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Mehrere Casino-Betreiber nutzten die Möglichkeit, auf einem der Western Pacific-Flugzeuge Werbung für ihre Vergnügungstempel zu machen. Das Stardust Casino aus Las Vegas etwa warb mit einem seiner Revue-Girls im Heck der Boeing 737-301 N301AU. 

Auch bei der Boeing 737-3Q8 N956WP setzte «Sam's Town» zwei unterschiedliche Revue-Girls auf das Flugzeugheck. Damit sollten Glücksspieler in eines der drei Casinos der Kette gelockt werden, die sich in Las Vegas, Kansas City und Tunica (Missouri) befanden.

Noch mit dem Kennzeichen N301AU ihres Vorbesitzers USAir wird die «Stardust» Boeing 737-301 der Western Pacific an ihrer Heimatbasis für einen neuen Flug vom Gate zurückgeschoben.

N301AU

(N950WP)

c/n: 23229

s/n: 1112

Bob Shane November 1995 COS

Von Juni bis Dezember 1995 trug die «Colorado Springs» Boeing 737-3B7 noch das Kennzeichen N372US, bevor sie in Übereinstimmung mit der eigenen Sequenz der WestPac auf N951WP umregistriert wurde.

N372US

(N951WP)

c/n: 22951

s/n: 1007

Bob Shane September 1995 PHX

Auch die berühmten «Simpsons» flogen zuerst unter dem vom Vorgänger USAir stammenden Kennzeichen N302AU auf der Boeing 737-301 der WestPac.

N302AU

(N949WP)

c/n: 23230

s/n: 1115

Bob Shane Juni 1995 PHX

Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, bekannte und vergessene Low-Cost-Carrier: Die Boeing 737-3H4 N352SW "Lone Star One" war das erste Flugzeug der Southwest Airlines, das eine der inzwischen zahlreichen Sonderbemalungen mit den Farben der Flagge eines der Bundesstaaten erhielt, in denen Southwest einen wichtigen Hub unterhält. In diesem Fall ist es der Gründungsstaat der Fluglinie, Texas, mit dem Hub Dallas-Love Field.

N352SW

c/n: 24888

s/n: 1942

Lukas Lusser 31.12.1993 LAS

Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, bekannte und vergessene Low-Cost-Carrier: 1981 als Konkurrenz zur Monopolistin Alaska Airlines im Bundesstaat Alaska aus der Taufe gehoben, expandierte Markair Ende der 1980er Jahre in den Low-Cost-Markt entlang der US-Westküste. Sie setzte dabei elf Boeing 737-300 und -400 ein, darunter die Boeing 737-3M8 N681MA, blieb gegenüber der übermächtigen Konkurrenz durch Southwest und den Mainline-Carriern jedoch chancenlos. 1994 musste sie Konkurs anmelden und den Betrieb einstellen.

N681MA

c/n: 24376

s/n: 1717

Lukas Lusser 31.12.1993 LAS

Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, bekannte und vergessene Low-Cost-Carrier: Trotz ihrer kurzen Existenz von wenig mehr als einem Jahr als Linienfluggesellschaft schaffte es Morris Air, zwei Bemalungen zu tragen. Die Boeing 737-3T5 N744MA zeigt das erste Erscheinungsbild mit goldenem Logo und einfacheren Aufschriften.

N744MA

c/n: 23061

s/n: 1080

Lukas Lusser 31.12.1993 LAS

Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, bekannte und vergessene Low-Cost-Carrier: Morris Air wurde 1984 als Charter-Tochter des Reisebüros Morris Travel aus Utah gegründet. 1992 stieg sie nach dem Vorbild der Southwest Airlines in den Low-Cost-Linienbetrieb ein. Innerhalb nur eines Jahres wuchs ihre Flotte auf 21 Boeing 737-300 wie die aus America West-Beständen übernommene Boeing 737-3G7 N784MA an. Im Dezember 1993 verkaufte die Inhaberin die junge Airline an die Konkurrentin Southwest, in deren bestehendem Netz sie eine Lücke füllte.

N784MA

c/n: 23781

s/n: 1494

Lukas Lusser 31.12.1993 LAS

Die Boeing 737-3G7 N308AW wurde im März 1990 werksneu an America West Airlines ausgeliefert und diente parallel zu den gleichzeitig eintreffenden Airbus A320 zunächst als Ergänzung, später als Ersatz der ursprünglich verwendeten Boeing 737-200 Adv. der Airline aus Phoenix, AZ. Vor der Kulisse des Frenchman Mountain überquert sie vor dem Jahreswechsel 1993/94 die Pistenschwelle 26L in Las Vegas. Sie fliegt heute übrigens als TS-ICB bei Express Air Cargo in Tunesien und war als solche auch schon am Zürcher Flughafen zu Gast.

N308AW

c/n: 24710

s/n: 1825

Lukas Lusser 30.12.1993 LAS
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