotte der Bulgaren aus, hier tragen die Flieger Registrationen welche an bulgarische Städte errinnern, beispielsweise Sofia (LZ-SOF), Varna (LZ-VAR) oder Plodiv (LZ-PLO). 

Der Airbus A220-300 HB-JCS der Swiss International Air Lines trägt den Namen der Kleinstadt Sempach durch ganz Europa. Er ist hier an einem wolkenlosen Vormittag im Anflug auf die Piste 14 in Zürich zu sehen.

Bevor der Airbus A220-300 YL-AAO wegen der fälligen vorzeitigen Kontrollen und Wartungsarbeiten an ihren Pratt & Whitney PW1521-Triebwerken für neun Monate geparkt wurde, stand der bei Wartungsarbeiten irreparabel beschädigte «Pechvogel» von Air Baltic auch auf ACMI-Flügen im Auftrag der Swiss im Einsatz, und war deshalb zeitweise am Flughafen Zürich stationiert.

Als der Airbus A220-300 HB-JCD im Januar 2023 auf der Piste 03 in Lissabon zum Start rollte, ahnte noch niemand, dass die Maschine knapp zwei Jahre später in einen folgenschweren Zwischenfall verwickelt sein würde. Am 23. Dezember 2024 musste sie wegen Triebwerksproblemen mit Rauch in der Kabine und im Cockpit in Graz notlanden. Der Vorfall forderte zwölf Verletzte, von denen ein Mitglied der Kabinenbesatzung eine Woche später verstarb.

Bei wunderschöner Wintersonne rollt der Airbus A220-300 HB-JCR der Swiss International Air Lines in Lissabon auf die Piste 03 zum Start. Die im November 2018 fabrikneu ausgelieferte Maschine hört auf den Namen der Walliser Berggemeinde Saas-Fee.

Als eine von drei Maschinen dieses Typs wurde der Airbus A220-300 F-OLAV im August 2021 fabrikneu an Air Austral ausgeliefert. Seine Einsatzzeit bei der Airline aus La Réunion währte jedoch nur rund vier Jahre, in denen er auch öfter wie hier auf Mauritius zu sehen war. Mit Stand November 2025 befindet sich die F-OLAV zusammen mit der Schwestermaschine F-OMER in Riga abgestellt.

Die HB-JCA steht am Gate in Genf und wartet auf die Passagiere - im Mai und Juni dürfte sich dieses Bild wiederholen, wenn sie von der Calvinstadt Genf nach München unterwegs ist. Swiss International Airlines betreibt aktuell eine Flotte bestehend aus 21 Airbus A220-300, wobei die HB-JCA - wie es die Registration vermuten lässt - die erste Maschine ihrer Bauart war, welche an Swiss ausgeliefert wurde. 

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