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Die Lockheed Tristar der Air Lanka waren bis Ende 1990er Jahre bis zu viermal wöchentlich in Zürich zu Gast, so oftmals auch die «kurze» L-1011 Tristar 500 4R-ULB.

An nachfragestarken Tagen setzte TAP Air Portugal während der Reisesaison 1992 Grossraumjets wie die L-1011 Tristar CS-TEE ein.

Auf den Flügen zwischen Hawaii und der US-Westküste ersetzten insgesamt acht Lockheed L-1011 TriStar ab Ende der 1980er Jahre die nicht mehr zeitgemässen DC-8. Die N762BE stammte aus Beständen der ANA All Nippon und wurde bei ihrer Übernahme durch den Einbau eines zustäzlichen Tanks zur Version L-1011-50 nachgerüstet.

Die aus Beständen der japanischen ANA All Nippon Airways erworbene Lockheed L-1011 TriStar 1 N763BE und weitere sieben Schwestermaschinen erlaubten es Hawaiian Airlines, ab Mitte der 1980er Jahre erstmals eigene Flüge zwischen Hawaii und der US Westküste anzubieten. Nach dem ersten Ziel Los Angeles International baute sie mit dem Muster auch Verbindungen nach Las Vegas, Portland, San Francisco und Seattle/Tacoma auf, die zunächst von Honolulu (O'ahu) sowie später auch von Kahului (Maui) aus angeboten wurden.

Die frühere Lufthansa L-1649A Starliner D-ALAN strandete als N974R mit Motorenproblemen in Sanford, Florida, als sie von Maine Coast Airways hätte nach Auburn/Lewistown überführt werden sollen. Die an ihrer Stelle nun für Lufthansa als D-ALAN aufgearbeitete Starliner N7316C befand sich ebenfalls im Besitz der Maine Coast Airways, die einst mit den auffälligen Starlinern Werbeflüge durchführen wollte.

Aus dem Transitbereich des alten Flughafenterminals in Kai Tak noch mit grobkörnigem Fuji-Diafilm fotografiert: Die soeben gelandete Lockheed L-1011 TriStar 1 VR-HHV rollt zu ihrer Abstellposition. Sie war eine von 19 Einheiten des Typs bei Cathay Pacific. Ursprünglich für die britische Charterairline Court Line gebaut, stiess sie 1977 zur Flotte.

Beim Einstieg ins internationale Geschäft nutzte ANA All Nippon die Lockheed L-1011 TriStar, von der sie insgesamt 21 Stück erworben hatte. Ursprünglich kamen sie ausschliesslich auf Inlandstrecken mit mittlerer bis hoher Nachfrage wie Tokio-Sapporo und Tokio-Naha/Okinawa zum Einsatz. Auch die L-1011 TriStar 1 JA8509, hier noch in der ursprünglichen Bemalung, in der sie 1973 ausgeliefert wurde, verlässt hier zwei Jahre vor Beginn der internationalen Linienflüge ihren Standplatz am alten Terminal des Inlandflughafens Haneda zu einem weiteren kurzen innerjapanischen Flug.

Mit einem etwas modifizierten Erscheinungsbild mit kleinerem Logo und Aufschriften wartet die Hawaiian Air Cargo Lockheed L-188AF N340HA auf den nächsten Logistik-Auftrag.

Zwischen 1976 und 1980 bewarb sich Hawaiian Air mehrmals um die Logistik-Aufträge der US-Streitkräfte und baute hierfür in Macon, Georgia, eine Frachttochter auf, die insgesamt acht verschiedene Lockheed L-188 Electra im Rahmen der Inland-Frachtflüge des «Logair»-Programms einsetzte. 1980 gab Hawaiian den Auftrag inklusive der Flugzeuge an Zantop International ab. Auch die L-188PF N415MA, später auf N341HA umregistriert, ging diesen Weg und flog anschliessend noch bis 1992 bei Zantop.

Die eleganten Langstreckenflugzeuge des US Herstellers Lockheed ermöglichten Lufthansa in der Nachkriegszeit den Aufbau eines interkontinentalen Netzwerks. Insgesamt zehn Lockheed L-1049G «Super Constellation» und vier grössere, aber auch problemanfälligere Lockheed L-1649A «Starliner» flogen für den Kranich. Die 1955 gebaute L-1049G «Super Constellation» D-ALEM wurde nach dem Eintreffen der ersten Boeing-Jets von den prestigeträchtigen Langstreckenrouten verdrängt und stand noch bis 1967 auf Europastrecken im Einsatz, anschliessend wurde sie nach nur zwölfjähriger Einsatzzeit verschrottet. Bei der heute am Besucherpark des Flughafens München ausgestellten «Super Constellation» mit dem selben Kennzeichen D-ALEM handelt es sich um eine ehemalige Air France «Connie», die zuletzt bei Air Fret flog und anschliessend in Düsseldorf, Frankfurt und nun München als Ausstellungsstück hergerichtet wurde.

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