European Aviation wurde 1989 mit ehemaligen RAF BAC 1-11 gegründet, um ad-hoc Flüge für Dritte durchzuführen. Während dies ein wichtiges Geschäftsfeld blieb, stieg sie unter der Marke European Aircharter selbst in den Ferien-Chartermarkt ein. Ab 2001 bot sie mit aus British Airways-Beständen erworbenen Jumbo Jets wie der Boeing 747-236B G-BDXJ sogar Urlaubsflüge über den Nordatlantik an, wo etwa Chicago, New York und Orlando bedient wurden. 2008 ging die gesamte Gruppe in Konkurs, lediglich das Geschäft mit Pilotenausbildungen konnte herausgelöst und selbständig weitergeführt werden.
Normalerweise waren die Piloten der Cathay Pacific aber dermassen routiniert im Anflug auf die Piste 13 des alten Hongkonger Flughafens, dass sie ihre Jets an dieser Stelle längst stabilisiert und gerade ausgerichtet hatten. Offenbar war die Crew der Boeing 747-267B VR-HKG - man beachte die zur Heimatbasis passende Immatrikulation - für einmal etwas später als üblich dran mit der «»Checkerboard»-Kurve, so dass ihr Jumbo Jet sich nur noch etwa 20 Sekunden vom Aufsetzpunkt entfernt in eindrücklich enger Kurvenlage präsentiert.
Bei der Betriebsaufnahme 1985 erhielten die Frachter der gemeinsamen NYK Line und ANA-Tochter NCA Nippon Cargo Airlines eine eigenständige Bemalung, die aber die beiden Blautöne der Mutter All Nippon Airways mit integrierte. Schrittweise wuchs die Flotte bis zum Ende der 1990-er Jahre auf zehn Boeing 747-200F an, wobei sowohl werksneu als Frachter gebaute Einheiten wie die zur Betriebsaufnahme im Februar 1985 abgelieferte Boeing 747-281F JA8168 wie auch aus ehemaligen ANA-Passagierjumbos umgebaute Boeing 747-281B (F) zum Einsatz gelangten.
Im Februar 1986 wurde die Boeing 747-230B D-ABZC als Passagierjet an Lufthansa ausgeliefert. Nach dem Umbau zum Vollfrachter wechselte sie im April 1993 zu Lufthansa Cargo, wo sie bis April 2005 im Einsatz stand.
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, die internationalen Besucher: Viele Reiseanbieter verkaufen Reisen und Unterkünfte in Las Vegas in Paketen, die entweder einen (güsntigen) Aufenthalt von Sonntag bis Donnerstag oder einen teureren Wochenend-Aufenthalt von Donnerstag bis Sonntag beinhalten. An den klassischen Haupt-Reisetagen Donnerstag und Sonntag bieten deshalb viele Airlines zusätzliche Flüge in die Spielermetropole an oder setzen grösseres Gerät ein. So auch Air Canada, die am Donnerstag, dem 30.12.93, ihren Flug aus Toronto mit der Boeing 747-133 C-FTOC durchführte, die kurz zuvor die neueste Bemalung des Carriers erhalten hatte.
Um weitere neue Frachtstrecken aufzubauen und die steigende Luftfracht zu bewältigen, beschaffte sich Cargolux auch gebrauchte 747, hier die Boeing 747-228F LX-DCV ex F-BPVO von Air France Cargo. Das Flugzeug behielt die weisse Air France Grundbemalung und erhielt darauf die Cargolux Cheatline, Titel und Logo.
Im Juli 1986, nur drei Monate nach dem Start der ersten internationalen Verbindung nach Guam, nahm ANA All Nippon Airways ihre ersten transpazifischen Flüge in die USA auf. Zunächst bediente sie mit vier eigens hierfür erworbenen Boeing 747-281B, darunter die JA8181, die Destinationen Los Angeles International (LAX) und Washington Dulles (IAD).
Die Pan Am Boeing 747-121(A) N748PA trug zwischen 1985 und 1989 einen Versuchsanstrich mit nach unten verschobenem Zierstreifen und neu gestalteten Aufschriften. Das Design wurde jedoch nicht weiterverfolgt, stattdessen kam es zum Neuauftritt mit weissem Rumpf und sogenannten Billboard-Titeln über die gesamte Höhe des Rumpfes.
Die Boeing 747-230B D-ABYP wurde im März 1979 an Lufthansa geliefert und bis November 2001 im Passagierdienst genutzt. Anschliessend wurde sie von Southern Air als Ersatzteilspender erworben und in Marana, Arizona, abgebrochen.
Nachdem Transamerica ihren Flugbetrieb im Herbst 1986 einstellen musste, übernahm Cargolux gleich alle ihre drei Boeing 747-271C, um damit der steigenden Nachfrage im Luftfrachtverkehr gerecht zu werden. Die Frachter erhielten dabei die Registrationen LX-ACV / BCV / ECV. Die N741TV trägt hier noch Transamerica Farben, aber schon Cargolux Titel und Logo am Heck.