European Aviation wurde 1989 mit ehemaligen RAF BAC 1-11 gegründet, um ad-hoc Flüge für Dritte durchzuführen. Während dies ein wichtiges Geschäftsfeld blieb, stieg sie unter der Marke European Aircharter selbst in den Ferien-Chartermarkt ein. Ab 2001 bot sie mit aus British Airways-Beständen erworbenen Jumbo Jets wie der Boeing 747-236B G-BDXJ sogar Urlaubsflüge über den Nordatlantik an, wo etwa Chicago, New York und Orlando bedient wurden. 2008 ging die gesamte Gruppe in Konkurs, lediglich das Geschäft mit Pilotenausbildungen konnte herausgelöst und selbständig weitergeführt werden.
Das damals drittgrösste Reisebüro des Vereinigten Königreichs, die Owners Abroad Group, gründete 1987 mit Air 2000 ihre eigene Charterairline. Dabei wurde von Anfang an Wert darauf gelegt, modernstes Fluggerät einzusetzen, das sich Air 2000 von Leasing-Partnern beschaffte. Die Boeing 757-2Y0 G-CPEP stiess jedoch erst spät zur Flotte. Sie stammte aus Beständen der British Airways und wurde nach 12 Jahren Liniendienst via Babcock and Brown Leasing an Air 2000 vermietet.
Flyjet nahm im Frühjahr 2003 den Betrieb mit je einer Boeing 757 ab London Gatwick und Manchester auf, die zu den klassischen Ferienzielen im Mittelmeerraum flogen. Die Boeing 757-28A G-FJEA stammte vom Leasinggeber Ansett Worldwide Aviation Services (AWAS) und hatte bereits bei Inter European Airways, Air Holland, Airtours International und MyTravel Erfahrung im Urlaubsgeschäft gemacht. 2006 versuchte ein neuer Besitzer, die kränkelnde Flyjet unter der Marke Silverjet zu einer reinen Business-Class Airline mit Linienflügen über den Nordatlantik umzubauen, was innerhalb eines Jahres zum endgültigen Aus führte.
AtlasJet International wurde 2001 als Flugpartner der Öger Tours gegründet. Dies zeigte sich auch in den Kennzeichen ihrer ursprünglichen Boeing 757-Flotte, darunter die Boeing 757-225 TC-OGB. Ab 2006 führte sie unter dem verkürzten Namen AtlasJet erste Linienflüge im Inland durch, 2015 erfolgte ein Rebranding zum reinen Low-Cost-Carrier AtlasGlobal. 2020 stellte sie aufgrund Überschuldung den Betrieb ein.
Aus Condor-Beständen gemietet und mit zusätzlichen Werbeaufschriften für eine Versicherung versehen startet die Dutchbird Boeing 757-230 PH-DBH auf einem samstäglichen Skicharter-Kurs ab Innsbruck zurück in die flache Heimat.
Die Boeing 717-23S VH-VQE wurde von Impulse Airlines betrieben. Nachdem sie zunächst in eigenständigen Impulse-Farben flog, erhielt sie 2001 das Qantas Link-Design. 2005 wurde sie umregistriet auf VH-NXE, und im Sommer 2024 wurde sie stillgelegt und nach Victorville in Kalifornien überflogen.
Die Heliopolis-Nachfolgerin Flash Airlines setzte auf zwei Boeing 737-300, darunter die Boeing 737-3Q8 SU-ZCF. Nachdem sie am 3. Januar 2004 unmittelbar nach dem Start zu einem Charterflug nach Paris-Charles de Gaulle vor Sharm el-Sheik ins Rote Meer stürzte, wobei alle 148 Insassen ihr Leben verloren, musste Flash Airlines den Betrieb einstellen.
Bereits in den «World of TUI»-Farben, aber noch unter der angestammten Marke Hapag-Lloyd kehrt die Boeing 737-8K5 D-AHFD an ihre Saisonbasis auf dem EuroAirport zurück.
Ryanair hat Salzburg gerade mal vier Monate zuvor in ihr wachsendes Streckennetz aufgenommen, als die noch in der ursprünglichen Bemalungsvariante fliegende Boeing 737-8AS EI-CSF ihre Parkposition zum Rückflug nach London Stansted verlässt. Noch trägt der im Mai 2000 gebaute Jet keine Winglets.
Nach dem Verkauf der Sabre Airlines an Libra Holidays wurde die Fluglinie unter dem Namen Excel Airways neu aufgestellt. Das bestehende Europa-Geschäft wurde weiterhin mit Boeing 737-8Q8 wie der G-XLAB bedient, zusätzlich flottete Excel aber durch Air Atlanta Iceland betriebene Boeing 757 und Boeing 767-200 ein, um damit auch weiter entfernte Destinationen anzusteuern.