Bei der Douglas DC-8-51 N8008D handelt es sich gleich in zweierlei Hinsicht um eine besondere Rarität. Zum einen stellte die einzelne, über den Sommer 1965 von ONA Overseas National Airlines angemietete und voll bemalte DC-8 einen Exoten in der ansonsten ganz auf Boeing-Jets ausgerichteten Lufthansa-Flotte des frühen Jetzeitalters dar. Zum anderen handelt es sich bei ihr um den immer noch die ursprüngliche Kennung des Herstellers tragenden, ersten Prototypen der DC-8, der nach Abschluss der Zulassung der modifizierten Version -51 an kommerzielle Betreiber verkauft wurde.
Lufthansa setzte ihre eingemietete DC-8-51 N8008D hauptsächlich auf der Verbindung zwischen Frankfurt und New York-Idlewild, dem heutigen Flughafen JFK, ein. Zu bestaunen ist sie hier von der ehemaligen Besucherterrasse des International Wing, die bis gegen Ende der 1970er Jahre gute Aussicht auf den abwechslungsreichen Flugverkehr bot.
Trans-Canada Airlines übernahm die DC-8-43 CF-TJB im Mai 1960 werksneu. Seit Juni 1964 firmiert Trans-Canada Airlines als Air Canada, und entsprechend trägt der mit Rolls-Royce Convay-Triebwerken ausgerüstete Jet die zugleich mit dem Namenswechsel eingeführte, bekannte rote Bemalung. Transvalair wird die Maschine im Juni 1977 erwerben und nach Sion überfliegen, wo sie als Ersatzteilspender ausgeschlachtet wird.
Die von KLM für VIASA Venezuelan International Airways eingesetzte DC-8-53 PH-DCH «Orville Wright» trägt die Farben der Partnergesellschaft nur auf einer Seite. Am 29. Juni 1968 wird sie während Wartungsarbeiten in einem KLM-Hangar in Amsterdam durch Feuer komplett zerstört. Ursache ist die Explosion eines Treibstofftanks, ausgelöst beim Wechseln einer Treibstoffpumpe.