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Air Liberté wurde als Anbieterin von Charterflügen innerhalb Europas sowie nach Nordafrika und zu den französischen Überseegebieten gegründet. Dafür nutzte sie MD-83 wie die F-GHEI sowie DC-10-30 und Airbus A310-300. Nach einer Kapitalbeteiligung durch British Airways nahm sie zeitweise auch Linienflüge auf, wofür sie Fokker 100 nutzte. | |
HB-IKP, McDonnell Douglas MD-83 (DC-9-83), Erstflug am 28.3.89 als EC-269, ausgeliefert an Oasis International am 15.5.89 als EC-269, definitives Kennzeichen EC-EOY nach Verzollung im Juni 1989, gemietet von Aerocancun im November 1990 als VR-BMI, retour an Oasis im Dezember 1993 als EC-525, definitives Kennzeichen EC-FVC nach Verzollung im März 1994, retourniert an Credit Agricole als F-WQFO, ausgeliefert an Edelweiss im Februar 1997 als HB-IKP, retourniert und ausgeliefert an Spanair im März 1999 als EC-HBP (geleast von Credit Agricole), retourniert und ausgeliefert an MAP Executive Flight Service im August 2006 als OE-LRW, abgebrochen in Stockholm Arlanda im April 2015. | |
Ägypten war ein fruchtbarer Boden für zahlreiche, oft kurzlebige Charterairlines. Zu den weniger bekannten unter ihnen gehörte Heliopolis Airlines, die den Betrieb 1996 mit einem einzigen Flugzeug aufnahm, der McDonnell Douglas MD-83 SU-ZCA. Bereits im Jahr 2000 wurde Heliopolis vom Reisekonzern Flash Group aufgekauft und unter der Marke Flash Airlines neu lanciert.
Werner Soltermann 5.10.1997 BSL | |
HB-IKM, McDonnell Douglas MD-83 (DC-9-83), Erstflug am 26.9.90 als N3400C, ausgeliefert an Airtours International am 19.11.90 als G-DCAC (geleast via Guiness Peat Aviation), ausgeliefert an Edelweiss Februar 1996 (geleased via General Electric Capital Aviation Services), retourniert und augeliefert an Air Italy Februar 1999 als EI-CRH (geleased via GECAS), abgestellt Olbia Februar 2012, retour an GECAS 7.2.12 und abgestellt in Marana, ausgeliefert an Insel Air am 16.12.13 (geleased via GECAS), tranferiert zu Insel Air Aruba April 14 als P4-WDG, ausser Betrieb am 25.1.17, abgebrochen. | |
Mit zwei McDonnell Douglas MD-83 aus Beständen der britischen Airtours International, darunter die HB-IKN, startete die 1995 gegründete Edelweiss Air 1996 als Neuling im Schweizer Luftverkehr. Für die Reisesaison 1997 traf bereits Verstärkung durch ein drittes baugleiches Flugzeug ein, das Edelweiss aus Beständen der spanischen Oasis Gruppe erwerben konnte, die ihre Tätigkeit im Dezember 1996 eingestellt hatte. | |
HB-IKN, McDonnell Douglas MD-83 (DC-9-83), Erstflug November 1991, ausgeliefert an Airtours International am 15.11.91 als G-GMJM (geleast via Guiness Peat Aviation), retourniert und ausgeliefert an Edelweiss Air im Januar 1996 (geleased von GPA), retourniert und ausgeliefert an Air Italy im April 1999 als EI-CRW (geleast von GECAS), abgestellt März 2012, retourniert an GECAS 5.7.12, abgestellt in Marana, verkauft an Jetran 30.10.12 als N276CS, verkauft an Wells Fargo Bank 2.8.13, verkauft an Marana Aerospace Solutions 12.7.16 und abgebrochen. | |
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, der Mainline-Mix: Mit bis zu 383 Einheiten war die MD-80-Familie zeitweise das meistgenutzte Flugzeugmodell der American Airlines-Flotte. Neben über 200 direkt ab Werk bezogenen Einheiten wie der MD-82 N459AA stiessen durch die Fusionen mit Reno Air sowie TWA jeweils nochmals zahlreiche baugleiche Einheiten zu American. | |
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, der Mainline-Mix: Im späten Nachmittagslicht kommt die klassische rot/goldene Bemalung der Continental Airlines MD-82 N72821 mit dem Frenchman Mountain als Hintergrund besonders gut zur Geltung. | |
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, bekannte und vergessene Low-Cost-Carrier: Die 1992 gegründete Reno Air setzte im Gegensatz zur Konkurrenz im Low-Cost-Geschäft nicht auf die Boeing 737, sondern auf Jets der MD-80 Familie. Bis zu ihrer Übernahme durch American Airlines im August 1999 wuchs die Flotte der Reno Air schrittweise auf 31 MD-80, darunter die MD-83 N834RA, sowie fünf MD-90 an. | |
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, die US-Charterairlines: Private Jet Expeditions, so der volle Name der Fluglinie, war eine in Atlanta, Georgia, beheimatete Bedarfsfluggesellschaft, die von 1989 bis 1995 operierte. Ab 1991 war sie eine Tochter der spanischen Oasis-Gruppe, die mit einer reinen MD-80-Flotte operierte. Ihre teilweise in den USA, teilweise wie die MD-83 EI-CGS in Irland registrierten Jets waren während der Sommersaison auch in Europa im Wet-Lease-Einsatz für die spanische Mutter anzutreffen.
Lukas Lusser 30.12.1993 LAS |
