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Wenige Sekunden vor dem Aufsetzen befindet sich die Boeing 747-430 D-ABVN der Lufthansa immer noch in der abschliessenden Rechtskurve, um sich auf die Centerline der Piste 13 am alten Hongkonger Flughafen Kai Tak auszurichten. Dabei passiert sie das Treppenhaus eines nahegelegenen Wohnblocks buchstäblich auf Augenhöhe und zum Greifen nahe. | |
Bei der Betriebsaufnahme 1985 erhielten die Frachter der gemeinsamen NYK Line und ANA-Tochter NCA Nippon Cargo Airlines eine eigenständige Bemalung, die aber die beiden Blautöne der Mutter All Nippon Airways mit integrierte. Schrittweise wuchs die Flotte bis zum Ende der 1990-er Jahre auf zehn Boeing 747-200F an, wobei sowohl werksneu als Frachter gebaute Einheiten wie die zur Betriebsaufnahme im Februar 1985 abgelieferte Boeing 747-281F JA8168 wie auch aus ehemaligen ANA-Passagierjumbos umgebaute Boeing 747-281B (F) zum Einsatz gelangten. | |
Neben der 1965 eingemieteten Passagier-DC-8 N8008D trug Jahrzehnte später nochmals eine einzelne Douglas DC-8 das Lufthansa-Design. Die von der Frachttochter German Cargo betriebene DC-8-73AF D-ADUE stand im Gegensatz zu ihren vier Schwestern nicht im grau/gelben Anstrich der Betreiberin, sondern in den vollen Farben der Nachfolge-Marke Lufthansa Cargo im Einsatz. | |
Die Bedienung Zürichs durch Delta Air Lines geht auf die Übernahme der Pan Am-Transatlantikstrecken und -flotte am 1.11.91 zurück. Zunächst nutzte sie die von Pan Am erworbenen Airbus A310-300 auf der Verbindung, doch ab Mitte der 1990er Jahre kamen an ihrer Stelle die Boeing 767-300ER zum Einsatz, die Delta laufend neu ab Werk in Dienst stellte. Die 1992 gebaute N182DN, hier noch in der ursprünglichen "Wedge-Tail" Bemalung, die sie bei ihrer Auslieferung trug, ist seit Mitte November 1994 stillgelegt und in Victorville, Kalifornien, abgestellt. | |
Im Sommerflugplan 1996 wechselte Gulf Air das eingesetzte Fluggerät auf ihrer zweimal wöchentlich angebotenen Verbindung nach Zürich aufgrund der wachsenden Konkurrenz durch Emirates von der Boeing 767-300ER auf die kleineren Airbus A320-212 wie die A4O-EI. Für die A320ceo stellte der Flug von Mitteleuropa in die Golfregion eine echte Herausforderung dar, die nur mit einer Kapazitätsbeschränkung zu bewältigen war. So verwundert es nicht, dass die Verbindung zum Ende der entsprechenden Flugplanperiode ganz eingestellt wurde. | |
Die Boeing 737-3H9 YU-ANK, die CityJet im Frühsommer 1996 kurzzeitig von JAT Yugoslavian Airlines anmietete, blieb ein Exote in der Flotte. Sie kam kurz nach der Auflösung der Franchise-Vereinbarung mit Virgin Atlantic primär auf den von CityJet nun in Eigenregie betriebenen Strecken ab Dublin nach Brüssel und Malaga zum Einsatz, zeigt sich hier aber wenige Tage nach der Rückgabe an JAT auf deren Linienflug aus Belgrad. | |
HB-IKN, McDonnell Douglas MD-83 (DC-9-83), Erstflug November 1991, ausgeliefert an Airtours International am 15.11.91 als G-GMJM (geleast via Guiness Peat Aviation), retourniert und ausgeliefert an Edelweiss Air im Januar 1996 (geleased von GPA), retourniert und ausgeliefert an Air Italy im April 1999 als EI-CRW (geleast von GECAS), abgestellt März 2012, retourniert an GECAS 5.7.12, abgestellt in Marana, verkauft an Jetran 30.10.12 als N276CS, verkauft an Wells Fargo Bank 2.8.13, verkauft an Marana Aerospace Solutions 12.7.16 und abgebrochen. | |
CityJet begann ihre Geschäftstätigkeit mit einem Franchise-Vertrag der Virgin Atlantic, bei dem die Iren mit ihrer ersten BAe 146-200 EI-JET die Strecke Dublin-London City Airport unter der Virgin-Marke bedienten. Da die Verbindung nur werktags beflogen wurde, stand das Flugzeug - es handelt sich bei ihr übrigens um die ehemalige HB-IXD der Crossair - an Wochenenden für andere Charterdienste zur Verfügung, so auch für saisonale Ski-Charter nach Genf. c/n: E.2073 | |
Bis zur Neugestaltung mit einer Sonderbemalung für die Destination Crested Butte trug die Western Pacific Boeing 737-3B7 N509AU eine Hybridbemalung mit Elementen ihres Vorbesitzers USAir. | |
Die Boeing 737-3K9 N945WP war wohl das einzige Flugzeug in der Flotte, das beide Varianten einer Eigenbemalung der Western Pacific erhielt. Zunächst trug sie die in weisser Grundfarbe gehaltene erste Variante mit Titeln und Logo in rot und blau. Dieser Farbkombination sollte sie auch nach der Umgestaltung in die zweite Eigenbemalung behalten, jedoch deutlich prominenter. |
