Noch setzte MEA Middle East Airlines auf der Zürich-Strecke die Boeing 707 ein, hier die Boeing 707-347C OD-AGU. Zunehmend traten zwar gemietete Airbus A310 an ihre Stelle, doch waren bis 1995 sporadisch auch Boeing 707 am Zürcher Fingerdock B anzutreffen.
Die letzte gross angelegte Sanierung der Hauptpiste 15/33 - damals noch mit 16/34 bezeichnet - am EuroAirport Basel/Mulhouse liegt bereits längere Zeit zurück: Im August 1991 wurde sie ebenfalls vollständig gesperrt und während 18 Tagen saniert, wozu auch das Aufbringen eines neuen Belags gehörte. Einen Tag nach der Wiedereröffnung des Flugbetriebs startet die Okada Air Boeing 707-355C 5N-AOQ in einer Zementstaub-Wolke zum Rückflug nach einem ihrer periodischen Frachtcharter aus Accra, die aufgrund der üblichen Ladung unter den Flugzeugspottern als «Ananas-Flüge» bekannt waren.
Die im ungewohnt winterlichen Berlin-Tegel posierende Boeing 707-458 D-ABOC ist kein originales Lufthansa-Flugzeug, denn zu Zeiten der Boeing 707 waren dem Kranich unter dem Vier-Mächte-Statut Flüge nach Berlin gar nicht erlaubt. Vielmehr handelt es sich bei ihr um die ehemalige 4X-ATB der El Al, die nach der Wende als Geschenk der Israelis am ehemaligen Westberliner Flughafen ausgestellt wurde. Erst 2022 wurde sie, inzwischen arg zerfallen, abgebrochen.
ZAS Zarkani Air Services ging 1982 als reine Frachtfluggesellschaft an den Start. Ab 1985 stieg sie unter der Marke ZAS Airline of Egypt auch in das Passagiergeschäft ein, wofür sie zunächst ihre Boeing 707-Frachter bedarfsweise in Passagierkonfiguration umrüstete, bevor sie sich MD-83 und Airbus A300 beschaffte. Angeboten wurden auch Sublease-Dienste. Hier etwa führt die Boeing 707-328C SU-DAB den Nachmittagsflug AE898 der britischen Air Europe aus London Gatwick durch.
In der überarbeiteten Bemalung mit dem klassischen TEA-Logo im Heck besucht die Boeing 707-328B OO-TYC die Rhonestadt. Sie stand von 1985 bis 1989 bei TEA im Dienst und wurde anschliessend für die israelische Luftwaffe zu einem Betankungsflugzeug umgebaut.
Etwa im Frühsommer 1984 erhielt die Boeing 707-321B F-BSGT im Rahmen einer Grundüberholung neu gestaltete, grössere Point Air Aufschriften, die sie bis zu ihrem Ausscheiden aus der Flotte trug.
Im Herbst 1980 kauft die Association Le Point die beschlagnahmte Boeing 707-321B F-OGIV der SATT und lässt sie mit dem eigenen Logo und den Aufschriften Point Air versehen. Zunächst darf sie nur Clubmitglieder der Association Le Point transportieren, erst Anfangs 1981 erhält sie die behördliche Zulassung als zum Passagiertransport lizenzierte Fluggesellschaft.
Beide Boeing 707-321B der SATT stammten aus Beständen der Pan Am und behielten während ihrer gesamten Einsatzzeit bei SATT die klassische Grundbemalung der US-Airline. Die im Mai 1979 via die Leasingfirma Guiness Peat übernommene F-OGIW sucht hier für die technische Wartung den Flughafen London-Heathrow auf, wo ihre Vorbesitzerin Pan Am einen eigenen Wartungshangar betrieb.
Um den Auflagen des Vier-Mächte-Status zu genügen, wurde die Charterairline Air Berlin USA als Gesellschaft amerikanischen Rechts gegründet. Ihre Boeing 707, hier die aus TWA-Beständen stammende Boeing 707-331 N767AB, kamen ab West-Berlin aber hauptsächlich zu europäischen Zielen zum Einsatz. 1992 ging aus ihr die deutsche Nachfolgerin Air Berlin hervor.
SATT übernahm die Boeing 707-321B F-OGIV im Juni 1978 als ihr erstes Flugzeug und setzte sie in der Folge auf einem intensiven Programm mit Flügen nach Athen, Lima, Mexico City und Point-a-Pitre ein. Genau zwei Jahre später wurde sie zusammen mit ihrer Schwester F-OGIW wegen unbezahlter Rechnungen über 35 Millionen Francs von den französischen Behörden beschlagnahmt.