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SkyJet Europe wurde 1991 in Belgien gegründet, um ab Charleroi weltweite Charterflüge durchzuführen. Da sie kein belgisches AOC erwerben konnte, wurde in Antigua eine Tochter gegründet, die anschliessend mit der DC-10-15 V2-LER für die Mutter flog. Durchgeführt wurden jedoch in erster Linie ad-hoc Charter und ACMI-Einsätze für andere Airlines, etwa für Saudia während der Hadj-Saison. Ihr Besuch am EuroAirport fand ebenfalls im Rahmen eines solchen Sublease statt, als sie für die griechische Galaxy Airlines einen Flug nach Heraklion durchführte. | |
Auf die Lockheed TriStar folgten ab Februar 1994 schrittweise bis zu 20 McDonnell Douglas DC-10-10 als Nachfolgemuster. Hawaiian erwarb sie alle mietweise aus Beständen der American Airlines, weshalb sie wie hier die N153AA weiterhin das metallisch-silberne Erscheinungsbild der AA behielten und lediglich neue Aufschriften, Logos und Zierstreifen erhielten. Die für Transkontinetalstrecken innerhalb der USA entwickelte Mittelstreckenversion der DC-10 verfügte bei Hawaiian über 34 Sitze in der ersten Klasse und 270 Sitzen in der Economy.
Lukas Lusser 21.3.2000 LAX | |
Die McDonnell Douglas DC-10-10 N128AA der Hawaiian Airlines kann ihre Herkunft aus Beständen der American Airlines nicht verleugnen: Nicht nur das unveränderte Kennzeichen und der weiterhin silbern polierte Rumpf erinnern eindeutig an die Vorbesitzerin, sondern auch die unterhalb der Kabinenstreifen noch deutlich erkennbare Aufschrift «Luxury Liner» geht auf AA zurück.
Lukas Lusser 19.3.2000 LAS | |
Als einziger US-Kunde erwarb Air Wisconsin zehn BAe ATP, die sie unter der Marke United Express auf Zubringerflügen ab Chicago-O'Hare einsetzte. In der grau/blauen Bemalung der späten 1990er Jahre steht die N856AW zur Jahrtausendwende in Kingman, Arizona, und wartet auf einen Käufer. | |
Die ATP der Air Wisconsin wurden zwischen 1989 und 1991 in der klassischen United-Bemalung der 1970-er Jahre ausgeliefert. Die N858AW behielt dieses Design bis zu ihrer Ausmusterung im Februar 2000. | |
Neben der Tätigkeit als Zubringer für die grossen US-Netzwerk-Airlines war Mesa Airlines traditionell noch lange in ihrer angestammten Heimat als Regionalairline tätig, weshalb einige Flugzeuge wie die Beech 1900D N104YV in eigenständiger Bemalung verblieben. | |
Ab März 2000 setzte JMC Air als grösstes Muster in der Flotte zwei McDonnell Douglas DC-10-30 ein, darunter die G-LYON, die hier zufälligerweise gerade die bestens zur Kennung passende Destination Lyon Satolas auf einem saisonalen Skicharterflug bedient. | |
Aéro Lyon war eine Tochter des Reiseunternehmens Nouvelles Frontières, die sich darauf spezialisierte, mit DC-10-30 wie der F-BTDD ab regionalen Flughäfen Frankreichs Langstreckenflüge auf die Antillen und nach La Réunion durchzuführen. | |
Im europäischen Markt ersetzte European Aviation ihre BAC 1-11 bis zur Jahrtausendwende schrittweise mit gebrauchten Boeing 737-200, darunter etwa die von Sabena stammende Boeing 737-229 Adv. G-CEAD. Sie trägt das EAL European Airlines Logo, welches die European Aviation-Gruppe gerne bei ACMI-Einsätzen für andere Airlines nutzte.
Lukas Lusser 12.2.2000 LYS | |
Mit ihren drei BAe 748-2A bot Intensive Air ad.hoc Charterflüge für Reisegruppen oder Firmen an. Die ZS-XGY weist mit einem Sticker darauf hin, dass sie im Auftrag des schwedischen Autobauers unterwegs ist. |
