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Nach der Landung rollt der Airbus A321-211 D-ABCG der Air Berlin an der mehr als grosszügigen Besucherterrasse des Flughafens Berlin-Tegel vorbei zu seinem Standplatz. Ursprünglich als 6Y-JMW für Air Jamaica gebaut, ist er mittlerweile (2026) als D-AEUA bei Lufthansa Cargo im Einsatz. Der Umbau zum Frachter erfolgte 2022 in Singapore-Seletar.

D-ABCG

c/n: 1988

Joel Vogt 3.10.2010 TXL

Im Jahr 2008 wurde EasyJet für kurze Zeit zur Betreiberin des Airbus A321ceo. Sie übernahm insgesamt acht überzählig gewordene A321-231 von der GB Airways, als diese komplett in British Airways integriert wurde. In Hybridfarben flogen sie teilweise während knapp zweier Jahre bei EasyJet, bevor sie an verschiedene weitere Airlines veräussert wurde. Die G-TTID etwa gelangte anschliessend zu Windrose Aviation in der Ukraine.

Schnell musste es wohl gehen, als dieser Airbus A321-231 im Frühling 2008 zur Flotte von Monarch Airlines stiess. Entsprechend gelangte er als G-OZBR in Grossbritannien registriert, aber immer noch in den Grundfarben von Spirit Airlines in den Einsatz, wo er von Oktober 2004 bis Oktober 2007 als N586NK unterwegs war. Monarch stellte den Betrieb im Oktober 2017 ein - Spirit erlitt im Mai 2026 dasselbe Schicksal.

Im Sommer 2008 war die Besucherterrasse neben dem Flughafenbahnhof in Düsseldorf noch täglich geöffnet. Von dort aus gelang diese Aufnahme des Airbus A321-211 D-ALSD der LTU, der zuvor auf der Piste 05L gelandet war und nun zu seinem Standplatz rollt.

Zwei Airbus A321-211 betrieb CSA Czech Airlines von 2005 bis 2013, hier die OK-CEC bei einem Einsatz zur EURO 2008 in Basel.

In der Sommersaison 2007 flog die Swiss ab Basel-Mulhouse ein Vollcharterprogramm mit Airbus A321. Hier ist der A321-111 HB-IOH bei der Ankunft auf der damaligen Piste 16 (heute 15) zu sehen. 

Anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland erhielten einige Lufthansa-Flugzeuge eine passende «Fussball-Nase», so auch der Airbus A321-231 D-AISD

D-AISD

c/n: 1188

Lukas Lusser 23.8.2006 ZRH

Ein Jahrzehnt lang, nämlich von November 2003 bis Dezember 2013, betrieb Royal Air Maroc auch A321-211 in der Flotte. Insgesamt vier Einheiten davon kamen bei RAM zum Einsatz, darunter die CN-RNY. Bei der - im Gegensatz zu den B737-800, von welchen der marokkanische Flagcarrier bis heute über 30 Einheiten eingesetzt hat - vergleichsweise kleinen Anzahl waren sie entsprechend selten anzutreffen, die höchsten Chanchen ausserhalb Marokkos bestanden dabei wohl in Paris Orly. Alle vier Stück gingen anschliessend an S7 Airlines, wo sie noch heute aktiv sind.

CN-RNY

c/n: 2076

Francesco Frasa 11.5.2006 ORY

Die Nullerjahre in der zivilen Luftfahrt zeichneten sich auch dadurch aus, dass überall Low-Cost-Carrier wie Pilze aus dem Boden schossen. Viele Mainlinecarrier versuchten, auf den Zug aufzuspringen und gründeten eigene Lowcost-Tochtergesellschaften. So auch Royal Air Maroc, welche im Sommer 2004 Atlas Blue lancierte und sie zunächst mit eigenen B737-400 und -500 austattete. Später wurden auch die vier A321-211 an Atlas Blue transferiert, wie die CN-ROF, welche vom Sommerflugplan 2006 bis Mitte Juni 2009 bei Lowcoster zum Einsatz kam. Ende Sommerflugplan 2009 wurde das "Experiment" beendet und Atlas Blue wieder in die Muttergesellschaft integriert.

Eine traditionsreiche Marke in der französischen Luftfahrt war zweifellos die im Spätsommer 2019 verschwundene Aigle Azur. Bereits 1946 zum ersten Mal gegründet und 1955 an UAT (Vorgängerin von UTA) veräussert, erfolgt 1970 eine Neugründung unter dem Namen Lucas Air Transport, später Lucas Aigle Azur. Ab 2001 nennt sich die Airline nur noch Aigle Azur und konzentriert sich zunehmend auf den Verkehr zwischen Frankreich und Algerien, wobei sie auch vom Wegfall der zuvor stark in diesem Markt operierenden Khalifa Airways profitiert. Nebenbei werden auch weitere internationale Ziele bedient. Zur Flotte gehört im Frühling 2006 auch der aus Beständen von MyTravel Airways übernommene Airbus A321-211 F-GUAA. Er bleibt bis im Frühjahr 2014 bei Aigle Azur, daraufhin folgen als weitere Stationen AtlasGlobal (TC-ATY), Small Planet Germany (D-ASPD) und Air Moldova (ER-AXR), bevor er ab Frühjahr 2023 zum Frachter umgebaut wird und im Herbst 2025 zu FlyCAA nach Kongo Kinshasa ausgeliefert wird, wo er als 9S-AJM eingesetzt wird.

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