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Die Boeing 737-330 der Lufthansa, hier die D-ABEM «Eberswalde», waren mehrheitlich im 1989 eingeführten weiss/grauen Design anzutreffen, das während 30 Jahre das Erscheinungsbild des deutschen Flagcarriers prägte.

D-ABEM

c/n: 25416

s/n: 2182

Lukas Lusser 4.11.2009 ZRH

Sehr gewöhnungsbedürftig war die gelb-violette Bemalung der Europe Airpost, wie hier auf der Boeing 737-33AQC F-GIXD beim Start auf der Piste 16 in Basel. Während etlicher Jahre waren diese Maschinen vor allem freitags auf Charterflügen in Richtung Mittelmeer zu sehen. Nach vielen Jahren in französischen Charter- und Postdiensten gelangte die Maschine 2013 zu Air Panama und schliesslich 2016 zurück nach Europa, zu Maleth-Aero.

F-GIXD

c/n: 25744

s/n: 2198

Joel Vogt 11.8.2006 BSL

Europe Airpost, zuvor auch bekannt als Aéropostale, war ein Ableger der französischen Post und betrieb damals mehrere Boeing 737-300QC, welche üblicherweise tagsüber Linien- und Charterpassagierflüge flogen und nachts im Fracht- und Paketlieferdienst zum Einsatz kamen. Später wurde sie Teil der irischen ASL-Gruppe und tritt heute als ASL Airlines France auf. Die B737-3B3 F-GIXE war von Juni 1992 bis Dezember 2015 Teil der Flotte. Sie ist heute als ER-BTC bei der moldawischen Terra Avia noch immer aktiv.

F-GIXE

c/n: 26850

s/n: 2235

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Jet2, damals noch eine relativ neue Erscheinung am europäischen Himmel, betrieb insgesamt 26 verschiedene Boeing 737-300, wobei heute noch sieben Exemplare aktiv sind. Nicht mehr dazu gehört schon länger die B737-377 G-CELB, welche über viele Jahre auffällig auf die Verbindungen des Lowcosters in die nordenglische Grafschaft Yorkshire aufmerksam machte. Sie wurde im Januar 1987 an Ansett ausgeliefert und stiess im Juli 2003 zu Jet2, wo sie noch bis im Herbst 2015 im Einsatz stand, bevor sie in Kemble verschrottet wurde.

G-CELB

c/n: 23664

s/n: 1326

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Die Heliopolis-Nachfolgerin Flash Airlines setzte auf zwei Boeing 737-300, darunter die Boeing 737-3Q8 SU-ZCF. Nachdem sie am 3. Januar 2004 unmittelbar nach dem Start zu einem Charterflug nach Paris-Charles de Gaulle vor Sharm el-Sheik ins Rote Meer stürzte, wobei alle 148 Insassen ihr Leben verloren, musste Flash Airlines den Betrieb einstellen.

SU-ZCF

c/n: 26283

s/n: 2383

Lukas Lusser 6.4.2002 ZRH

Air Anatolia war eine von zahlreichen Charterairlines, die in den 1980er und 1990er-Jahren nur kurzzeitig in der Türkei aktiv waren. Sie ging 1998 als Nachfolgerin der GTI Airlines an den Start, übernahm 2001 zusätzlich das Geschäft der EuroSun Airlines und stellte den Betrieb 2002 wieder ein. Zur Flotte gehörte auch die von der EuroSun geerbte Boeing 737-3K2 TC-ESB.

TC-ESB

(PH-HVG)

c/n: 23412

s/n: 1198

Lukas Lusser 22.7.2001 BSL

Nicht besonders langlebig war die französische Charterairline Aeris, die zunächst mit fünf Boeing 737 wie der Boeing 737-36E F-GNFD an den Start ging, um Low-Cost-Linienflüge ab französischen Regionalairports anzubieten. Schnell verschob sie aber ihre Hauptaktivität auf Urlaubsflüge und fügte mit zwei Boeing 767-300 auch Übersee-Ziele hinzu. Dennoch ging das Unternehmen nach vier Jahren mitten in der Sommersaison 2003 in Konkurs.

F-GNFD

(EC-GBU)

c/n: 26317

s/n: 2719

Lukas Lusser 9.7.2001 CFU
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