Der grüne Schweif war das prägende Element der Transavia-Marke der 2000er-Jahre. In dieser Bemalung flogen nicht nur die Boeing 737 Classic wie die Boeing 737-3K2 PH-TSZ, sondern auch die damals während einiger Jahre genutzten Boeing 757-200.
Die Boeing 737-382 OY-SEF der italienischen Blue Panorama Airlines ist von Sterling European Airways gemietet, als sie im Sommer 2000 einen Charterkurs nach Lanzarote durchführt. Obwohl zum Namen durchaus passend, stammt auch die blaue Grundbemalung vom dänischen Leasinggeber.
Auch auf den Flugzeugen der britischen Mutter machte EasyJet mit provokativen Aussagen Stimmung gegen die Konkurrenz. Mehrere Boeing 737-33V wie die G-EZYH erhielten zur Jahrtausendwende Slogans gegen die übermächtige British Airways, die EasyJet mit der - letztlich erfolglosen - Lancierung der eigenen Low-Cost-Tochter Go frontal angriff.
Mit dem Slogan «Genève-Barcelone, toujours!» bekräftigte EasyJet Switzerland auf der Boeing 737-33V HB-IIJ ihren Willen, an der lukrativen Verbindung festzuhalten, die neben Amsterdam und Nizza zu den ersten drei ab Genf bedienten Zielen gehörte.
In der Anfangszeit setzte sich EasyJet Switzerland gegen echte und vermeindliche Hürden mit wechselnden Botschaften auf den Flugzeugen zur Wehr. So prangerte die Boeing 737-33V HB-III die damalige Vormachtstellung der Swissair auf dem Markt Genf mit dem Protest-Slogan «Monopole Swissair. Non!» an.
Die Schweizer Tochter EasyJet Switzerland entstand durch die Übernahme der Charterairline TEA Switzerland inklusive Teilen ihrer Boeing 737-Flotte, darunter die Boeing 737-3Q8 HB-IIE. Wie bei der englischen Mutter trugen auch die ersten EasyJet Switzerland-Jets die für Anrufer aus dem nationalen Netz kostenlose Business-Nummer des lokalen Reservationszentrums auf der Einstiegsseite, während auf der gegenüberliegenden Seite bereits die heute noch gültige Internetadresse angebracht wurde. Speziell zu beachten sind die in den Anfangszeiten zusätzlich angebrachten Schweizer Flaggen, die ebenfalls nur auf der Einstiegsseite zu finden waren.
Auf der Einstiegsseite der Western Pacific Boeing 737-317 N946WP warb die Destination Durango für die in der Sommersaison regelmässig verkehrenden Wildwest-Dampfzüge der schmalspurigen Durango&Silverton Railroad, einem Relikt des einst ganz Colorado überziehenden Netzes der bekannten D&RGW Denver & Rio Grande Railroad.
In den ersten Jahren ihres Bestehens platzierte EasyJet die kostenfreie Reservations-Nummer ihres Buchungsbüros prominent auf den Flugzeugen, hier illustriert am Beispiel der Boeing 737-3M8 G-EZYD, die 1997 aus Beständen der TEA Italia zur Flotte stiess und bis 2004 für EasyJet flog.
Viva Air wurde 1988 als Gemeinschaftsprojekt von Lufthansa und Iberia gegründet, um den Zugang zum Urlaubsmarkt zu verbessern. Während zehn Jahren betrieb sie eine Flotte von 15 Boeing 737-300, hier die Boeing 737-36E EC-GBU, in einer im Stil des Malers Miró gestalteten Bemalung.