Mit zwei McDonnell Douglas MD-83 aus Beständen der britischen Airtours International, darunter die HB-IKN, startete die 1995 gegründete Edelweiss Air 1996 als Neuling im Schweizer Luftverkehr. Für die Reisesaison 1997 traf bereits Verstärkung durch ein drittes baugleiches Flugzeug ein, das Edelweiss aus Beständen der spanischen Oasis Gruppe erwerben konnte, die ihre Tätigkeit im Dezember 1996 eingestellt hatte.
Nach ihrem Kauf durch das Golden Nugget Casino erhielt die MD-87 N721EW nicht nur ein neues Interieur, sondern auch ein diskretes äusseres Erscheinungsbild.
HB-IKN, McDonnell Douglas MD-83 (DC-9-83), Erstflug November 1991, ausgeliefert an Airtours International am 15.11.91 als G-GMJM (geleast via Guiness Peat Aviation), retourniert und ausgeliefert an Edelweiss Air im Januar 1996 (geleased von GPA), retourniert und ausgeliefert an Air Italy im April 1999 als EI-CRW (geleast von GECAS), abgestellt März 2012, retourniert an GECAS 5.7.12, abgestellt in Marana, verkauft an Jetran 30.10.12 als N276CS, verkauft an Wells Fargo Bank 2.8.13, verkauft an Marana Aerospace Solutions 12.7.16 und abgebrochen.
Zwischen Herbst 1991 und Frühjahr 1993 stellte LTU vier werksneue McDonnell Douglas MD-11 für ihre Langstreckenflotte in Dienst. Alle vier Einheiten wurden 1998 von Swissair übernommen, so etwa wurde die D-AERX später zur HB-IWT.
Venus Air nahm als erste griechische Charterairline 1992 den Betrieb mit zwei McDonnell Douglas MD-87 auf, darunter die SX-BAV. Später stiessen Boeing 757 und eine von BalairCTA übernommene MD-83 zur Flotte, bis Venus Air 1996 wegen bürokratischer Hürden und anhaltender Verluste den Betrieb einstellen musste.
In ihren Anfangszeiten flog die MD-87 als D-ALLI bei Aero Lloyd Feriengäste an europäische Warmwasserziele. Ein Subcharter für Jet Alsace brachte das damals erst fünf Jahre alte Flugzeug im Sommer 1993 ausnahmsweise an den EuroAirport, wo sein Bild zufälligerweise am selben Ort entstand wie die aktuelle Aufnahme des WEF 2026.
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, der Mainline-Mix: Mit bis zu 383 Einheiten war die MD-80-Familie zeitweise das meistgenutzte Flugzeugmodell der American Airlines-Flotte. Neben über 200 direkt ab Werk bezogenen Einheiten wie der MD-82 N459AA stiessen durch die Fusionen mit Reno Air sowie TWA jeweils nochmals zahlreiche baugleiche Einheiten zu American.
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, der Mainline-Mix: Im späten Nachmittagslicht kommt die klassische rot/goldene Bemalung der Continental Airlines MD-82 N72821 mit dem Frenchman Mountain als Hintergrund besonders gut zur Geltung.
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, bekannte und vergessene Low-Cost-Carrier: Die 1992 gegründete Reno Air setzte im Gegensatz zur Konkurrenz im Low-Cost-Geschäft nicht auf die Boeing 737, sondern auf Jets der MD-80 Familie. Bis zu ihrer Übernahme durch American Airlines im August 1999 wuchs die Flotte der Reno Air schrittweise auf 31 MD-80, darunter die MD-83 N834RA, sowie fünf MD-90 an.
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, die US-Charterairlines: Private Jet Expeditions, so der volle Name der Fluglinie, war eine in Atlanta, Georgia, beheimatete Bedarfsfluggesellschaft, die von 1989 bis 1995 operierte. Ab 1991 war sie eine Tochter der spanischen Oasis-Gruppe, die mit einer reinen MD-80-Flotte operierte. Ihre teilweise in den USA, teilweise wie die MD-83 EI-CGS in Irland registrierten Jets waren während der Sommersaison auch in Europa im Wet-Lease-Einsatz für die spanische Mutter anzutreffen.