Ab Herbst 2000 begann EasyJet damit, ihre Flotte durch werksneue Boeing 737-73V zu modernisieren. Sie beschaffte insgesamt 33 Einheiten dieses Musters aus der Next Generation-Familie des Zweistrahlers, bevor sie mit der Bestellung ihrer ersten Airbus A319 auf Konkurrenzmuster des Herstellers Airbus Industrie umschwenkte. Die G-EZJS flog deshalb lediglich von Sommer 2002 bis Sommer 2009 bei EasyJet.
Ewig lange her scheinen die Zeiten, als EasyJet Boeing-Flugzeuge betrieb. Im Frühling 2006 waren jedoch Boeing 737 noch eher der Normalfall, während die ersten A319 erst kurz vorher zur Flotte gestossen waren. Die B737-73V wurde im Juli 2003 direkt ab Werk übernommen und stand nach der Ausmusterung im Frühling 2011 als EI-IGT bei Meridiana resp. später Air Italy im Einsatz. Im Januar 2017 wurde sie jedoch nach noch nicht mal 14 Dienstjahren im kalifornischen San Bernardino abgestellt.
1962 als Compagnie Sénégalaise de Transports Aériens gegründet und 1971 in Air Sénégal umbenannt, erhielt der senegalesische Flagcarrier mit dem Einstieg von Royal Air Maroc zu Beginn der Nullerjahre noch den Zusatz "International". Betrieben wurden unter anderem auch drei Boeing 737-700, darunter die abgebildete B737-7BX 6V-AHO. Nach mehreren verlustreichen Jahren entbrannte zwischen RAM und dem senegalesischen Staat ein Streit, welcher in der Einstellung des Betriebs im April 2009 mündete. Die heutige Air Sénégal hat übrigens operativ keine Verbindung und wurde erst 2016, also sieben Jahre später, aus der Taufe gehoben.
Als die Boeing 737-73V G-EZJD im April 2005 in Basel auf dem Taxiway Bravo rollte, war easyJet in London-Gatwick noch längst nicht so gross wie heute. Dennoch schien man schon damals grosse Pläne für Gatwick zu schmieden.
In den vollen Farben ihrer Betreiberin Germania ist die Boeing 737-75B D-AGES im Sommer 2001 unterwegs, nachdem sie im Jahr zuvor noch die Werbefarben von Jahn Reisen getragen hatte.