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Während die Boeing 737-400 der CSA auf Rennstrecken und zu Urlaubszielen im Einsatz waren, dienten die Boeing 737-55S wie die OK-XGB auf vielen Europastrecken der CSA.

OK-XGB

c/n: 26540

s/n: 2317

Lukas Lusser 5.6.2010 ZRH

Als indirekte Konkurrenz zu Austrian Airlines flog SkyEurope Airlines von Ende Oktober 2005 bis Ende Oktober 2007 mehrmals wöchentlich von Bratislava nach Basel-Mulhouse. So gab es unter anderem jeweils am Sonntagnachmittag die bunt bemalten Flieger wie hier die Boeing 737-5Y0 OM-SEC mit ihrer Werbung die Wintersportgebiete im Tirol zu sehen. Nicht einmal zwei Monate nach dieser Aufnahme ging sie als VP-BRK zu Aeroflot-Nord und später zu Nordavia. Sie wurde 2020 in Mineralnye Vody verschrottet.

OM-SEC

c/n: 25288

s/n: 2286

Joel Vogt 1.4.2007 BSL

Das 80-jährige Bestehen feierte CSA Czech Airlines im Jahr 2003 mit einer Aero A-14 Brandenburg auf der Boeing 737-55S OK-DGL, hier im Anflug auf den Heimatflughafen Prag-Ruzyne.

OK-DGL

c/n: 28472

s/n: 3004

Benjamin Schudel 7.9.2006 PRG

Das Leningrader Direktorat der Aeroflot operierte nach der Wende als Pulkovo Aviation Enterprise weiter und trug somit den Namen des Flughafens der zweitgrössten Stadt Russlands, welche ihren ursprünglichen Namen St. Petersburg zurück erhielt. Noch bis Mitte der Nullerjahre ausschliesslich mit Fluggerät von sowjetischen Herstellern unterwegs, beschaffte sich die Petersburger Airline ab Sommer 2005 fünf Boeing 737-548 aus Beständen von Aer Lingus, darunter die EI-CDD. Nach der Eingliederung von Pulkovo in Rossiya flog sie noch einige Jahre für den Zusammenschluss, bevor sie 2012 in Goodyear geparkt wurde.

EI-CDD

c/n: 24989

s/n: 1989

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Ein Bild aus Zeiten, in welchen Air Baltic noch hauptsächlich die nationale Fluglinie Lettlands war und als solche Riga mit den wichtigsten europäischen Destinationen verband. Zum Einsatz kamen dabei Boeing 737-300 und -500, zum Beispiel die B737-548 YL-BBF, welche ursprünglich 1990 an Aer Lingus ausgeliefert wurde und im Oktober 2004 zu Air Baltic kam. Interessanterweise hat sich das äussere Erscheinungsbild der Airline seither abgesehen von kleinen Anpassungen wie das Verschwinden der silbernen Triebwerksverschalungen und dem heute grösseren Schriftzug sowie der bis unter das Höhenruder gezogene Grünton nicht mehr verändert.

YL-BBF

c/n: 24878

s/n: 1939

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

In den Nullerjahren aktiv war der slowakisch-österreichische Lowcoster SkyEurope. Gestartet wurde 2002 mir Embraer 120, später kamen Boeing 737-300/-500/-700 dazu. In Orly waren diese täglich anzutreffen. Ende August 2009 musste Insolvenz angemeldet und der Betrieb eingestellt werden. Die abgebildete B737-5Y0 OM-SEG verbrachte von August 2005 bis Juli 2007 knappe zwei Jahre bei SkyEurope, nachdem sie zuvor ein Jahr bei der ungarischen Tochtergesellschaft SkyEurope Hungary als HA-LKP im Einsatz stand. Ausgeliefert wurde sie 1992 als TC-JDV an Turkish Airlines. Nach ihrer Zeit bei SkyEurope war sie lange in Russland bei Nordavia bzw. Smartavia unterwegs. Seit Dezember 2020 steht sie bei Dynamic Aviation in den USA im Einsatz, welche sie im Auftrag der Marine Spill Response Corporation betreibt.

OM-SEG

c/n: 25289

s/n: 2288

Francesco Frasa 11.5.2006 ORY

Air France übernahm ab September 1991 14 Boeing 737-500 direkt ab Werk. Um die Jahrtausendwende folgten noch zwölf weitere Einheiten aus zweiter Hand. Die B737-528 F-GJNH ist, wie dem Boeing-Code einfach zu entnehmen ist, eines der "eigenen" Exemplare. Sie wurde im März 1992 eingeflottet und wurde gute 15 Jahre später von der russischen Donavia übernommen, welche sie noch bis Ende März 2012 weiter betrieb. Danach und somit ziemlich genau 20 Jahre nach ihrer Fertigstellung wurde sie in Saint Athan verschrottet.

F-GJNH

c/n: 25233

s/n: 2251

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

2005 übernahm die isländische Investmentgesellschaft FL Group die beiden dänischen Airlines Maersk Air und Sterling Airlines und führte diese in eine Gesellschaft zusammen, welche sich fortan Sterling nannte. Die ehemaligen Maersk Air-Flugzeuge behielten dabei zunächst ihren Grundanstrich und wurden lediglich mit entsprechenden Sterling-Titeln versehen. Ende Oktober 2008 musste jedoch Insolvenz angemeldet werden. Daraufhin sicherte sich der dänische Mitbewerber Cimber Air die Namensrechte und Teile der Flotte und trat in der Folge neu als Cimber Sterling auf, bis er 2012 seinerseits Konkurs anmelden musste. Die B737-5L9 OY-APK ist heute noch immer bei der Luftwaffe Ecuadors als FAE640 aktiv.

Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, bekannte und vergessene Low-Cost-Carrier: In der reinen Boeing 737-Flotte der Southwest Airlines spielte die «kurze» Version -500 der Classic-Familie nur eine Nebenrolle. Ihre insgesamt 25 Boeing 737-5H4, darunter die N521SW, waren hauptsächlich im Südwesten der USA anzutreffen und stellten gegenüber den 195 grösseren Jets der Serie -300 nur eine kleine Teilflotte dar.

N521SW

c/n: 25320

s/n: 2136

Lukas Lusser 31.12.1993 LAS

Bei der Boeing 737-530 D-ABIK handelt es sich um die 2000. gebaute Boeing 737. Sie zeigt sich hier im Design der Lufthansa Express, einer internen Low Cost-Marke, die Lufthansa zwischen 1992 und 1994 betrieb. Seit 2015 wird die Marke Lufthansa Express für intermodale Zubringerdienste wie innerdeutsche Zugverbindungen unter LH-Code und Buszubringer verwendet.

D-ABIK

c/n: 24823

s/n: 2000

Lukas Lusser 14.3.1993 GVA
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