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Dank der KSSU-Gruppe fanden nicht nur die DC-10 der vier Gruppenmitglieder, sondern auch die Flugzeuge ihrer Chartertöchter Balair, Martinair und Scanair sowie DC-10 weiterer Drittkunden den Weg zur Überholung in der Swissair-Werft in Zürich. 1985 erweiterte SAS ihre DC-10-Flotte mit der aus Beständen der Laker Airways gekauften und vorübergehend in den USA eingetragenen DC-10-30 N5464M, die vorgängig im Juli 1985 in Zürich eine Grundüberholung inklusive Neubemalung erhielt. Nach der Auslieferung mit dem amerikanischen Kennzeichen wurde sie als SE-DFF in Schweden eingetragen.

Auch die lange DC-8-63 – zu ihrer Zeit das Flugzeug mit der höchsten Passagierkapazität – fand den Weg zu Hawaiian Air. Die aus Iberia respektive Aviaco-Beständen erworbene N4934Z war eines von zwei Exemplaren mit 250 Economy-Sitzen, die neben Hawaii-Urlaubern immer wieder auch Militärcharter durchführten.

N4934Z

c/n: 46079

s/n: 476

Seymour A. Hills August 1984 OAK

Point Air erwirbt die DC-8-61 F-GDPS «Les Trois Voltas» Mitte April 1983 von der US-Charterairline Capitol Air, deren Grundbemalung sie vorderhand bei Point Air behält. Sie ergänzt bis zum Eintreffen einer zweiten DC-8 die Boeing 707 der Point Air auf Urlaubsflügen in Europa und Langstreckendiensten nach La Réunion und Westafrika.

F-GDPS

c/n: 45981

s/n: 352

François Hug 27.6.1984 BSL

Im Winter 1983/84 übernahm Hawaiian Air ihre ersten, gebraucht erworbenen Langstreckenjets in Form der DC-8 Super Sixty-Familie, die es ihr erstmals erlaubten, das Geschäft über die Pendelflüge zwischen den Inseln Hawaiis auszuweiten. Die ehemalige Braniff International DC-8-62 N1807 flog zwischen 1983 und 1990 in einer Einklassenkonfiguration für 207 Passagiere bei Hawaiian.

N1807

c/n: 45904

s/n: 309

Sammlung Andy Herzog Februar 1984 MIA

Ab Oktober 1975 modernisierte Hawaiian Air ihre Inter-Island-Flotte mit der grösseren DC-9-51, die zwar für eine starke Geräuschentwicklung bekannt war, zugleich aber das wirtschaftlichste Muster der klassischen DC-9-Familie darstellte. Die N619HA stiess als erste von 18 Einheiten zur Flotte.

Insgesamt sechs verschiedene «lange» DC-8-61 flogen für Spantax, jedoch nie mehr als drei Einheiten gleichzeitig. Die EC-CZE war dabei das verbindende Glied in der Flotte, sie stiess als Teil des ersten Trios 1977 zu Spantax und blieb bis zur Betriebseinstellung 1988 eingetragen.

EC-CZE

c/n: 45913

s/n: 325

Sammlung Andy Herzog Herbst 1981 PMI

Mit zwei Beech 18 für Taxi- und Charterflüge wurde Alisarda 1963 auf Sardinien aus der Taufe gehoben. Sie baute ihre Aktivitäten – teilweise finanziert von Geldern der Aga Khan-Stiftung – mit der Einführung einer Flotte von Douglas DC-9 wie die DC-9-14 I-SARV schrittweise aus und wurde zu einem saisonalen Zubringer für die Urlaubsresorts auf der smaragdgrünen Insel.

I-SARV

c/n: 45706

s/n: 61

Sammlung Andy Herzog 21.7.1978 ORY

Die McDonnell Douglas DC-9-32CF N934F flog zwischen 1972 und 1985 bei Hawaiian Air, unterbrochen durch Vermietungen an Itavia (1979) an den Casino-Charter Betreiber Great American Airlines (1981-1984). Gebaut wurde sie ursprünglich für ONA Overseas National Airlines, die häufig Einsätze für das US-Militär flog und deshalb ein zum Transport von Fracht umrüstbares Modell mit einem Frachttor auf dem Hauptdeck wünschte.

Wohl in seiner Form her eines der schönsten- und elegantesten Flugzeuge von Douglas das das Unternehmen je gebaut hat: die Douglas DC-8-63CF. Im Bild die HB-IDM «Ville de Carouge» kurz vor ihrem Abflug nach Lima, Peru

Am 31. Juli 1976 wird die HB-IDS «Ville de Lausanne» auf einen Frachtflug für Peugeot, Frankreich nach Kano und Lagos, Nigeria vorbereitet, um neue Mitarbeiter und Autoersatzteile in den westafrikanischen Ländern zu transportieren.

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