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Die D-ABIW «Bielefeld» war eine von nein mit einem Frachttor ausgerüsteten Boeing 727-30C der Lufthansa, die wahlweise als Passagierflugzeug oder als Combi eingesetzt werden konnte.

D-ABIW

c/n: 19008

s/n: 364

Karl Freund Februar 1968 ZRH

Die Boeing 707-430 D-ABOD gehörte zur ersten Tranche von vier Boeing 707, mit denen Lufthansa den Einstieg ins Jetzeitalter wagte. Sie gehörte zur eher seltenen Gruppe von Boeing 707, die von britischen Rolls-Royce Conway-Triebwerken - erkennbar an den markanten Schalldämpfern - anstelle der üblichen amerikanischen Pratt&Whitney JT3A respektive JT3D angetrieben wurden. Nach ihrer Ausmusterung bei Lufthansa diente die D-ABOD bei Lufthansa Technik in Hamburg als Ausbildungsflugzeug, bevor sie dem Flughafen als Ausstellungsstück geschenkt wurde. Während der Covid-19-Pandemie wurde entschieden, die vom Zahn der Zeit angenagte D-ABOD trotz ihrer historischen Bedeutung aus Kostengründen zu verschrotten, worauf sie im April 2021 abgebrochen wurde.

D-ABOD

c/n: 17720

s/n: 115

Karl Freund 13.5.1967 FRA

Die Convair 440 Metropolitan D-ACEF führte 1955 den Erstflug der «neuen» Lufthansa durch, der von Hamburg nach Frankfurt führte. Bis zu ihrem Verkauf an General Air im Frühjahr 1969 stand sie auf den Europastrecken im Einsatz, somit natürlich auch auf Flügen in die Schweiz.

Insgesamt elf Vickers Viscount 814, darunter die D-ANAD, flogen ab 1957 auf den Europastrecken der Lufthansa. 1975 wurde sie als SE-FOX an Skyline Sweden veräussert.

Neben den 24 Boeing 707 für das Langstreckennetz beschaffte sich Lufthansa auch acht Boeing 720-030B, eine für Mittelstrecken entwickelte, leichtere Schwester des Typs. Bei einem Zwischenstopp auf dem Rückflug aus Südamerika hat die D-ABOR in Zürich eine planmässige Zwischenlandung eingelegt.

D-ABOR

c/n: 18251

s/n: 273

Karl Freund Oktober 1965 ZRH

Da die Boeing 720 primär für Transkontinentalflüge in den USA entwickelt worden war, verfügte auch die Lufthansa Boeing 720-030B D-ABOR über weniger Redundanzen als die für lange Überwasserflüge konzipierte Boeing 707: So waren beispielsweise nur zwei der vier Triebwerke mit einem Generator für die Bordstromerzeugung ausgerüstet, während bei der Boeing 707 drei dieser Geräte installiert waren, erkennbar am bis zum Einlass vorgezogenen, gerundeten Gehäuse der Aufhängung der beiden inneren Triebwerke, das Frischluft zur Kühlung des Generators zapfte.

D-ABOR

c/n: 18251

s/n: 273

Karl Freund 5.8.1965 FRA

Eine weitere Bemalungsvariante zeigt sich auf der Boeing 707-330B D-ABOX, die den vereinfachten blauen Kabinenstreifen mit den ursprünglichen, mittig angebrachten Aufschriften und dem Logo der 1950er Jahre kombiniert.

D-ABOX

c/n: 18819

s/n: 398

Karl Freund 5.8.1965 FRA

Bei der Douglas DC-8-51 N8008D handelt es sich gleich in zweierlei Hinsicht um eine besondere Rarität. Zum einen stellte die einzelne, über den Sommer 1965 von ONA Overseas National Airlines angemietete und voll bemalte DC-8 einen Exoten in der ansonsten ganz auf Boeing-Jets ausgerichteten Lufthansa-Flotte des frühen Jetzeitalters dar. Zum anderen handelt es sich bei ihr um den immer noch die ursprüngliche Kennung des Herstellers tragenden, ersten Prototypen der DC-8, der nach Abschluss der Zulassung der modifizierten Version -51 an kommerzielle Betreiber verkauft wurde.

N8008D

c/n: 45252

s/n: 1

Karl Freund 5.8.1965 FRA

Die eleganten Langstreckenflugzeuge des US Herstellers Lockheed ermöglichten Lufthansa in der Nachkriegszeit den Aufbau eines interkontinentalen Netzwerks. Insgesamt zehn Lockheed L-1049G «Super Constellation» und vier grössere, aber auch problemanfälligere Lockheed L-1649A «Starliner» flogen für den Kranich. Die 1955 gebaute L-1049G «Super Constellation» D-ALEM wurde nach dem Eintreffen der ersten Boeing-Jets von den prestigeträchtigen Langstreckenrouten verdrängt und stand noch bis 1967 auf Europastrecken im Einsatz, anschliessend wurde sie nach nur zwölfjähriger Einsatzzeit verschrottet. Bei der heute am Besucherpark des Flughafens München ausgestellten «Super Constellation» mit dem selben Kennzeichen D-ALEM handelt es sich um eine ehemalige Air France «Connie», die zuletzt bei Air Fret flog und anschliessend in Düsseldorf, Frankfurt und nun München als Ausstellungsstück hergerichtet wurde.

Lufthansa setzte ihre eingemietete DC-8-51 N8008D hauptsächlich auf der Verbindung zwischen Frankfurt und New York-Idlewild, dem heutigen Flughafen JFK, ein. Zu bestaunen ist sie hier von der ehemaligen Besucherterrasse des International Wing, die bis gegen Ende der 1970er Jahre gute Aussicht auf den abwechslungsreichen Flugverkehr bot.

N8008D

c/n: 45252

s/n: 1

Sammlung Andy Herzog April 1965 JFK
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