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L'Aéropostale wurde gegründet, um das französische Nacht-Postflugnetz zu betreiben, welches zuvor von Air France mit entsprechend beschrifteten Fokker 27 im Auftrag der Post geflogen wurde. Sie nutzt dafür eine Flotte von schnell umrüstbaren Flugzeugen wie die Boeing 737-33A (QC) F-GIXL, die tagsüber Urlaubsflüge mit Passagieren durchführt, bevor abends die auf Paletten montierte Kabine ausgebaut und der Jet binnen 30 Minuten zum Frachter umfunktioniert wird.

F-GIXD

c/n: 25774

s/n: 2198

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

TEA Switzerland, die hauptsächlich am dem Zürcher Flughafen im Feriengeschäft tätig ist, hat ihren formellen Hauptsitz am Basler EuroAirport. Sie führt saisonal einzelne Charterketten ab dem EAP durch, wie hier die Boeing 737-3M8 HB-IIA belegt. 1999 wird aus TEA Switzerland ironischerweise die EasyJet Switzerland hervorgehen, die inzwischen zur unbestritten stärksten Kraft am Basler Flughafen geworden ist.

HB-IIA

c/n: 24023

s/n: 1675

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Während der Sommersaison führt Transavia Holland mit einer ihrer Boeing 737-3K2, hier die PH-HVG, ab dem EuroAirport, Charterketten im Auftrag verschiedener Reisebüros wie Alfa oder Starter Voyages durch.

PH-HVG

(TC-ESB)

c/n: 23412

s/n: 1198

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Sultan Air wird 1989 als private türkische Charterairline gegründet. Ihre ursprüngliche Flotte von Boeing 737-200 ersetzt sie nun mit moderneren Boeing 737-300 wie der Boeing 737-3G7 TC-JTC und Airbus A300 Widebodies. Ende 1993 wird das Unternehmen wegen angeblicher Ungereimtheiten sein Betreiberzeugnis verlieren und in Konkurs gehen.

TC-JTC

c/n: 23783

s/n: 1531

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Bis Ende 1992 verkehrte Dan-Air London zweimal täglich - am späten Vormittag und Abends - zwischen Zürich und London Gatwick, wobei zunächst BAC 1-11 und später neben BAe 146 auch Boeing 737 Classic wie die B737-3Q8 G-SCUH genutzt wurden. Die populäre Verbindung wurde sowohl von London-Touristen wie auch von Anschlusspassagieren zu Transatlantikflügen dritter Anbieter genutzt.

G-SCUH

c/n: 23254

s/n: 1107

Lukas Lusser 19.5.1992 ZRH

Die Boeing 737-330 der Lufthansa, hier die D-ABXZ, waren für lange Zeit die Arbeitspferde im Europaverkehr.

D-ABXZ

c/n: 24564

s/n: 1807

Lukas Lusser 14.5.1992 ZRH

Als spanische Tochter der Air Europe Group erhielt die inzwischen 40-jährige Air Europa ab 1986 das selbe Erscheinungsbild wie die britische Charterairline Air Europe. Ebenso wie die Mutter im Vereinigten Königreich war Air Europa zunächst als klassische Charterairline im saisonalen Urlaubsverkehr zwischen Nord- sowie Mitteleuropa und Spanien inklusive den Kanarischen Inseln tätig, wofür sie zunächst eine reine Boeing 737 Classic Flotte einsetzte. Die Boeing 737-375 EC-ECS war von GPA Guiness Peat Aviation eingemietet und diente bis Ende 1998 bei Air Europa. Anschliessend ging sie an America West Airlines in den USA. Heute fliegt sie als Frachter bei Kalitta Charters II ab Detroit-Willow Run.

EC-ECS

c/n: 23707

s/n: 1388

Lukas Lusser 20.1.1989 SZG

Bei ihrer Auslieferung trugen die Boeing 737-330 der ersten Tranche noch die klassische Lufthansa-Bemalung mit dem blauen Kabinenstreifen, so auch die 1986 gebaute D-ABXH «Cuxhaven».

D-ABXH

c/n: 23528

s/n: 1290

Lukas Lusser 31.10.1988 ZRH

Als erste von insgesamt 46 Boeing 737-300 erhielt Lufthansa am 16. August 1986 die Boeing 737-330 D-ABXA «Giessen» ausgeliefert. Sie wurde 1993 zur Boeing 737QC (Quick Change) umgebaut, um nachts für Postflüge genutzt zu werden.

D-ABXA

c/n: 23522

s/n: 1246

Lukas Lusser 12.5.1988 FRA

Die ursprüngliche Air Belgium – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen ACMI-Anbieterin aus dem Jahr 2016 – ging 1979 aus der Abelag Airways hervor. Mit einer kleinen Flotte einzelner Boeing 737 und später Boeing 757 führte sie für örtliche Reiseveranstalter Charterdienste durch. Die Boeing 737-3Q8 OO-ILF war von ILFC angemietet.

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