Wie hier die N181DN in London-Gatwick werden die Boeing 767-332ER von Delta Air Lines nicht mehr zu sehen sein. Stattdessen erscheinen im Sommer 2026 neue Verbindungen im Flugplan, unter anderem ab New York JFK nach Olbia und Malta.
Schon seit 35 Jahren setzt Delta Air Lines die Boeing 767-300ER ein. Auch im nächsten Sommerflugplan sollen die treuen Zweistrahler auf diversen neu lancierten Transatlantikrouten eingesetzt werden, so z.B. auf einer Neuauflage der zu Beginn der Pandemie eingestellten Verbindung von Atlanta nach Brüssel. Im Bild die Boeing 767-332ER N1200K im Anflug auf den Flughafen der belgischen Hauptstadt.
Fester Bestandteil der Langstreckenflotte von Delta Air Lines sind die Airbusse des Types A330 und A350. Hier im Bild die N408DX A330-941 nach der Landung auf der Polderbaan in Amsterdam. Die Airline betreit aktuell 81 Maschinen des Types Airbus A330 (in verschiedenen Versionen) und 40 Maschinen des Types A350-900. Die Flotte soll ergänzt werden mit Maschinen des Types Boeing 787-10.
Der Airbus A330-941N N411DX ist noch nicht ganz fünfjährig und doch hat er schon einiges erlebt. Im August 2023 touchierte die Maschine von Delta Air Lines mit dem Flügel beim Rollen zum Standplatz eine geparkte Boeing 777-300ER der Air France. Im November 2025 erlebte die N411DX einen weiteren Zwischenfall - auf dem Flug von Minneapolis nach Amsterdam fiel das rechte Triebwerk aus, der Flug musste nach Detroit umgeleitet werden. Die Maschine macht mit einer auffälligen Sonderbemalung darauf aufmerksam, dass Delta die offizielle Airline des olympischen Komitees der USA ist.
Insgesamt 80 Boeing 717-200 stehen derzeit bei Delta Air Lines im Einsatz, wobei sie hauptsächlich an der US Ostküste und im Mittleren Westen eingesetzt werden. Betrieben werden sie ab den Basen Atlanta Hartsfield International Airport, Detroit Metropolitan Wayne County Airport, und Minneapolis-St. Paul International Airport. Sie stiessen wie die Boeing 717-2BD N893AT bei der Übernahme von AirTran durch Delta Air Lines zur Flotte.
Der Airbus A350-941, hier die N505DN, stellt bei Delta Air Lines ein unverzichtbarer Bestandteil des Pazifik-Netzwerks dar. Das Typenmuster fliegt ab Dezember 2025 saisonal neu auch ab Los Angeles nach Melbourne, was zugleich zur drittlängsten Strecke der Delta wird.
21 Airbus A330-323E übernahm Northwest Airlines von 2003 bis 2007, darunter auch die N805NW. Später ging Northwest in Delta Air Lines auf. Alle 21 Einheiten sind heute (Stand Oktober 2024) noch immer aktiv in Deltas Flotte.
Von Dezember 2010 bis Februar 2020 trug die Boeing 767-332ER N175DZ der Delta Air Lines die Skyteam-Allianzfarben, ergänzt durch das gegenwärtige Logo und aktuellen Schriftsatz der Delta Air Lines-Marke. Sie fliegt auch heute noch auf Transatlantikdiensten der Delta, trägt allerdings wieder die regulären Farben.
Die Boeing 737-800 spielt bei Delta eine Rolle im Mittelfeld, denn mit «nur» 77 Einheiten fällt das Muster gegenüber der grösseren Schwester Boeing 737-900, von der Delta 167 Stück im Einsatz hat, ebenso deutlich ab wie gegenüber dem Airbus A321 (199 Stück) oder sogar der Boeing 757, von der bei Delta immer noch 110 Einheiten von einst 236 Stück im Einsatz stehen. Die Boeing 737-832 N399DA stiess bereits im Jahr 2000 zur Delta Air Lines und flog zunächst für Delta Shuttle zwischen New York, Boston und Washington DC.
Im Sommer 2013 trägt die N171DN bereits das aktuelle Farbkleid der Delta Air Lines, ist aber noch nicht mit Winglets zur Verbesserung ihrer Aerodynamik nachgerüstet. Dass sie damals wie auch heute noch über die ursprüngliche Kabine verfügt, verrät die Tatsache, dass beide Notausgänge über den Tragflächen verfügbar sind, während beim Umbau auf die neue Vier-Klassenkabine eine der beiden «Overwing-Exit» deaktiviert und verschraubt ist und somit äusserlich auch nicht mehr kenntlich gemacht wird.