Als einziges Flottenmitglied trägt die Condor A320-214 D-AICS ab sofort das aktuelle Design in der Farbe Rosa. Wie auch die Sticker bei den Türen klar machen, geschieht dies im Rahmen der weltweiten Kampagne zur Brustkrebs-Vorsorge, die auch von anderen Airlines mit Spezialdesigns unterstützt wird.
Der Airbus A320-212 D-AICH wurde von Condor im März 1999 übernommen. Seit April 2019 trägt er die an die frühen 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts erinnernde Retro-Bemalung. Seinen Taufnamen „Hans“ verdankt er dem Reiseunternehmer Hans Geisler, der Condor – damals noch „Deutsche Flugdienst GmbH“ – als erstes sein Vertrauen schenkte und im Jahre 1956 als Gründer von Geisler Tours den ersten Charterflug nach Jerusalem und Ägypten anfragte.
In der roten «Passion» Bemalung führt die Boeing 757-330 D-ABOM anstelle der eigentlich geplanten, aber stark verspäteten A320-Rotation Rotation von Palma nach Zürich und zurück in Zürich einen ausserordentlichen Zwischenstopp auf dem Flug von Frankfurt nach Palma durch, um die gestrandeten Passagiere aufzunehmen.
Fast schon prophetisch wirkt zufälligerweise das Kennzeichen der Condor A320-214 D-ATCH angesichts der für den Sommer 2025 angekündigten Stationierung weiterer Flugzeuge aus Deutschland (D) hinaus nach Österreich (AT) und in die Schweiz (CH).
Kurz vor Jahresende 2022 hat Condor den Airbus A330-941 D-ANRH in der sandfarbenen «Beach» Bemalung eingeflottet. Mit der im Juli 2025 getätigten Nachbestellung von weiteren vier Airbus A330neo wird sie Teil einer 25 Einheiten starken Langstreckenflotte der deutschen Urlaubs-Airline sein.
Der Airbus A321-211 D-AIAG wurde im Mai 2015 von Condor übernommen und trägt seit Februar 2023 die grüne Variante der neuen Bemalung. Er ist einer von aktuell (Stand Februar 2025) 13 A321ceo in der Flotte des deutschen Ferienfliegers, hinzu kommen noch sechs A321neo.
Auch die gelb/graue Thomas Cook-Grundbemalung wurde an die wiedergewonnene Eigenständigkeit der Condor angepasst. Stolz zeigt die Boeing 757-330 D-ABOK ihr neues altes Logo auf einem während der Sommerferienzeit ausnahmsweise anstelle eines Airbus durchgeführten Fluges nach Zürich.
Mit dem Konkurs der Thomas Cook-Gruppe flüchtete sich Condor zurück in die Eigenständigkeit. Entsprechend musste auch das Design an die geänderten Umstände angepasst werden, und anstelle der blauen respektive sonnengelben Thomas Cook-Logos kehrte das klassische stylisierte Condor-Firmenlogo wieder auf die Flugzeugflotte zurück. Noch in der früheren, blauen Thomas Cook-Grundbemalung zeigt die Boeing 757-330 D-ABOB das angepasste Erscheinungsbild.
Die blaue «Sea»-Bemalungsvariante des aktuellen bunten Condor-Designs ziert die Boeing 757-330 D-ABOI. Sie ist eine von vier Einheiten, die noch eine Version der «Ringelsocken»-Farben erhalten haben.
Dass sich Condor durchaus auch auf selbstironische Art und Weise geben kann zeigt die Boeing 757-330 D-ABON, die seit dem fünfzigsten Firmenjubiläum im Jahr 2006 mit dem gewollt doppeldeutigen «Wir lieben Fliegen»-Design eine freche Stubenfliege quer durch Europa trägt - eigentlich müsste nach Duden der Claim korrekterweise ja «Wir lieben das Fliegen» lauten.