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Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, die US-Charterairlines: Private Jet Expeditions, so der volle Name der Fluglinie, war eine in Atlanta, Georgia, beheimatete Bedarfsfluggesellschaft, die von 1989 bis 1995 operierte. Ab 1991 war sie eine Tochter der spanischen Oasis-Gruppe, die mit einer reinen MD-80-Flotte operierte. Ihre teilweise in den USA, teilweise wie die MD-83 EI-CGS in Irland registrierten Jets waren während der Sommersaison auch in Europa im Wet-Lease-Einsatz für die spanische Mutter anzutreffen.

Als zweites und elegantestes Flugzeug der Transalsace und ihrer Vorgängerin mietet die Charterairline aus Mulhouse für die Sommerferien 1993 die McDonnell Douglas MD-83 EI-CGI von GPA Guiness Peat Aviation an. Sie stand zuvor während nur gerade zwei Wochen bei der US-Charterairline Key Air im Dienst, bevor diese in Konkurs ging, und trägt noch deren volle Bemalung. Das Logo mit dem Sonnengesicht der einstigen National Airlines hat Key Air erst wenige Monate zuvor aus der Konkursmasse der National Airlines-Käuferin Pan Am erworben.

EI-CGI

c/n: 49624

s/n: 1502

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Als Nachfolgerin der in Konkurs gegangenen Jet Alsace gründen lokale Reisebüros zusammen mit einem Financier aus dem Nahen Osten die Transalsace. Das französische Luftamt legt der jungen Airline wegen unklarer Herkunftsdaten der Mittel des Financiers immer wieder Steine in den Weg, denen das Unternehmen durch kurzfristiges und teures Anmieten von Fluggerät beizukommen sucht. So steht zur Sommersaison 1993 als eines von zwei Flugzeugen die aus Air Liberté-Bständen stammende McDonnell Douglas MD-83 F-GHHO bei Transalsace im Dienst.

F-GHHO

c/n: 49985

s/n: 1838

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Wie eine der McDonnell Douglas MD-83 der Trans Alsace trägt auch die MD-83 VR-BMI der Oasis eine Bemalung aus Übersee. Sie steht jeweils im Winter bei der US-Partnergesellschaft Private Jet auf Charterflügen nach Mexiko und Las Vegas im Einsatz und fliegt während der Sommermonate in deren Grundbemalung für die spanische Mutter.

Zur Flotte der Finnair gehörten neben den «langen» MD-82 auch drei MD-87 wie die OH-LMA, die von GPA gemietet waren.

OH-LMA

c/n: 49403

s/n: 1404

Lukas Lusser 19.5.1992 ZRH

Zusammen mit Swissair war Austrian Airlines Erstbesteller der MD-80, die zunächst als DC-9 Super 80 bezeichnet wurde. Bei der OE-LMD handelte es sich um eine MD-83 mit erhöhter Leistung und Reichweite.

OE-LMD

c/n: 49933

s/n: 1837

Lukas Lusser 14.5.1992 ZRH

Spanair, die mit Unterstützung der SAS Scandinavian Airlines gegründet wurde, setzte von Beginn auf die MD-80-Familie. Insbesondere die leistungsstarke Version MD-83, hier die EC-EJU, eignete sich bestens für Charterflüge, auch zu entfernteren Destinationen wie den Kanarischen Inseln.

EC-EJU

c/n: 49621

s/n: 1495

Lukas Lusser 13.5.1992 ZRH

Die MD-83 HB-ISZ der Balair war 1992 noch in der klassischen Farbgebung unterwegs, da sie erst zwei Jahre zuvor ausgeliefert wurde.

HB-ISZ

c/n: 49930

s/n: 1720

Lukas Lusser 13.5.1992 ZRH

In der Sommersaison 1992 bestand die Flotte der Genfer CTA aus vier MD-87, darunter die HB-IUD, sowie einer MD-83.

Die MD-11 HB-IWC der Swissair stand gerade seit einem Jahr im Dienst, als sie im Frühsommer 1992 nachmittags von Tokyo Narita kommend auf ihrer Heimatbasis landete.

HB-IWC

c/n: 48445

s/n: 460

Lukas Lusser 13.5.1992 ZRH
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